11-06-2024, 18:47 - Wörter:
Federleicht! So und nicht anders empfand Ronan die junge Rina. Sie war federleicht von der Statur, federleicht in ihrer Eleganz von Bewegung wenn sie in ihrem Kleid durch die Taverne um die Tische kurvte oder auch einfach nur in den Straßen der Stadt …in ihrem ebenso federleichten Kleid als wäre es aus feinsten Stoffen und sie die König dieses Reiches. Ihrer Schönheit nach könnte sie durchaus eine Prinzessin sein und so mancher Mann mochte sich den Hals nach ihr verdrehen. Ronan aber wusste, dass auch ihr Kopf zuweilen federleicht war. Sie war nicht dumm oder dämlich, aber die Naivität in Persona und manchmal, in dieser unbeholfenen Art und Weise, alleine kaum lebensfähig. Ein Grund warum er seit Jahren für sie sorgte. Die Männer dort draußen würden sie mit einem Happs verschlucken, jeder Gauner ihre hübsche Kehle durchschneiden während sie noch dabei war die Almosen für ihn zusammenzukramen in ihrer Gutherzigkeit und während ein dreckiger Rotzlöffel sie nach dem Weg zu seiner Mama fragte, würde ein anderer ihr beim Gehen die Börse vom Gürtel knoten und damit davon rennen. Rina war leicht darin kaputt zu gehen, leicht zu blenden, leicht zu durchschauen. Federleicht.
Der König wusste, dass die kleine Blonde sich für ihn aufhübschte als würde er ihr jedes Mal wenn sie sich sahen erneut das Blaue vom Himmel versprechen. Dabei hatte der Mag Mell es kein einziges Mal getan…ganz im Gegenteil. Hier zu sein und für ihn zu arbeiten, hatte nichts mit Gefühlsduseleien zu tun und er hatte seine Fittiche nicht über ihr ausgebreitet, weil ihm ihre rosigen Lippen, oben und unten, gefielen, sondern weil sie nützlich war. Nichtsdestotrotz tat sie es - sich schön machen und Ronan, der wusste es. Ihr Haar war gebürstet und sicher hatte sie die Wildscheinborsten so lange über die Kopfhaut gezogen, bis der Talg ihr Glanz bis in die letzte Spitze verlieh und das lange Gold ihn in der Sonne oder dem Kaminfeuer blendete. Das Rosé auf ihren Wangen ließ sie sich bestimmt teuer zukommen oder sie kniff sich selbst, hatte er alles schon gesehen…genau wie die leichten Mädchen, die sie in den Finger stachen und das Rot auf ihren Wangen verteilten. Ja, die Stadt forderte vieles an Kreativität zum Überleben und Ronan liebte diese Herausforderungen.
Er war sich sicher, ihr Mieder war enger geschnürt als sonst. Sein blauen Augenpaar hing einen Augenblick fasziniert auf dem weichen Fleisch mit Eigenleben als sie derart überschwänglich an seiner Schwelle stand. Junge Brüste, die an Ort und Stelle, das war schon eine Wucht! Die packste aus und die bleiben wo sie sind….brauchst sie nicht erst über die Schultern werfen und dreimal um den Hals drehen.
Ach, Rina…süßeste aller Früchte.
Das Vöglein bekam erstmal seinen Teller, schließlich sollte sie ihm nicht vom Fleisch fallen…sonst wär ja nichts mehr davon übrig was er derart bewundert anschauen könnte und auch all die anderen könnten es nicht und damit würde der ganze Kreislauf ins Wanken geraten. So wie es eines Tages kommen würde wenn sie alt war und auch ihre Brüste einen Umweg nehmen mussten, doch das lag in weiter Ferne und bis dahin würde sie ihm mehr als nützlich sein. Der Teller, ein guter Wein und dann saß der König des Untergrunds ihr auch schon schräg gegenüber.
Er schmunzelte. Wer konnte sich nicht vorstellen wie Rina wutgeladen und mit stampfendem Fuß vor ihm stand und ihm die Hölle heiss machte, dass er sie vernachlässigen würde?! Gut, der erste Teil sicher nicht, aber letzteres würde passieren während große Kullertränen aus den blauen Augen hervorquellen würden und sie ihre unersetzliche Relevanz für ihn zu unterstreichen versuchte. „Ich war viel unterwegs…drüben in der Heimat und oben wo der junge Pimpf von König auf Städteraubzug ist“, erklärte er knapp und zuckte gelassen die Schultern und sah zu wie sie schon wieder auf den Beinen war um ihm nachzuschenken. Mit Leib und Seele eine Schankmaid.
Sein Blick ging seitlich an ihr hinauf. „Geht es dir gut?“, eine Frage, die er längst nicht jedem stellte und von noch weniger Leuten wollte er auch wirklich eine Antwort hören. An dieser Stelle traf es zu…es war wichtig, dass es ihr gut ging, denn wenn sie Trübsal blies, war sie nicht zu gebrauchen und Rina war sicher wer, der zur Melancholie tendierte. Lästiges Laster der Weiber.
„Du hast die nächsten drei Tage frei in der Taverne..“, verkündete er schon mal und zog mit einem Nicken zum Dank den Wein zu sich. „Ich brauch dich draußen … wasch dein schönstes Kleid, näh es ein paar Stiche enger."
Der König wusste, dass die kleine Blonde sich für ihn aufhübschte als würde er ihr jedes Mal wenn sie sich sahen erneut das Blaue vom Himmel versprechen. Dabei hatte der Mag Mell es kein einziges Mal getan…ganz im Gegenteil. Hier zu sein und für ihn zu arbeiten, hatte nichts mit Gefühlsduseleien zu tun und er hatte seine Fittiche nicht über ihr ausgebreitet, weil ihm ihre rosigen Lippen, oben und unten, gefielen, sondern weil sie nützlich war. Nichtsdestotrotz tat sie es - sich schön machen und Ronan, der wusste es. Ihr Haar war gebürstet und sicher hatte sie die Wildscheinborsten so lange über die Kopfhaut gezogen, bis der Talg ihr Glanz bis in die letzte Spitze verlieh und das lange Gold ihn in der Sonne oder dem Kaminfeuer blendete. Das Rosé auf ihren Wangen ließ sie sich bestimmt teuer zukommen oder sie kniff sich selbst, hatte er alles schon gesehen…genau wie die leichten Mädchen, die sie in den Finger stachen und das Rot auf ihren Wangen verteilten. Ja, die Stadt forderte vieles an Kreativität zum Überleben und Ronan liebte diese Herausforderungen.
Er war sich sicher, ihr Mieder war enger geschnürt als sonst. Sein blauen Augenpaar hing einen Augenblick fasziniert auf dem weichen Fleisch mit Eigenleben als sie derart überschwänglich an seiner Schwelle stand. Junge Brüste, die an Ort und Stelle, das war schon eine Wucht! Die packste aus und die bleiben wo sie sind….brauchst sie nicht erst über die Schultern werfen und dreimal um den Hals drehen.
Ach, Rina…süßeste aller Früchte.
Das Vöglein bekam erstmal seinen Teller, schließlich sollte sie ihm nicht vom Fleisch fallen…sonst wär ja nichts mehr davon übrig was er derart bewundert anschauen könnte und auch all die anderen könnten es nicht und damit würde der ganze Kreislauf ins Wanken geraten. So wie es eines Tages kommen würde wenn sie alt war und auch ihre Brüste einen Umweg nehmen mussten, doch das lag in weiter Ferne und bis dahin würde sie ihm mehr als nützlich sein. Der Teller, ein guter Wein und dann saß der König des Untergrunds ihr auch schon schräg gegenüber.
Er schmunzelte. Wer konnte sich nicht vorstellen wie Rina wutgeladen und mit stampfendem Fuß vor ihm stand und ihm die Hölle heiss machte, dass er sie vernachlässigen würde?! Gut, der erste Teil sicher nicht, aber letzteres würde passieren während große Kullertränen aus den blauen Augen hervorquellen würden und sie ihre unersetzliche Relevanz für ihn zu unterstreichen versuchte. „Ich war viel unterwegs…drüben in der Heimat und oben wo der junge Pimpf von König auf Städteraubzug ist“, erklärte er knapp und zuckte gelassen die Schultern und sah zu wie sie schon wieder auf den Beinen war um ihm nachzuschenken. Mit Leib und Seele eine Schankmaid.
Sein Blick ging seitlich an ihr hinauf. „Geht es dir gut?“, eine Frage, die er längst nicht jedem stellte und von noch weniger Leuten wollte er auch wirklich eine Antwort hören. An dieser Stelle traf es zu…es war wichtig, dass es ihr gut ging, denn wenn sie Trübsal blies, war sie nicht zu gebrauchen und Rina war sicher wer, der zur Melancholie tendierte. Lästiges Laster der Weiber.
„Du hast die nächsten drei Tage frei in der Taverne..“, verkündete er schon mal und zog mit einem Nicken zum Dank den Wein zu sich. „Ich brauch dich draußen … wasch dein schönstes Kleid, näh es ein paar Stiche enger."
