20-05-2024, 19:07 - Wörter:
Das Angstgefühl, das Diana überkommen hatte, war so kraftvoll und tief, dass es die Macht hatte, ihre Wahrnehmung und ihre Reaktionen komplett zu dominieren. Ihr Überlebensinstinkt war so primitiv und intensiv wie der eines Tieres. Nichts anderes zählte mehr und daher wandt sie sich auf den Rücken liegend hin und her, wälzte sich wie in einem Albtraum, zog verzweifelt an ihrer Hand und begriff erst allmählich, dass sie nicht allein war.
Das Gefühl der Hilflosigkeit war überwältigend. Sie fühlte sich klein, verletzlich, der Gnade des Unsichtbaren ausgeliefert. Sie schwankte zwischen der Hoffnung, fliehen zu können und der schrecklichen Gewissheit, dass die Gefahr real und unausweichlich war. Jeder Moment dehnte sich endlos aus. Doch in ihre Angst mischte sich die Erkenntnis, nicht allein zu sein. Etwas hielt ihre Hand, sprach zu ihr und Diana war bereit, sich selbst vollkommen aufzugeben und vollkommen auf die Hilfe von außen zu vertrauen. Sie wollte nichts tun, als der Stimme zu lauschen, die andere Hand krampfhaft zu halten und Erlösung darin finden.
Doch ihr Herz schlug schnell, ihre Atmung hatte sich unangenehm beschleunigt, während sie diesen Fiebertraum durchlebte, der sie endgültig an jene Hand band, die die ihre hielt. Bis sie bereit war, der Stimme zu folgen, die sie nicht im Stich lassen würde.
So war sie erst allmählich wieder in der Lage, zuzuhören und aufzunehmen. Die Informationen sickerten nach und nach zu ihr hindurch, gaben Halt, waren Leitplanken und stellten neue Wahrheit dar. Manche Worte klangen dabei bekannt und vertraut. Andere nicht und dies wurde als Problem erkannt. Warum nur war sie nicht in der Lage, sich an diese Dinge zu erinnern? Sie brauchte sich doch nur daran zu erinnern!
Ihr Unterbewusstsein suchte nach diesen Erinnerungen, den Erklärungen und füllte die Lücken mit den neuen Informationen, die ihm zugetragen wurden. Fügte die einzelnen Bestandteile zu einem neuen Bild zusammen; einem Spiegel, in dem sie sich sehen, finden und erkennen musste.
Da war es - das Bild der Bardin, die sich in einem Auftrag verloren hatte. Ein dunkleres Selbstbild als das, das früher einmal einen anderen Namen getragen hatte. Dunkler, aber definierter, stärker. Diana begann, sich selbst in den Bildern und Worten wiederzuerkennen und die Lücken als etwas anzuerkennen, das sich noch erklären würde, ... schon sehr bald. Sobald sie aus ihrem Fieber erwachen und sich erinnern konnte.
Erstarkt durchschritt sie die erste Episode von Angst und begann, sich wieder zu beruhigen. Ihr Handdruck wurde merklich schwächer, die Gefahr schien vorerst gebannt zu sein und ein Augenblick der Entspannung und Ruhe ließen zu, dass Diana ihre Glieder entkrampfte. Wieder nahm ihre Stimme das Lied auf, in dem der Name eine Rolle spielte.
"In the darkest hour, she stands alone; a beacon bright, her strength unknown. Oh, Diana, huntress of the night, with arrows swift and eyes so bright.
Stars align and rivers flow, wherever she roams, the legends grow. In every heart, her tale is told, of courage fierce and spirit bold. Her voice a whisper on the breeze..." Die Melodie war diesmal deutlicher zu erkennen, Dianas Gesichtszüge sangen mit, lebten die Geschichte, an die sie sich nun klammerte. Die Geschichte von Diana, einem Schatten, einer Kämpferin, deren Existenz nur ein Mythos ist. Das einfache Lied eines Barden, eines von vielen Helden-Epen. Diana hielt sich nicht für das Wesen aus der Geschichte, ... doch wie viele einfache Menschen auch, klammerte sie sich an Heldengeschichten um dem eigenen Elend zu entgehen. Die Geschichte war ein schöner Ausweg, eine schöne Verknüpfung. Und die Geschichte war der Grund, warum ihre Eltern ihr diesen Namen gegeben haben mussten.
Diana bemerkte, wie nun ein Hochgefühl von ihr Besitz ergriff. Sie versuchte, die Augen zu öffnen und sich aufzurichten, noch mehr zu sprechen. Die Geschichte von Diana hatte sie befähigt, ihrer Angst zu begegnen und somit wurde sie nicht weiter gebraucht. Doch ihr Augenlicht war noch immer getrübt, sie war nicht bei Bewusstsein, nicht so, wie sie es selbst annahm. "Ich erinnere mich...", behauptete sie vage - mehr für sich selbst als für den Zuhörer. Sie musste es sagen, um sich selbst vollkommen zu beruhigen und zu besänftigen.
Das Gefühl der Hilflosigkeit war überwältigend. Sie fühlte sich klein, verletzlich, der Gnade des Unsichtbaren ausgeliefert. Sie schwankte zwischen der Hoffnung, fliehen zu können und der schrecklichen Gewissheit, dass die Gefahr real und unausweichlich war. Jeder Moment dehnte sich endlos aus. Doch in ihre Angst mischte sich die Erkenntnis, nicht allein zu sein. Etwas hielt ihre Hand, sprach zu ihr und Diana war bereit, sich selbst vollkommen aufzugeben und vollkommen auf die Hilfe von außen zu vertrauen. Sie wollte nichts tun, als der Stimme zu lauschen, die andere Hand krampfhaft zu halten und Erlösung darin finden.
Doch ihr Herz schlug schnell, ihre Atmung hatte sich unangenehm beschleunigt, während sie diesen Fiebertraum durchlebte, der sie endgültig an jene Hand band, die die ihre hielt. Bis sie bereit war, der Stimme zu folgen, die sie nicht im Stich lassen würde.
So war sie erst allmählich wieder in der Lage, zuzuhören und aufzunehmen. Die Informationen sickerten nach und nach zu ihr hindurch, gaben Halt, waren Leitplanken und stellten neue Wahrheit dar. Manche Worte klangen dabei bekannt und vertraut. Andere nicht und dies wurde als Problem erkannt. Warum nur war sie nicht in der Lage, sich an diese Dinge zu erinnern? Sie brauchte sich doch nur daran zu erinnern!
Ihr Unterbewusstsein suchte nach diesen Erinnerungen, den Erklärungen und füllte die Lücken mit den neuen Informationen, die ihm zugetragen wurden. Fügte die einzelnen Bestandteile zu einem neuen Bild zusammen; einem Spiegel, in dem sie sich sehen, finden und erkennen musste.
Da war es - das Bild der Bardin, die sich in einem Auftrag verloren hatte. Ein dunkleres Selbstbild als das, das früher einmal einen anderen Namen getragen hatte. Dunkler, aber definierter, stärker. Diana begann, sich selbst in den Bildern und Worten wiederzuerkennen und die Lücken als etwas anzuerkennen, das sich noch erklären würde, ... schon sehr bald. Sobald sie aus ihrem Fieber erwachen und sich erinnern konnte.
Erstarkt durchschritt sie die erste Episode von Angst und begann, sich wieder zu beruhigen. Ihr Handdruck wurde merklich schwächer, die Gefahr schien vorerst gebannt zu sein und ein Augenblick der Entspannung und Ruhe ließen zu, dass Diana ihre Glieder entkrampfte. Wieder nahm ihre Stimme das Lied auf, in dem der Name eine Rolle spielte.
"In the darkest hour, she stands alone; a beacon bright, her strength unknown. Oh, Diana, huntress of the night, with arrows swift and eyes so bright.
Stars align and rivers flow, wherever she roams, the legends grow. In every heart, her tale is told, of courage fierce and spirit bold. Her voice a whisper on the breeze..." Die Melodie war diesmal deutlicher zu erkennen, Dianas Gesichtszüge sangen mit, lebten die Geschichte, an die sie sich nun klammerte. Die Geschichte von Diana, einem Schatten, einer Kämpferin, deren Existenz nur ein Mythos ist. Das einfache Lied eines Barden, eines von vielen Helden-Epen. Diana hielt sich nicht für das Wesen aus der Geschichte, ... doch wie viele einfache Menschen auch, klammerte sie sich an Heldengeschichten um dem eigenen Elend zu entgehen. Die Geschichte war ein schöner Ausweg, eine schöne Verknüpfung. Und die Geschichte war der Grund, warum ihre Eltern ihr diesen Namen gegeben haben mussten.
Diana bemerkte, wie nun ein Hochgefühl von ihr Besitz ergriff. Sie versuchte, die Augen zu öffnen und sich aufzurichten, noch mehr zu sprechen. Die Geschichte von Diana hatte sie befähigt, ihrer Angst zu begegnen und somit wurde sie nicht weiter gebraucht. Doch ihr Augenlicht war noch immer getrübt, sie war nicht bei Bewusstsein, nicht so, wie sie es selbst annahm. "Ich erinnere mich...", behauptete sie vage - mehr für sich selbst als für den Zuhörer. Sie musste es sagen, um sich selbst vollkommen zu beruhigen und zu besänftigen.
