08-05-2024, 15:56 - Wörter:
Das ging nach Hinten los. Jack musterte den Fremden eindringlich und versuchte zu erkennen, was er wohl denken mochte. Dies war nicht schwer, da die Stimmung sichtbar umschlug. Gwyn gaffte immer noch sehr angetan in die Richtung des bewaffneten Fremden, der sich sehr für die Sache des Eroberers einsetzte. Jack musste überlegen aber er war kein Manipulationsgenie, da ihm entscheidende Menschenkenntnis fehlte und Gwyn war ohnehin nicht wirklich ein Menschenmagnet, so dass Jack eine Befehlslösung finden musste. Die Fragen des Mannes konnte er nicht beantworten, da diese ihn sicherlich an den Galgen bringen würden. Und er mochte den Galgen nicht. Es war nicht nur eine miese Art abzuleben, sondern noch dazu unglaublich unangenehm. Der Handlanger zog seine Kutte ein wenig in Form, legte die Kapuze über sein Haupt und versuchte Zeit zu schinden, während Gwyn sich zwei halbwegs elegante Schritte auf den Adelsmann zu bewegte. "Ihr seid hübsch," wiederholte sie und ihre Augen lagen immer noch fixiert auf ihm, so dass es inzwischen unangenehm sein musste. Jack rollte mit den Augen. Er wusste, dass sie wieder in einer ihrer Schleifen gefangen war. Sie würde jetzt noch mehrmalig diesen Satz wiederholen und sich für wenige Momente unsterblich in ihn verlieben, bis auch dieser Traum wieder platzen würde, wie alle Tagträume, die sie so hatte. Jack hatte tatsächlich Angst aber vielleicht konnte Gwyn genügend Ablenkung verschaffen, um eine Flucht vorzubereiten.
"Nein, ich täusche niemanden, Herr," sagte er also und es war offensichtlich eine Lüge, so denn er selbst dabei gehalten schmunzelte. Dieser miese Kerl sollte noch sehen, was er davon hatte, sich mit der Sünde der Eroberung gemein zu machen. "Bäder, ja, Bäder," bestätigte er seine Fassade und kroch dann einige Schritte zurück, zu den aufgereihten Fässern. "Wenn ihr mir erlaubt, ich zeige es euch," meinte er und öffnete im Vorbeigehen ruckartig die Deckel der Fässer, indem er diese drehte und die kleine Schnalle hochzog, die an den Fassdeckeln befestigt war. Mit einem Satz ließ er die Deckel fallen, so dass bereits ein merkwürdiger Dampf aufstieg. Es stank furchtbar nach Pech und Schwefel. Es war mit Sicherheit kein besonderes Öl, sondern ein fremdartiges Gemisch. Jack wollte nicht mehr auf die Fragen nach der Herkunft und dem Ziel eingehen, so dass er die ersten beiden Fässer einfach umstieß.
"Gywn, komm' her," befahl er eindringlich. Gwyn biss sich auf die Unterlippe, als sie beinahe beim Fremden angekommen war aber brach dann ihre schlechte Verführungskunst ab, wurde aus ihrer Schleife gerissen und rannte mit einem unerwartet schnellen Sprung zu Jack, der ein Zündeisen in der Hand hielt. "Mach's gut, du Trottel," schimpfte er lachend, während er das Zündeisen mehrfach betätigte. Doch es schlug keine Funken. Immer wieder drückte er das Eisen, so dass es schnalzte und kratzte, aber es gab keine Funken, die in die Spuren der Flüssigkeit fallen konnten, die sich inzwischen auch an die Füße des Fremden ausgebreitet hatte.
"Verdammt," jammerte Jack, während Gwyn sich hinter ihm versteckte. Sie keuchte, da sie für einen derartigen Spurt nicht geeignet war. Die Flüssigkeit breitete sich aus, aber schien den Unbekannten nur zu umfließen aber nicht zu berühren, da er auf einer leicht erhöhten Position stand. Endlich gelang es. Funken flogen in die Flüssigkeit, die sofort Feuer fing und sich in Richtung des Bewaffneten ausbreitete. Jack lachte wahnsinnig, packte Gwyn an der Hand und riss sie mit sich, was ihm sichtlich schwer fiel. Dabei ließ er das glimmende Zündeisen fallen, was eine weitere Lache entzündete. Jack und Gwyn rannten eiligst zum Ruderboot und stiegen dort unsicher ein, da es in den Fluten wogenvoll wankte. Das Feuer entzündete weitere Fässer, die drohten bald zu explodieren, da die Flüssigkeit darin, sich nicht frei bewegen konnte. Doch der Adelsmann stand so gut, dass er nun auf eine Feuerwand blickte, die stark rauchte und die Sicht sehr erschwerte. Er hatte noch Zeit zu fliehen und die Halunken zu verfolgen, sofern er dem Fluss folgen konnte. - Oder er holte Hilfe, um den Brand und die baldigen Explosionen zu verhindern. Das Feuer kroch bereits die Wände der Häuser hinauf und drohte das Fachwerk zu entflammen. Jack lachte immer noch böse, während er Gwyn verdonnerte, das Boot zu rudern.
"Nein, ich täusche niemanden, Herr," sagte er also und es war offensichtlich eine Lüge, so denn er selbst dabei gehalten schmunzelte. Dieser miese Kerl sollte noch sehen, was er davon hatte, sich mit der Sünde der Eroberung gemein zu machen. "Bäder, ja, Bäder," bestätigte er seine Fassade und kroch dann einige Schritte zurück, zu den aufgereihten Fässern. "Wenn ihr mir erlaubt, ich zeige es euch," meinte er und öffnete im Vorbeigehen ruckartig die Deckel der Fässer, indem er diese drehte und die kleine Schnalle hochzog, die an den Fassdeckeln befestigt war. Mit einem Satz ließ er die Deckel fallen, so dass bereits ein merkwürdiger Dampf aufstieg. Es stank furchtbar nach Pech und Schwefel. Es war mit Sicherheit kein besonderes Öl, sondern ein fremdartiges Gemisch. Jack wollte nicht mehr auf die Fragen nach der Herkunft und dem Ziel eingehen, so dass er die ersten beiden Fässer einfach umstieß.
"Gywn, komm' her," befahl er eindringlich. Gwyn biss sich auf die Unterlippe, als sie beinahe beim Fremden angekommen war aber brach dann ihre schlechte Verführungskunst ab, wurde aus ihrer Schleife gerissen und rannte mit einem unerwartet schnellen Sprung zu Jack, der ein Zündeisen in der Hand hielt. "Mach's gut, du Trottel," schimpfte er lachend, während er das Zündeisen mehrfach betätigte. Doch es schlug keine Funken. Immer wieder drückte er das Eisen, so dass es schnalzte und kratzte, aber es gab keine Funken, die in die Spuren der Flüssigkeit fallen konnten, die sich inzwischen auch an die Füße des Fremden ausgebreitet hatte.
"Verdammt," jammerte Jack, während Gwyn sich hinter ihm versteckte. Sie keuchte, da sie für einen derartigen Spurt nicht geeignet war. Die Flüssigkeit breitete sich aus, aber schien den Unbekannten nur zu umfließen aber nicht zu berühren, da er auf einer leicht erhöhten Position stand. Endlich gelang es. Funken flogen in die Flüssigkeit, die sofort Feuer fing und sich in Richtung des Bewaffneten ausbreitete. Jack lachte wahnsinnig, packte Gwyn an der Hand und riss sie mit sich, was ihm sichtlich schwer fiel. Dabei ließ er das glimmende Zündeisen fallen, was eine weitere Lache entzündete. Jack und Gwyn rannten eiligst zum Ruderboot und stiegen dort unsicher ein, da es in den Fluten wogenvoll wankte. Das Feuer entzündete weitere Fässer, die drohten bald zu explodieren, da die Flüssigkeit darin, sich nicht frei bewegen konnte. Doch der Adelsmann stand so gut, dass er nun auf eine Feuerwand blickte, die stark rauchte und die Sicht sehr erschwerte. Er hatte noch Zeit zu fliehen und die Halunken zu verfolgen, sofern er dem Fluss folgen konnte. - Oder er holte Hilfe, um den Brand und die baldigen Explosionen zu verhindern. Das Feuer kroch bereits die Wände der Häuser hinauf und drohte das Fachwerk zu entflammen. Jack lachte immer noch böse, während er Gwyn verdonnerte, das Boot zu rudern.
