03-05-2024, 09:12 - Wörter:
Sah er denn aus wie jemand, der ständig den Kratzfuß vor einem adeligen Schnösel hinlegte? Man konnte froh sein, dass Ronan sich die Mühe machte den Bengel vor sich, mit allem Respekt den er aufbringen konnte, zu begrüßen. Dazu gab es eine kleine Verbeugung und womöglich war Lester damit schon wichtiger als mancher anderer Adelige, den Ronan getroffen und weitaus geringfügiger begrüßte. Er könnte - wenn er wollte…aber er wollte nicht.
Der Blick des Hünen wechselte von dem Kleinen zu dessen um sich herum drapierter Decke und all dem Krempel darauf. Die Stifte, die er da so fein säuberlich aufreihte, dass es schon eher nach einem krankhaften Zwang aussah. Die Trauben. Ronan lief das Wasser im Mund zusammen, aber gut…er hatte immer Hunger. Das Tuch, dessen Zweck er nicht ganz zuordnen konnte..wer bitte machte sich die Hände an einem Tuch sauber, wenn man sie ablecken und an der Hose abstreifen konnte? Er würde vermutlich rein schnäuzen und sich den Bart damit abwischen.
Ronan gab einen undefinierbaren, brummigen Laut von sich.
„Fünf Trauben und ich verrat´s dir!“, bot er an und verzog den Mund dabei nachdenklich, als müsse er noch darüber nachdenken schlecht verhandelt zu haben. Sein Blick ging seitlich zu der Wache und er hob die Hände einmal mehr in Beteuerung seiner friedlichen Gedanken, dann machte er noch zwei Schritte auf Prinz und Decke zu und ging vor dem Jungen in die Hocke. Der Typ hinter ihm starb bestimmt irgendwann an einem Herzinfarkt, aber der Herbstländer machte keinerlei Anstalten hektischer Bewegungen und auch seine Griffel blieben wo sie waren - auf den Knien des bärtigen Mannes. Die blauen Augen fixierten nun wieder den Knaben vor sich, der augenscheinlich Charles Staffords Erbe war. Der einzige Erbe. Ronans Mundwinkel zuckte. Lesters Mutter hatte scheinbar keine einladenden Schenkel oder war unfähig darin gesunde Früchte auszutragen, tragisch. Bestimmt gab es viele kleine Bastarde, die Lesters Geschwister waren und die nicht hier im Park auf ihrer Decke Trauben schnabulierten, sondern irgendwo ihre kleinen Händchen dreckig machten. Herzzerreißende Geschichte.
Ronan hielt die Hand auf.
Der Blick des Hünen wechselte von dem Kleinen zu dessen um sich herum drapierter Decke und all dem Krempel darauf. Die Stifte, die er da so fein säuberlich aufreihte, dass es schon eher nach einem krankhaften Zwang aussah. Die Trauben. Ronan lief das Wasser im Mund zusammen, aber gut…er hatte immer Hunger. Das Tuch, dessen Zweck er nicht ganz zuordnen konnte..wer bitte machte sich die Hände an einem Tuch sauber, wenn man sie ablecken und an der Hose abstreifen konnte? Er würde vermutlich rein schnäuzen und sich den Bart damit abwischen.
Ronan gab einen undefinierbaren, brummigen Laut von sich.
„Fünf Trauben und ich verrat´s dir!“, bot er an und verzog den Mund dabei nachdenklich, als müsse er noch darüber nachdenken schlecht verhandelt zu haben. Sein Blick ging seitlich zu der Wache und er hob die Hände einmal mehr in Beteuerung seiner friedlichen Gedanken, dann machte er noch zwei Schritte auf Prinz und Decke zu und ging vor dem Jungen in die Hocke. Der Typ hinter ihm starb bestimmt irgendwann an einem Herzinfarkt, aber der Herbstländer machte keinerlei Anstalten hektischer Bewegungen und auch seine Griffel blieben wo sie waren - auf den Knien des bärtigen Mannes. Die blauen Augen fixierten nun wieder den Knaben vor sich, der augenscheinlich Charles Staffords Erbe war. Der einzige Erbe. Ronans Mundwinkel zuckte. Lesters Mutter hatte scheinbar keine einladenden Schenkel oder war unfähig darin gesunde Früchte auszutragen, tragisch. Bestimmt gab es viele kleine Bastarde, die Lesters Geschwister waren und die nicht hier im Park auf ihrer Decke Trauben schnabulierten, sondern irgendwo ihre kleinen Händchen dreckig machten. Herzzerreißende Geschichte.
Ronan hielt die Hand auf.
