18-06-2025, 12:35 - Wörter:
Vielleicht lag ein Anflug von Gutmütigkeit in Cathals Gesicht – der Art, die sich nicht aus Gefühl, sondern aus Gewohnheit speiste. Natürlich wollte Moira nicht, dass seine zukünftige Frau scheiterte. Vermutlich träumte sie insgeheim davon, dass die beiden sich verliebten, gemeinsam durchs Leben gingen, als wären sie Figuren in einem alten Lied.
Doch Cathal hegte keine solchen Ansprüche an eine Ehe. Und erst recht nicht an eine Frau. Menschen waren für ihn austauschbar – wie das Stroh, das in den Stallungen ausgetauscht wurde: nützlich, manchmal notwendig, aber niemals von bleibender Bedeutung. Trotzdem ließ er seiner Schwester ihren Glauben. Dieses verzweifelte Sehnen nach etwas, dem er selbst nie Raum gegeben hatte."Das habe ich auch nicht erwartet." Sein Lächeln war schief, nicht ganz spöttisch. Seine Hand kurz über ihren Rücken – eine Geste, beiläufig und doch vertraut.
Er konnte sich nicht vorstellen, dass irgendeine Frau je denselben Stellenwert in seinem Leben haben würde wie Moira. Nicht annähernd.
Aber er würde es ihr nicht unnötig schwer machen. Nicht, wenn es sich vermeiden ließ.
Ob seine Frau ihn verdiente? Wahrscheinlicher war, dass sie Besseres verdient hatte – jemanden, der ihren Wert erkannte, ihre Stärken sah, vielleicht sogar ihre Schönheit bewunderte. Nicht jemanden wie ihn, der sich mit der Pflicht abfand und sich hinter Gleichgültigkeit verschanzte in der Hoffnung, dass keine wirkliche Nähe entstehen würde. Doch erneut verbarg der Fürstensohn hinter seiner Fassade aus Belustigung eine unterschwellige Strenge. "Natürlich wirst du das, das habe ich nicht anders erwartet.", sagte er mit ruhiger Gewissheit, "Und vermutlich wird sie schnell merken, dass alles hier ein Prüfstein sein wird.",Eine feine Nuance von Strenge schwang in seiner Stimme mit, als er sich von ihr löste. Nicht nur Moira, sondern auch er selbst.
Doch Cathal hegte keine solchen Ansprüche an eine Ehe. Und erst recht nicht an eine Frau. Menschen waren für ihn austauschbar – wie das Stroh, das in den Stallungen ausgetauscht wurde: nützlich, manchmal notwendig, aber niemals von bleibender Bedeutung. Trotzdem ließ er seiner Schwester ihren Glauben. Dieses verzweifelte Sehnen nach etwas, dem er selbst nie Raum gegeben hatte."Das habe ich auch nicht erwartet." Sein Lächeln war schief, nicht ganz spöttisch. Seine Hand kurz über ihren Rücken – eine Geste, beiläufig und doch vertraut.
Er konnte sich nicht vorstellen, dass irgendeine Frau je denselben Stellenwert in seinem Leben haben würde wie Moira. Nicht annähernd.
Aber er würde es ihr nicht unnötig schwer machen. Nicht, wenn es sich vermeiden ließ.
Ob seine Frau ihn verdiente? Wahrscheinlicher war, dass sie Besseres verdient hatte – jemanden, der ihren Wert erkannte, ihre Stärken sah, vielleicht sogar ihre Schönheit bewunderte. Nicht jemanden wie ihn, der sich mit der Pflicht abfand und sich hinter Gleichgültigkeit verschanzte in der Hoffnung, dass keine wirkliche Nähe entstehen würde. Doch erneut verbarg der Fürstensohn hinter seiner Fassade aus Belustigung eine unterschwellige Strenge. "Natürlich wirst du das, das habe ich nicht anders erwartet.", sagte er mit ruhiger Gewissheit, "Und vermutlich wird sie schnell merken, dass alles hier ein Prüfstein sein wird.",Eine feine Nuance von Strenge schwang in seiner Stimme mit, als er sich von ihr löste. Nicht nur Moira, sondern auch er selbst.
