22-05-2024, 18:43 - Wörter:
Alden hatte den Kronprinzen absichtlich nicht darauf hingewiesen, dass er seine Jacke ausziehen konnte, weil er wollte, dass Lester lernte, seine Bedürfnisse selbst zu äußern. Es war ihm wichtig, dass der Junge spürte, wann es ihm zu heiß oder zu kalt war, und dies dann auch kommunizierte. Vorerst ließ der Ritter seinen Schützling jedoch sich auf den Stein zurückziehen und seine Karten malen, während er selbst die Decke ausbreitete und seine Kleidung ablegte.
Als Lester ihn ansprach, nickte Alden. „Natürlich, du kannst deine Jacke ausziehen. Es ist wirklich warm heute.“ Er trat aus dem See heraus, ging auf Lester zu und half ihm, die schwere Jacke abzulegen. Darunter kamen die vielen Lagen Kleidung zum Vorschein, die Freda ihm angezogen hatte. Alden verdrehte innerlich die Augen, als er dem Jungen half, den Wollpullover und das lange Hemd ebenfalls auszuziehen. Er konnte einfach nicht verstehen, warum Freda ihn an so einem warmen Tag so dick eingepackt hatte. Der Junge würde noch einen Hitzschlag bekommen. Und dann ging das Geschrei wieder los, er hätte nicht aufgepasst und er musste sich rechtfertigen. Der Ritter seufzte leise und nahm sich vor, demnächst ein Gespräch mit dem König zu führen. So konnte es nicht weitergehen, denn in Aldens Augen war Fredas übertriebene Sorge nicht förderlich für Lesters Entwicklung, sondern eher hinderlich.
„So, jetzt ist es bestimmt angenehmer. Du darfst auch deine Schuhe, die Hose und Strümpfe ausziehen, wenn du möchtest.“
Alden beobachtete Lester, wie er sich näher an den See heranwagte und die kleinen Fische betrachtete. Der Junge war in solchen Momenten ganz bei sich und es erfüllte den Ritter mit Zufriedenheit, seinen Schützling so entspannt zu sehen. Als Lester das Verhalten der Fische kommentierte, blickte sein Ausbilder wieder zu den kleinen Flossenspringern und nickte erneut. „Ja, das hast du gut beobachtet. Manche Fische bevorzugen es, in der Gruppe zu schwimmen, während andere eher allein sind. Jeder hat eben seine Vorlieben, genau wie wir Menschen.“
Der Ritter konnte nicht anders, als zu lächeln, als Lester ihn bat, ihn bei seinem Namen zu nennen. „Ja, natürlich, Lester,“ sagte er sanft. Er wusste, wie wichtig es für den Jungen war, einfach als Lester und nicht ständig als Kronprinz angesprochen zu werden. Diese kleinen Momente der Normalität waren entscheidend für seine Entwicklung und sein Wohlbefinden. Doch der Ritter vergaß oft, wo sie sich befanden, und sprach ihn dann eben mit seinem Titel an. „Entschuldige, das war wohl die Macht der Gewohnheit.“
Der Mann trat selbst wieder ins seichte Wasser und spürte die erfrischende Kühle an seinen Beinen. „Willst du nicht auch reinkommen? Das Wasser ist sehr angenehm,“ schlug er vor und hielt dem Jungen seine Hand hin. Er wusste, dass es eine Herausforderung für Lester war, seine Angst vor tiefem Wasser zu überwinden, aber er wollte ihm zeigen, dass es auch Spaß machen konnte. „Und weißt du, was lustig ist? Die kleinen Fische sind ganz neugierig und kommen an die Beine geschwommen. Das kitzelt, wenn ihre kleinen Mäuler an der Haut knabbern.“
Alden lachte und hoffte, dass er Lester damit ein wenig Lust auf das Wasser machen konnte. „Schau, da kommen immer mehr angeschwommen. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass es hier was zu sehen und zu knabbern gibt.“ Mit breitem Grinsen beobachtete er die Fische, die sich nun um seine Waden drängelten, als gäbe es etwas zu futtern. „Du kannst ihnen nachher etwas Brot geben, wenn du möchtest. Aber jetzt genießen wir erst mal das kühle Nass, oder was meinst du?“ Auffordernd blickte er den Jungen an, während er ihm die Hand weiterhin anbot.
Als Lester ihn ansprach, nickte Alden. „Natürlich, du kannst deine Jacke ausziehen. Es ist wirklich warm heute.“ Er trat aus dem See heraus, ging auf Lester zu und half ihm, die schwere Jacke abzulegen. Darunter kamen die vielen Lagen Kleidung zum Vorschein, die Freda ihm angezogen hatte. Alden verdrehte innerlich die Augen, als er dem Jungen half, den Wollpullover und das lange Hemd ebenfalls auszuziehen. Er konnte einfach nicht verstehen, warum Freda ihn an so einem warmen Tag so dick eingepackt hatte. Der Junge würde noch einen Hitzschlag bekommen. Und dann ging das Geschrei wieder los, er hätte nicht aufgepasst und er musste sich rechtfertigen. Der Ritter seufzte leise und nahm sich vor, demnächst ein Gespräch mit dem König zu führen. So konnte es nicht weitergehen, denn in Aldens Augen war Fredas übertriebene Sorge nicht förderlich für Lesters Entwicklung, sondern eher hinderlich.
„So, jetzt ist es bestimmt angenehmer. Du darfst auch deine Schuhe, die Hose und Strümpfe ausziehen, wenn du möchtest.“
Alden beobachtete Lester, wie er sich näher an den See heranwagte und die kleinen Fische betrachtete. Der Junge war in solchen Momenten ganz bei sich und es erfüllte den Ritter mit Zufriedenheit, seinen Schützling so entspannt zu sehen. Als Lester das Verhalten der Fische kommentierte, blickte sein Ausbilder wieder zu den kleinen Flossenspringern und nickte erneut. „Ja, das hast du gut beobachtet. Manche Fische bevorzugen es, in der Gruppe zu schwimmen, während andere eher allein sind. Jeder hat eben seine Vorlieben, genau wie wir Menschen.“
Der Ritter konnte nicht anders, als zu lächeln, als Lester ihn bat, ihn bei seinem Namen zu nennen. „Ja, natürlich, Lester,“ sagte er sanft. Er wusste, wie wichtig es für den Jungen war, einfach als Lester und nicht ständig als Kronprinz angesprochen zu werden. Diese kleinen Momente der Normalität waren entscheidend für seine Entwicklung und sein Wohlbefinden. Doch der Ritter vergaß oft, wo sie sich befanden, und sprach ihn dann eben mit seinem Titel an. „Entschuldige, das war wohl die Macht der Gewohnheit.“
Der Mann trat selbst wieder ins seichte Wasser und spürte die erfrischende Kühle an seinen Beinen. „Willst du nicht auch reinkommen? Das Wasser ist sehr angenehm,“ schlug er vor und hielt dem Jungen seine Hand hin. Er wusste, dass es eine Herausforderung für Lester war, seine Angst vor tiefem Wasser zu überwinden, aber er wollte ihm zeigen, dass es auch Spaß machen konnte. „Und weißt du, was lustig ist? Die kleinen Fische sind ganz neugierig und kommen an die Beine geschwommen. Das kitzelt, wenn ihre kleinen Mäuler an der Haut knabbern.“
Alden lachte und hoffte, dass er Lester damit ein wenig Lust auf das Wasser machen konnte. „Schau, da kommen immer mehr angeschwommen. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass es hier was zu sehen und zu knabbern gibt.“ Mit breitem Grinsen beobachtete er die Fische, die sich nun um seine Waden drängelten, als gäbe es etwas zu futtern. „Du kannst ihnen nachher etwas Brot geben, wenn du möchtest. Aber jetzt genießen wir erst mal das kühle Nass, oder was meinst du?“ Auffordernd blickte er den Jungen an, während er ihm die Hand weiterhin anbot.
