24-04-2024, 16:49 - Wörter:
Es war die Wärme und das seichte Wiegen, dass er durch seine Hängeschaukel erfuhr, die ihm ein Gefühl der Geborgenheit gab und so nicht nur Freda entlastetet. Niemals würde Sie ihren Sohn direkt abweisen und doch spürte Lester unterbewusst, wenn sie gestresst war und ihm nicht das zu geben vermochte, was er gerade brauchte. Seine Hängeschaukel, die da aber schon hing, seitdem er denken konnte, hörte nie auf ihm das Gefühl zu geben, ihm Schoß seiner Mama hin und her gewogen zu werden, auch wenn es nicht dasselbe war. Dann war da das Rauschen, zu dem sich das viele Prasseln der Regentropfen vereinte, das ihn ähnlich beruhigte, wie es das sanfte Summen seiner Eltern es tat. Es übertönte auch alle leisen und lauteren Geräusche um ihn herum, die ihn sonst so oft aufschrecken ließen.
Dann vernahm er aber doch etwas, dass das sanfte Rauschen durchbrach und sich in seinen Kopf drängte. Es waren Schritte, die sich über den edlen Holzboden in seine Richtung bewegten. Auch wenn sie leicht waren, hörte er sofort, dass es nicht die seiner Mama sein konnten. Ihre Schuhe klangen etwas tiefer. Sie kamen näher, hielten in seinem Umfeld inne und wurden dann durch ein Stoffrascheln auf dem Sessel neben ihm abgelöst.
Und auch wenn er jetzt erwartete, eine Stimme zu hören, erschrak er doch minimal, als die Worte der Frau ihn trafen, deren Anwesenheit er schon erahnt hatte. Er sah sie aber nicht an, sondern sah weiter auf sein Spielzeug und nach draußen. „Deine Schritte sind schneller als die von Anne.“, antwortetet er nach einem Moment unvermittelt. Es war eine reine Feststellung, der man kein wenig entnehmen konnte, ob er das nun gut oder schlecht fand. Ihre eigentliche Frage schien er dabei gar nicht realisiert zu haben oder empfand es nicht als nötig, auf diese zu antworten, war der Regen ja deutlich zu sehen und zu hören.
Weiter sah er aus dem Fenster und schien von sich aus wenig Interesse daran zu haben, sich mit der Frau zu unterhalten. Oder er wusste einfach nicht worüber. Besonders wenn man ihn aus seinen Gedanken riss, konnte er sich schlichtweg seltsam verhalten. Mit ihrer zweiten Frage schien sie ihn dann jedoch eingefangen zu haben. Er sah zunächst nach draußen. „Das ist nicht leicht zu beantworten.“, antwortete er recht akademisch, bevor er auf sein Spielzeug sah und versuchte, eine der Kugeln um die Kurve zu schieben. Nur waren ihm dabei die Drähte der anderen Bahnen im Weg, konnte er seine Finger schließlich nicht frei benutzen. Er presste nach einer Weile des Versuchens die Lippen aufeinander und drehte das Spielzeug dann etwas ernüchtert, um zu seinem Ziel zu gelangen. „Du musst gucken, wann die Wolken nicht mehr grau sind und wie sehr der Wind weht. Aber der dreht ja auch manchmal.“, gab er dann eine recht unspezifische Antwort in ähnlicher Tonlage auf ihre Frage, nachdem das Ankommen der bunten Holzkugel scheinbar den Denkprozess als abgeschlossen angezeigt hatte.
„Ich möchte mal eine Karte zeichnen, die anzeigt, wo nach dem Regen überall Pfützen bleiben.“, entsprang ihm dann zwar nicht weniger unlebendig, aber dafür von ganz allein. Vielleicht war es auch das, worüber er vor ihrer Ankunft nachgedacht hatte. Dass dieser Plan heute nicht umsetzbar war, glaubte er nicht erwähnen zu müssen. Und Gwendolyn wenigstens einmal kurz angesehen hatte er auch noch nicht.
Dann vernahm er aber doch etwas, dass das sanfte Rauschen durchbrach und sich in seinen Kopf drängte. Es waren Schritte, die sich über den edlen Holzboden in seine Richtung bewegten. Auch wenn sie leicht waren, hörte er sofort, dass es nicht die seiner Mama sein konnten. Ihre Schuhe klangen etwas tiefer. Sie kamen näher, hielten in seinem Umfeld inne und wurden dann durch ein Stoffrascheln auf dem Sessel neben ihm abgelöst.
Und auch wenn er jetzt erwartete, eine Stimme zu hören, erschrak er doch minimal, als die Worte der Frau ihn trafen, deren Anwesenheit er schon erahnt hatte. Er sah sie aber nicht an, sondern sah weiter auf sein Spielzeug und nach draußen. „Deine Schritte sind schneller als die von Anne.“, antwortetet er nach einem Moment unvermittelt. Es war eine reine Feststellung, der man kein wenig entnehmen konnte, ob er das nun gut oder schlecht fand. Ihre eigentliche Frage schien er dabei gar nicht realisiert zu haben oder empfand es nicht als nötig, auf diese zu antworten, war der Regen ja deutlich zu sehen und zu hören.
Weiter sah er aus dem Fenster und schien von sich aus wenig Interesse daran zu haben, sich mit der Frau zu unterhalten. Oder er wusste einfach nicht worüber. Besonders wenn man ihn aus seinen Gedanken riss, konnte er sich schlichtweg seltsam verhalten. Mit ihrer zweiten Frage schien sie ihn dann jedoch eingefangen zu haben. Er sah zunächst nach draußen. „Das ist nicht leicht zu beantworten.“, antwortete er recht akademisch, bevor er auf sein Spielzeug sah und versuchte, eine der Kugeln um die Kurve zu schieben. Nur waren ihm dabei die Drähte der anderen Bahnen im Weg, konnte er seine Finger schließlich nicht frei benutzen. Er presste nach einer Weile des Versuchens die Lippen aufeinander und drehte das Spielzeug dann etwas ernüchtert, um zu seinem Ziel zu gelangen. „Du musst gucken, wann die Wolken nicht mehr grau sind und wie sehr der Wind weht. Aber der dreht ja auch manchmal.“, gab er dann eine recht unspezifische Antwort in ähnlicher Tonlage auf ihre Frage, nachdem das Ankommen der bunten Holzkugel scheinbar den Denkprozess als abgeschlossen angezeigt hatte.
„Ich möchte mal eine Karte zeichnen, die anzeigt, wo nach dem Regen überall Pfützen bleiben.“, entsprang ihm dann zwar nicht weniger unlebendig, aber dafür von ganz allein. Vielleicht war es auch das, worüber er vor ihrer Ankunft nachgedacht hatte. Dass dieser Plan heute nicht umsetzbar war, glaubte er nicht erwähnen zu müssen. Und Gwendolyn wenigstens einmal kurz angesehen hatte er auch noch nicht.
