11-05-2024, 18:37 - Wörter:
„Sebastian“, antwortete der junge Mann geduldig, während er die Muskeln im Arm anspannte um dem Gefallenen wieder auf die Beine zu helfen. Das mochte zwar geschafft sein, aber es schien fraglich zu bleiben, ob er sich auch auf diesen würde halten können. „Cherrington.“ Vermutlich hätte er ganz auf seinen Vornamen verzichten können und stattdessen gleich den Namen seines Rittervaters nennen sollen, der in diesen Kreisen kein unbeschriebenes Blatt war. Wer wusste schon, ob sich Cedric überhaupt an ihn erinnerte, waren sie sich nicht allzu häufig begegnet. Anhand der Szenerie tippte Sebastian darauf, dass es mit dessen Vorliebe für Tavernen zutun haben möchte, denn er selbst war sehr selten darin anzutreffen. Meist nur aus dem Grund eines vorab ausgemachten Treffens, das einen anderen Zweck bediente als dem Alkohol zu frönen.
Und das hatte Cedric. Wie eine Dunstwolke hing der Geruch in der Luft, als er zwangsweise in Reichweite seines Atems gekommen war, als er ihn auf die Beine gezogen hatte. Die Hand hatte ihn wieder los gelassen, wenn auch noch die Arme ein Stück weit erhoben wie um bereit zu sein, ihn wieder aufzufangen, sobald er sein Gleichgewicht verloren hatte. „Ihr solltet eine Wanderheilerin aufsuchen. Vorne am Hauptplatz haben sich zwei niedergelassen“, nachdem die anderen einige Tage nach Kriegsende die Stadt wieder verlassen hatten, als die Verletzten versorgt schienen. „Gleich neben der Kirche. Ihr habt da“, Sebastian deutete auf sein eigenes rechtes Auge, das wie eine Spiegelreflexion für dessen linkes stehen sollte, „eine Verletzung davon getragen.“
Vermutlich würde das Veilchen noch einig Tage seine Farbenpracht in alle Welt hinaus tragen wollen, aber sicher wussten die Heilerinnen eine besondere Salbe anzurühren, die das Schlimmste zu verhindern mochte. Nun, da er stabil zu stehen schien, wich Sebastian einen Schritt zurück und warf einen Blick auf Willard, der schließlich den jungen Fürst unter seinen Fittichen gehabt hatte. Es würde ihn sehr wundern, wenn er nichts zu den offensichtlichen Eskapaden zu sagen hätte, die nicht gerade von ruhmreicher Standesehre sprachen, und über kurz oder lang eines jeden Rittersansehen hinab zogen. Sobald man zu einer Gemeinschaft gehörte, repräsentierte man diese auch, und sollte sich dieser Verantwortung doch eher bewusst sein. Aber wer wusste schon, welche Probleme oder Sorgen womöglich auf den Sorgen des Alderfords lagen, wenn auf einmal das Schwert zeremoniell auf die Schultern gelegt worden war.
Und das hatte Cedric. Wie eine Dunstwolke hing der Geruch in der Luft, als er zwangsweise in Reichweite seines Atems gekommen war, als er ihn auf die Beine gezogen hatte. Die Hand hatte ihn wieder los gelassen, wenn auch noch die Arme ein Stück weit erhoben wie um bereit zu sein, ihn wieder aufzufangen, sobald er sein Gleichgewicht verloren hatte. „Ihr solltet eine Wanderheilerin aufsuchen. Vorne am Hauptplatz haben sich zwei niedergelassen“, nachdem die anderen einige Tage nach Kriegsende die Stadt wieder verlassen hatten, als die Verletzten versorgt schienen. „Gleich neben der Kirche. Ihr habt da“, Sebastian deutete auf sein eigenes rechtes Auge, das wie eine Spiegelreflexion für dessen linkes stehen sollte, „eine Verletzung davon getragen.“
Vermutlich würde das Veilchen noch einig Tage seine Farbenpracht in alle Welt hinaus tragen wollen, aber sicher wussten die Heilerinnen eine besondere Salbe anzurühren, die das Schlimmste zu verhindern mochte. Nun, da er stabil zu stehen schien, wich Sebastian einen Schritt zurück und warf einen Blick auf Willard, der schließlich den jungen Fürst unter seinen Fittichen gehabt hatte. Es würde ihn sehr wundern, wenn er nichts zu den offensichtlichen Eskapaden zu sagen hätte, die nicht gerade von ruhmreicher Standesehre sprachen, und über kurz oder lang eines jeden Rittersansehen hinab zogen. Sobald man zu einer Gemeinschaft gehörte, repräsentierte man diese auch, und sollte sich dieser Verantwortung doch eher bewusst sein. Aber wer wusste schon, welche Probleme oder Sorgen womöglich auf den Sorgen des Alderfords lagen, wenn auf einmal das Schwert zeremoniell auf die Schultern gelegt worden war.
