04-05-2024, 18:55 - Wörter:
"Die große Mutter hat Dich gesegnet, Gareth Flachnàn. Und sie möge Dich auch in Zukunft leiten!"
Wie immer war der Auftritt der Hohepriesterin eindrucksvoll. Gareth neigte huldvoll den Kopf, während Alys ihren Segen sprach, nachdem er sie gebührend begrüßt hatte. „Ich danke der großen Mutter für ihren Segen“, entgegnete er, wie er es gelernt hatte. Doch bevor er sich mit seiner Mutter weiter unterhalten konnte, stand seine Ziehschwester neben ihm.
Gareths Augenbrauen hoben sich überrascht, als Muirín ihn freudestrahlend begrüßte, so als hätte sie nur darauf gewartet, dass er zurückkam. Sonst interessierte es sie doch auch nicht die Bohne, ob eine Jagd erfolgreich gewesen war oder nicht. Im nächsten Moment wurde ihm bewusst, warum seine Ziehschwester sich so freute, sie nahm wohl an, dass sie sich nun aus dem Einflussbereich der Hohepriesterin zurückziehen konnte. Denn er wusste natürlich, wie stark und einnehmend Alys‘ Aura sein konnte. Und das Gesicht, welches Muirín gezogen hatte, als er eingetreten war, verriet ihm, dass ihr Gespräch mit seiner Mutter alles andere als zufriedenstellend für die Tochter des Fürsten gewesen sein konnte.
Muirín legte ihre Hand auf seinen Arm, während sie nach dem Ergebnis der Jagd fragte. Gareth lächelte die Rothaarige liebenswürdig an, griff nach der Hand und führte sie zurück zu ihrem Sessel, aus dem sie so abrupt aufgesprungen war, als sie ihn erblickt hatte. „Selbstverständlich, liebste Schwester“, meinte er zuckersüß. „Mach es dir doch weiterhin bequem, dann erzähle ich dir gleich noch ausführlich von der guten Jagd und wie ich den Rehbock erlegt habe. Ich weiß doch, wie sehr du solche Jagdberichte liebst“ Ein kleines boshaftes Lächeln umspielte seine Mundwinkel, als er sich seiner Mutter zuwendete, die ihn sogleich in die Arme schloss.
Alle Zweifel und Zerrissenheit, welche Gareth stets in Bezug auf seine leibliche Mutter fühlte, schienen mit einem Mal von ihm abzufallen, als Alys seine Wange küsste und er sie ebenfalls umarmte. Als seine muskulösen Armen ihre schlanke Gestalt umfassten, fiel dem jungen Mann auf, wie klein und zierlich sie eigentlich war. Woher nahm sie immer nur die Energie für diese raumfüllende Präsenz?
Ihre Hand auf seiner Wange fühlte sich gut an. Gareth konnte die erdenden Energien spüren, welche von ihr auf ihn flossen und somit auch den Rest an Widerstand in Nichts auflöste. Wie hatte er jemals nur irgendetwas anderes als Liebe und Ehrerbietung seiner Mutter gegenüber fühlen können? Er atmete tief ein, als Alys sich ein wenig von ihm entfernte und ihm zu verstehen gab, dass Muirín sich bereits darum gekümmert hatte, dass sie und ihr Gefolge gut untergebracht wurden.
Seine blauen Augen huschten kurz zu seiner Ziehschwester, die alles andere als begeistert dreinsah und er nickte nur. Freiwillig war das sicherlich nicht geschehen, eher aus der Notwendigkeit der Gastfreundschaft heraus. „Nun, das ist schön zu hören, dass du gut versorgt bist, Mutter. Ich gehe davon aus, dass es heute Abend ein Festmahl mit der erlegten Beute geben wird. Du bist also zu einer guten Zeit gekommen.“
Wie immer war der Auftritt der Hohepriesterin eindrucksvoll. Gareth neigte huldvoll den Kopf, während Alys ihren Segen sprach, nachdem er sie gebührend begrüßt hatte. „Ich danke der großen Mutter für ihren Segen“, entgegnete er, wie er es gelernt hatte. Doch bevor er sich mit seiner Mutter weiter unterhalten konnte, stand seine Ziehschwester neben ihm.
Gareths Augenbrauen hoben sich überrascht, als Muirín ihn freudestrahlend begrüßte, so als hätte sie nur darauf gewartet, dass er zurückkam. Sonst interessierte es sie doch auch nicht die Bohne, ob eine Jagd erfolgreich gewesen war oder nicht. Im nächsten Moment wurde ihm bewusst, warum seine Ziehschwester sich so freute, sie nahm wohl an, dass sie sich nun aus dem Einflussbereich der Hohepriesterin zurückziehen konnte. Denn er wusste natürlich, wie stark und einnehmend Alys‘ Aura sein konnte. Und das Gesicht, welches Muirín gezogen hatte, als er eingetreten war, verriet ihm, dass ihr Gespräch mit seiner Mutter alles andere als zufriedenstellend für die Tochter des Fürsten gewesen sein konnte.
Muirín legte ihre Hand auf seinen Arm, während sie nach dem Ergebnis der Jagd fragte. Gareth lächelte die Rothaarige liebenswürdig an, griff nach der Hand und führte sie zurück zu ihrem Sessel, aus dem sie so abrupt aufgesprungen war, als sie ihn erblickt hatte. „Selbstverständlich, liebste Schwester“, meinte er zuckersüß. „Mach es dir doch weiterhin bequem, dann erzähle ich dir gleich noch ausführlich von der guten Jagd und wie ich den Rehbock erlegt habe. Ich weiß doch, wie sehr du solche Jagdberichte liebst“ Ein kleines boshaftes Lächeln umspielte seine Mundwinkel, als er sich seiner Mutter zuwendete, die ihn sogleich in die Arme schloss.
Alle Zweifel und Zerrissenheit, welche Gareth stets in Bezug auf seine leibliche Mutter fühlte, schienen mit einem Mal von ihm abzufallen, als Alys seine Wange küsste und er sie ebenfalls umarmte. Als seine muskulösen Armen ihre schlanke Gestalt umfassten, fiel dem jungen Mann auf, wie klein und zierlich sie eigentlich war. Woher nahm sie immer nur die Energie für diese raumfüllende Präsenz?
Ihre Hand auf seiner Wange fühlte sich gut an. Gareth konnte die erdenden Energien spüren, welche von ihr auf ihn flossen und somit auch den Rest an Widerstand in Nichts auflöste. Wie hatte er jemals nur irgendetwas anderes als Liebe und Ehrerbietung seiner Mutter gegenüber fühlen können? Er atmete tief ein, als Alys sich ein wenig von ihm entfernte und ihm zu verstehen gab, dass Muirín sich bereits darum gekümmert hatte, dass sie und ihr Gefolge gut untergebracht wurden.
Seine blauen Augen huschten kurz zu seiner Ziehschwester, die alles andere als begeistert dreinsah und er nickte nur. Freiwillig war das sicherlich nicht geschehen, eher aus der Notwendigkeit der Gastfreundschaft heraus. „Nun, das ist schön zu hören, dass du gut versorgt bist, Mutter. Ich gehe davon aus, dass es heute Abend ein Festmahl mit der erlegten Beute geben wird. Du bist also zu einer guten Zeit gekommen.“
