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rest in our garden - find solace and peace
09.08.1016 - 21:00
Gärten um die Fürstenburg zu Bardon Pass
Zephyr Athanas Elithea Trakas

one decree at a time
*Zephyr Athanas
Alter 37
Beruf Fürst | Hand des Königs
Wohnort Bardon Pass
Stand Verheiratet
User Team
#9
Elithea brachte ihre Verwunderung zum Ausdruck, indem sie erklärte, dass auch ein Angriff auf das Herbstland schändlich gewesen wäre. Nun, Zephyr hatte da von Natur aus eine vollkommen andere Meinung. Ein Krieg zwischen Frühlings- und Herbstland hätte ihm mehr als nur gut gefallen. Es wäre ihm eine Freude gewesen, dabei zuzusehen, wie die anderen Länder einander zerfleischten. Denn es würde nur eines für Castandor bedeuten: massivere Vorherrschaft auf dem Kontinent und in der gesamten bekannten Welt. "Natürlich, ... auch das wäre ein Frevel gewesen...", stimmte er ihr aber ruhig zu, ohne seine wahren Empfindungen preisgegeben zu haben. Selbst sein Gesicht blieb vollkommen ruhig und gelassen, während er sich innerlich an der vorzüglichen Vorstellung labte, wie großartig es nur wäre, die beiden Länder gegeneinander aufzubringen. Doch solche Pläne mussten mit allergrößter Vorsicht geschmiedet werden. Nichts durfte auf Castandor zurückfallen.

Sie fragte weiter, ob es denn immer im Sinn eines Herrschers stehe, seinen Einflussbereich vergrößern zu wollen. "Nun, Prinzessin, dazu kann ich nur sagen, dass dieser Wunsch in uns allen steckt. Auch in mir und auch in Euch. Die Frage ist nur, wie gut man seine Habgier im Zaum halten kann. Ihr seid eine achtbare und zurückhaltende junge Frau - sicherlich würde euch so ein Szenario nicht so schnell in den Sinn kommen. Doch stellt euch jemanden vor, der skrupelloser ist - und das Schlimmste: jemanden, der skrupellos ist und über die Mittel verfügt, seine Wünsche auch durchzusetzen...", bemühte er sich weiter darum, Charles Stafford ins schlechte Licht zu rücken. "Vor ihm gab es - wie Ihr sicherlich wisst - viele Jahre des Friedens in Arcandas...", stellte er sein eigenes Land als vollkommen unschuldig dar.
Er wusste sehr wohl, dass Charles Stafford - und auch die anderen Länder - noch weitere Gründe hatten, die sie gegen die Vorherrschaft des Großkönigs ins Feld führten. Historische Gründe und Dinge, die weit in der Vergangenheit lagen. Diese alte Sitte, auf die sie sich beriefen, dass der Titel eines Großkönigs nicht vererbt sondern in jeder Generation neu diskutiert und vergeben werden müsste. Lächerlich. Da könnten sie es doch gleich machen wie die rückständigen Herbstländer und auch noch an deren lächerlicher Religion festhalten. Aber ja... so waren Leute wie Charles Stafford. Sie nahmen sich nur die Argumente, die ihnen gefielen. Alte Rosinenpicker.
Doch natürlich war Zephyr innerlich keinen Deut besser. Im Gegenteil.

Sie gab zu bedenken, dass es den Frühlingsländern schwer fallen musste, eine fremde Stadt zu halten. "Vergesst nicht, dass das Frühlingsland vor seinem Angriff sicherlich nicht alle Einzelheiten und geheimen Fluchtwege erkannten.
Nun haben sie Zeit und viele Männer, um alle Geheimnisse zu erkunden, die in der Stadt versteckt sein müssen. Mit jeder Stunde, die wir hier im Garten sitzen, durchkämmen sie vermutlich systematisch jedes Schlupfloch und drehen jeden Ziegel um. Zumindest würde ich das an deren Stelle tun..."
, erwiderte er ruhig. Sein Blick fiel dann auf einen kleinen Fleck an ihrem Schal, der zuvor nicht dort gewesen war. Er suchte nach der vermutlich sehr kleinen Wunde und schätzte, dass sie wohl zu viel an ihren Fingern herumgenagt haben musste. Doch er ging nicht weiter darauf ein.
"Natürlich wollen sie die Bürger nicht ermorden - nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Aber sollte es zu einem Gegenangriff von uns kommen, wird ihnen die eigene Haut wichtiger sein, als die unserer Landsleute...", erklärte er. Für ihn war das vollkommen natürlich, eine logische Konsequenz. Und er selbst hätte ebenfalls nicht anders gehandelt. Was interessierte ihn das Einzelschicksal irgendeines Bauern oder sonstigen Dahergelaufenen?

Sie überlegte, sich an ein Kloster zu wenden und auch wenn Zephyr ihr am liebsten vorgeschlagen hätte, Theodora mitzunehmen, schüttelte er entschieden den Kopf. "Selbstverständlich steht es euch immer frei, Euer Leben in den Dienst unseres himmlischen Vaters zu stellen. Doch ich würde damit noch ein wenig warten. Eure Familie braucht euch. Ihr wollt sicher nicht, dass ihr der Beginn ihres Zerbrechens seid...", beschwor er sie, da es seinen eigenen Vorstellungen eher entsprach.
Wenigstens versprach sie, für ihre Familie da zu sein. Und nachdem dies geschehen war, nahm er wieder seine Hand von ihrer Schulter und nahm ihr gegenüber Platz. Sie erbat ein gutes Wort auf dem Heiratsmarkt und er schickte sich an, ihr entgegen zu lächeln. "Was das angeht, Prinzessin - wie Ihr wisst, habe ich selbst noch zwei unverheiratete Schwestern. Die andere hat mich so geschickt bearbeitet, dass ich nicht Nein sagen konnte. Ich schätze also, dass ich Euch in dieser Hinsicht keine große Hilfe sein kann.
Aber natürlich - sollte sich eine Gelegenheit finden, werde ich an Euch denken."
, erklärte er und es kam ihm vor, als würde das Gespräch nun bald ein Ende finden. Vermutlich wäre es das Beste, wenn er sie demnächst nach drinnen zu ihrem Zimmer begleitete.
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RE: rest in our garden - find solace and peace - von Elithea Trakas - 29-03-2024, 00:19
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RE: rest in our garden - find solace and peace - von Elithea Trakas - 03-05-2024, 00:02

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