29-04-2024, 21:39 - Wörter:
Jasper nickte zufrieden, als der König ihm versicherte, dass durchaus ein intimes Fest wie das des heutigen Abends gefeiert werden durfte. Nun, dann waren sie auch in diesem Punkt einig geworden. Auch wenn Jasper noch immer nicht in Feierlaune dadurch gebracht wurde, fühlte er sich insgesamt ein wenig besser mit dem gesamten Gedanken. Und er konnte auch davon absehen, seine Familienmitglieder über die Maßen für ihre Lust am Feiern zu hassen. Er musste sie deswegen nicht grade mehr lieben, als notwendig, aber es sollte ihn wohl auch nicht von den übrigen Fieldings entfremden. Ebenfalls ein schöner Gedanke war, dass sie irgendwie gemeinsam im Laufe ihres Gesprächs zu dieser Erkenntnis gelangt waren. Durch klugen Wortwechsel und Offenheit. Jasper hielt es für eine ehrenvolle Art der inneren Entscheidungsfindung und war froh darüber, dass der König an seiner Seite war. Mit seinem eigenen Vater hätte es doch wieder nur ein verhärtetes, verhärmtes Gespräch gegeben, das keinen von ihnen glücklich und zufrieden gestimmt hätte.
Der König war sogar bereit, ihm weitere Verantwortung zu übertragen und Jaspers Gesicht zeigte kurz die Verblüffung darüber. Als guter Ritter widerstand alles in ihm, diese Aufgaben abzulehnen. Und gleichsam wühlte sein Innerstes dagegen: er musste sich voll und ganz darauf konzentrieren, gemeinsam mit Willard Sutherland die Stadt so gut wie möglich auszukundschaften, sie abzusichern und auf die kommenden Wochen vorzubereiten. "Ich fühle mich geehrt, dass Eure Majestät mir diese Verantwortung zu übertragen gedenken!", sagte Jasper und es kostete ihn nicht das kleinste Bisschen Willen, um dies ehrlich klingen zu lassen. Es war ehrlich. Es ehrte und zeichnete ihn aus, dass der König ihn für fähig genug hielt, diese Aufgabe zu übernehmen - zusätzlich zu den anderen Aufgaben, die in seiner Funktion als Prinz der Stadt lagen. Und bei diesem Gedanken kam Jasper auch schon die Lösung - sicherlich verlangte sein König nicht, dass Jasper persönlich jeden Warenzug persönlich in der Stadt empfing um die Lieferungen in die Stadt zu überwachen - nein, als Prinz stand es ihm wohl zu, dafür selbst jemanden zu benennen, der ihm wiederum Rechenschaft schuldete. So musste es gehen. Jasper musste beginnen, sich mit diesen neuen Möglichkeiten anzufreunden.
Auch sein Vorschlag für einen Tag der Rechtsprechung stieß auf offene Ohren, was Jasper sehr begrüßte. Nun musste er nur noch seinen Vater davon überzeugen - was ihm ungleich leichter fallen würde, wenn er schon die Fürsprache des Königs hatte.
Sicherlich würde nicht jeder dem neuen Fürsten seine vollständigen Gedanken mitteilen - wohl auch keinem alteingesessenen Fürsten. Doch es gab sicherlich auch viele wütende Menschen, die gerne einen Fürsten mit irgendwelchen Missständen konfrontierten. Und dies wäre sehr gut - denn so konnten sie gezielt diese Probleme angehen. Ja... Jasper sah keinen Weg, der an so einem Vorhaben vorbei führte.
Nun war es jedoch am König, sich der Bitte eines Untertan zu stellen: der Frage danach, ob er bereit war, einen Tag der Rechtsprechung durch persönliche Anwesenheit zu adeln. "Selbstverständlich, Majestät. Es müssen ohnehin sehr genaue Planungen unternommen werden. Sicherheit wird in diesem Zusammenhang eine ganz entscheidende Rolle spielen - dafür wird mein Vater gewiss Sorge tragen." Denn so kostbar wie ihm seine Kinder waren (zumindest was potentielle Heiraten anging), mochte er sicherlich keines an ein Unglück in der neuen Stadt verlieren. "Ich kann jede Entscheidung Eurer Majestät verstehen und respektieren. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Ihr eure Liebsten nicht in Gefahr bringen wollt - zumindest nicht unnötig", gab Jasper sich großmütig. Und auch dies musste er nicht spielen, da er es absolut ernst meinte. Dennoch... irgendwie hatte er Charles - ungewollt - doch die Pistole auf die Brust gesetzt.
Der König war sogar bereit, ihm weitere Verantwortung zu übertragen und Jaspers Gesicht zeigte kurz die Verblüffung darüber. Als guter Ritter widerstand alles in ihm, diese Aufgaben abzulehnen. Und gleichsam wühlte sein Innerstes dagegen: er musste sich voll und ganz darauf konzentrieren, gemeinsam mit Willard Sutherland die Stadt so gut wie möglich auszukundschaften, sie abzusichern und auf die kommenden Wochen vorzubereiten. "Ich fühle mich geehrt, dass Eure Majestät mir diese Verantwortung zu übertragen gedenken!", sagte Jasper und es kostete ihn nicht das kleinste Bisschen Willen, um dies ehrlich klingen zu lassen. Es war ehrlich. Es ehrte und zeichnete ihn aus, dass der König ihn für fähig genug hielt, diese Aufgabe zu übernehmen - zusätzlich zu den anderen Aufgaben, die in seiner Funktion als Prinz der Stadt lagen. Und bei diesem Gedanken kam Jasper auch schon die Lösung - sicherlich verlangte sein König nicht, dass Jasper persönlich jeden Warenzug persönlich in der Stadt empfing um die Lieferungen in die Stadt zu überwachen - nein, als Prinz stand es ihm wohl zu, dafür selbst jemanden zu benennen, der ihm wiederum Rechenschaft schuldete. So musste es gehen. Jasper musste beginnen, sich mit diesen neuen Möglichkeiten anzufreunden.
Auch sein Vorschlag für einen Tag der Rechtsprechung stieß auf offene Ohren, was Jasper sehr begrüßte. Nun musste er nur noch seinen Vater davon überzeugen - was ihm ungleich leichter fallen würde, wenn er schon die Fürsprache des Königs hatte.
Sicherlich würde nicht jeder dem neuen Fürsten seine vollständigen Gedanken mitteilen - wohl auch keinem alteingesessenen Fürsten. Doch es gab sicherlich auch viele wütende Menschen, die gerne einen Fürsten mit irgendwelchen Missständen konfrontierten. Und dies wäre sehr gut - denn so konnten sie gezielt diese Probleme angehen. Ja... Jasper sah keinen Weg, der an so einem Vorhaben vorbei führte.
Nun war es jedoch am König, sich der Bitte eines Untertan zu stellen: der Frage danach, ob er bereit war, einen Tag der Rechtsprechung durch persönliche Anwesenheit zu adeln. "Selbstverständlich, Majestät. Es müssen ohnehin sehr genaue Planungen unternommen werden. Sicherheit wird in diesem Zusammenhang eine ganz entscheidende Rolle spielen - dafür wird mein Vater gewiss Sorge tragen." Denn so kostbar wie ihm seine Kinder waren (zumindest was potentielle Heiraten anging), mochte er sicherlich keines an ein Unglück in der neuen Stadt verlieren. "Ich kann jede Entscheidung Eurer Majestät verstehen und respektieren. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Ihr eure Liebsten nicht in Gefahr bringen wollt - zumindest nicht unnötig", gab Jasper sich großmütig. Und auch dies musste er nicht spielen, da er es absolut ernst meinte. Dennoch... irgendwie hatte er Charles - ungewollt - doch die Pistole auf die Brust gesetzt.
