06-05-2024, 15:33 - Wörter:
Der kleine Pisser, der nun ein wenig größer war wo Ronan auf dem Hintern saß, aber dem er sonst nur zu gerne auf den Kopf gespuckt hätte, bekam einen Blick über die Schulter. „Ist ja gut…die halbe Portion bleibt mir höchsten zwischen den Zähnen hängen, ich fress ihn schon nicht“, verkündete er genervt von den glänzenden Gardisten und wandte seinem Aufmerksamkeit der einzigen Person von nennenswerter Beachtung zu.
Der Mini Prinz in seiner Schockstarre tat Ronan leid. Was ein armes Kind, dass es sich so erschrecken musste, nur weil es mal in einen unerwarteten Kontakt in unerwarteter Distanz seines Wohlfühlbereiches kam. Eigentlich müsste man sich den Bengel schnappen und ihn mal ordentlich in den Schwitzkasten nehmen, schön unter den im wahrsten Sinne schwitzigen Ärmel des dreckiges Hemdes und ihm eine freundlich….ja, sympathische Kopfnuss rubbeln, wie man es mit Jungs tat. Danach konnte man ihn sich schwungvoll über den Rücken und Huckepack ziehen, nur um den kleinen Scheisser die Welt mal von oben sehen zu lassen, wie man es mit Jungs tat.
Dieser Junge hier tat vermutlich nichts.
Ausser Dinge sortieren.
Geblendet von polierten Rüstungen in der Sonne sitzen. Dabei sah seine Haut aus, als dürfte er auch das nicht.
Sein Körper wie weisse Milch…naja, besser als gelbe, zumindest wenn man nicht explizit vorhatte daraus Butter zu machen. Die Decke unter seinem königlichen Arsch und die Fingernägel sauberer als die Lücken zwischen Ronans Zähnen. Armer Junge.
Der Leibwächter, der zum Mittelsmann wurde, erhielt nur einen stummen Blick…genauso wie die vier Trauben vor ihm und schließlich wieder Lester. „Wischt er dir auch den Arsch ab oder können deine Hände das selbstständig?“, wollte er wissen und tatsächlich war es gar nicht so provokativ gemeint wie es vielleicht rüberkam. Wäre es dem Hünen nicht vollkommen einerlei was mit dem Jungen los war und wie seine Zukunft, die vermutlich auf jeden Tag schon festgeschrieben stand, aussähe, wäre er glatt entsetzt.
„Kriegst du immer nur die selben Visagen vor die Nase gesetzt oder erlebst du auch mal was?“, wollte er nun wissen und hob eine einzelne Traube von der Decke auf. Er schob sie sich in den Mund und biss langsam darauf, dass die Fruchtschale auch schon knackig platzte. Es ließ den Brummbären zufrieden grinsen. „Die sind richtig gut!“, ließ er verlauten und wiederholt das Ganze mit der zweiten und auch der dritten Traube, woraufhin sein Bauch ein hungriges Knurren ertönen ließ. Die vierte und letzte Traube warf er in die Luft und fing sie mit dem Mund auf, ehe seine Zähne sie zerdrückten und er ziemlich wehmütig dem Gedanken nach hing, dass es eben die Letzte gewesen war und er sich zwar neue Trauben in der Stadt kaufen könnte, die aber sicher nicht so erlesen wären wie diese hier und er sich daher lieber für die vergorene, alkoholische Variante aus der Flasche entschied. Da war das Geld gleich viel besser angelegt.
„Ein Lied vom …“, erklärte er nun und bereite unschuldig die riesigen Hände, dreckig und schwielig, vor dem Jungen in einer entschuldigenden Geste aus. Keine fünf Trauben, kein voller Titel. „Geht nicht gut aus für den Kerl. Logisch. Entweder richtig lustig zum Saufen oder richtig traurig…so sind gute Lieder, aber das wusstest du wahrscheinlich schon von deinen Tavernenbesuchen, hm?!“ Ronan grinste einmal mehr und deutete erneut auf die Trauben.
Der Mini Prinz in seiner Schockstarre tat Ronan leid. Was ein armes Kind, dass es sich so erschrecken musste, nur weil es mal in einen unerwarteten Kontakt in unerwarteter Distanz seines Wohlfühlbereiches kam. Eigentlich müsste man sich den Bengel schnappen und ihn mal ordentlich in den Schwitzkasten nehmen, schön unter den im wahrsten Sinne schwitzigen Ärmel des dreckiges Hemdes und ihm eine freundlich….ja, sympathische Kopfnuss rubbeln, wie man es mit Jungs tat. Danach konnte man ihn sich schwungvoll über den Rücken und Huckepack ziehen, nur um den kleinen Scheisser die Welt mal von oben sehen zu lassen, wie man es mit Jungs tat.
Dieser Junge hier tat vermutlich nichts.
Ausser Dinge sortieren.
Geblendet von polierten Rüstungen in der Sonne sitzen. Dabei sah seine Haut aus, als dürfte er auch das nicht.
Sein Körper wie weisse Milch…naja, besser als gelbe, zumindest wenn man nicht explizit vorhatte daraus Butter zu machen. Die Decke unter seinem königlichen Arsch und die Fingernägel sauberer als die Lücken zwischen Ronans Zähnen. Armer Junge.
Der Leibwächter, der zum Mittelsmann wurde, erhielt nur einen stummen Blick…genauso wie die vier Trauben vor ihm und schließlich wieder Lester. „Wischt er dir auch den Arsch ab oder können deine Hände das selbstständig?“, wollte er wissen und tatsächlich war es gar nicht so provokativ gemeint wie es vielleicht rüberkam. Wäre es dem Hünen nicht vollkommen einerlei was mit dem Jungen los war und wie seine Zukunft, die vermutlich auf jeden Tag schon festgeschrieben stand, aussähe, wäre er glatt entsetzt.
„Kriegst du immer nur die selben Visagen vor die Nase gesetzt oder erlebst du auch mal was?“, wollte er nun wissen und hob eine einzelne Traube von der Decke auf. Er schob sie sich in den Mund und biss langsam darauf, dass die Fruchtschale auch schon knackig platzte. Es ließ den Brummbären zufrieden grinsen. „Die sind richtig gut!“, ließ er verlauten und wiederholt das Ganze mit der zweiten und auch der dritten Traube, woraufhin sein Bauch ein hungriges Knurren ertönen ließ. Die vierte und letzte Traube warf er in die Luft und fing sie mit dem Mund auf, ehe seine Zähne sie zerdrückten und er ziemlich wehmütig dem Gedanken nach hing, dass es eben die Letzte gewesen war und er sich zwar neue Trauben in der Stadt kaufen könnte, die aber sicher nicht so erlesen wären wie diese hier und er sich daher lieber für die vergorene, alkoholische Variante aus der Flasche entschied. Da war das Geld gleich viel besser angelegt.
„Ein Lied vom …“, erklärte er nun und bereite unschuldig die riesigen Hände, dreckig und schwielig, vor dem Jungen in einer entschuldigenden Geste aus. Keine fünf Trauben, kein voller Titel. „Geht nicht gut aus für den Kerl. Logisch. Entweder richtig lustig zum Saufen oder richtig traurig…so sind gute Lieder, aber das wusstest du wahrscheinlich schon von deinen Tavernenbesuchen, hm?!“ Ronan grinste einmal mehr und deutete erneut auf die Trauben.
