15-05-2024, 15:07 - Wörter:
Sebastian hatte damit recht, dass das Auge ihres betrunkenen Gegenübers den Blick einer Heilkundigen durchaus wert war. Letzen Endes war es aber wohl nur ein Veilchen, das sich der junge Alderford mit Sicherheit auch verdient hatte, so wie er den beiden Offizieren entgegentrat. Willard schüttelte den Kopf.
„Ich nehme…“, setzte der Hauptmann dann an seinen Adjutanten gewandt an, als der Betrunkene ins schwanken kam und Willard zunächst dazu verleitetet, diesen von der Seite am Oberarm zu fassen, um ihn zu stabilisieren. Ein Ritter – und schon gar kein Prinz – sollte auf der Straße im Dreck liegen, das galt auch für diejenigen, die über den Durst getrunken hatten. Natürlich hätte Willard ihn auch sich selbst überlassen können, doch würde dies die so schon befleckte Ehre des Halbstarken nur noch mehr in Gefahr bringen.
„Ich nehme ihn mit in die Garnison.“, setzte Willard noch einmal an, als der benebelte Prinz nicht mehr zu fallen drohte, „Geh du zu den Wanderheilerinnen, vielleicht ist eine abkömmlich. Ansonsten lass dir eine Salbe geben. Ein blaues Auge bekomme ich auch allein versorgt.“
Das geklärt, nahm Willard auch noch den zweiten Arm dazu, um Cedric auf dem Weg in Richtung der Quartiere zu Unterstützen. "So, wir gehen jetzt nach Hause.", teilte er dem Betrunkenen mit, der in seinem Zustand wohl eh nicht mehr zwischen Schankraum, Wohnzimmer oder Dienststube unterscheiden konnte. Vielleicht watschelte der Betrunkene nun wie ein kleines Küken durch die Straßen, aber immerhin nicht über lange Wege, auf denen ihn noch mehr Menschen so gesehen hätten. Es galt nur zu hoffen, dass der Alderford in seinem Rausch nicht auf die Idee kam, Unfug anzurichten. Noch könnte die Sache für ihn glimpflich ausgehen. Eine Nacht in der Garnison und dann würde Willard ihm mächtig die Birne waschen. Noch waren sie aber nicht da.
„Ich nehme…“, setzte der Hauptmann dann an seinen Adjutanten gewandt an, als der Betrunkene ins schwanken kam und Willard zunächst dazu verleitetet, diesen von der Seite am Oberarm zu fassen, um ihn zu stabilisieren. Ein Ritter – und schon gar kein Prinz – sollte auf der Straße im Dreck liegen, das galt auch für diejenigen, die über den Durst getrunken hatten. Natürlich hätte Willard ihn auch sich selbst überlassen können, doch würde dies die so schon befleckte Ehre des Halbstarken nur noch mehr in Gefahr bringen.
„Ich nehme ihn mit in die Garnison.“, setzte Willard noch einmal an, als der benebelte Prinz nicht mehr zu fallen drohte, „Geh du zu den Wanderheilerinnen, vielleicht ist eine abkömmlich. Ansonsten lass dir eine Salbe geben. Ein blaues Auge bekomme ich auch allein versorgt.“
Das geklärt, nahm Willard auch noch den zweiten Arm dazu, um Cedric auf dem Weg in Richtung der Quartiere zu Unterstützen. "So, wir gehen jetzt nach Hause.", teilte er dem Betrunkenen mit, der in seinem Zustand wohl eh nicht mehr zwischen Schankraum, Wohnzimmer oder Dienststube unterscheiden konnte. Vielleicht watschelte der Betrunkene nun wie ein kleines Küken durch die Straßen, aber immerhin nicht über lange Wege, auf denen ihn noch mehr Menschen so gesehen hätten. Es galt nur zu hoffen, dass der Alderford in seinem Rausch nicht auf die Idee kam, Unfug anzurichten. Noch könnte die Sache für ihn glimpflich ausgehen. Eine Nacht in der Garnison und dann würde Willard ihm mächtig die Birne waschen. Noch waren sie aber nicht da.
