14-06-2024, 14:56 - Wörter:
Es war ein zauberhaftes Lächeln, welches die junge Prinzessin ihm präsentierte und doch konnte Ismeth das Gefühl nicht abschütteln, dass sich darunter noch etwas anderes verbarg. Wahrscheinlich ein recht anmaßender Gedanke, wenn man bedachte wie wenig sich die beiden wirklich kannten und wie wenig sie in den Augen der Gesellschaft miteinander zu tun hatten. Gar nichts. Ismeth war nichts weiter als ein Berater von vielen und sie war die junge, hübsche Prinzessin deren Leben sich in den nächsten Wochen drastisch verändern würde. Aber sie war auch Yasirahs Tochter und ihr ähnlicher als wahrscheinlich beide Frauen wahrhaben wollten. Wenn die Königin lächelte konnte er manchmal sogar deuten, welches unterschwellige Gefühl von ihrer antrainierten Höflichkeit vertuscht werden sollte. Bei Naila konnte er nicht mal vage entziffern, welche Gefühle sich in ihrem perfektionierten Lächeln widerspiegelte.
Mit einem weiteren, dankbaren Kopfnicken ließ sich Ismeth auf die kleine Bank sinken. Nah genug, um eine Unterhaltung zu führen, weit genug entfernt um keine Gerüchte zu schüren die ihr schaden konnte. Die Leere hinter ihr, wo normalerweise Gesellschafterinnen, Familienmitglieder oder wenigstens eine Gouvernante anzutreffen war, schien heute besonders groß. Auch wenn die Königin die Wahrheit in seinem Herz kannte, so hoffte der Elefantenzüchter inbrünstig, so würden die anderen Menschen im Palast nicht verstehen, dass er nur zufällig allein mit der Prinzessin war. „Habt Dank, eure Majestät.“ Er blieb ebenso förmlich, aber seine Stimme hatte sich weiter beruhigt und ließ nichts von seinen aufgeregten und beinahe besorgten Gedanken erkennen. „Es ist gnädig von Euch, mir etwas eurer wertvollen Zeit zu schenken. Ich hoffe ihr genießt den heutigen Tag?“ Wahrscheinlich hatte sie alle Hände voll zu tun, eine königliche Heirat war kein leichtes Unterfangen und selbst seine eigene Eheschließung hatte ihn an den organisatorischen Wahnsinn getrieben. So viele kleine Entscheidungen, die sicherlich ein vollendetes Bild abgaben, mit den Jahren jedoch an Wichtigkeit verloren und schlussendlich nicht mal mehr eine Erinnerung waren. Ismeth leckte sich über die trockenen Lippen und legte seine Hände ganz gesittet auf seinen Schoß.
Es war nicht leicht ihm die Sprache zu rauben, doch für einen Moment herrschte Stille zwischen ihnen, untermalt von dem beruhigenden Plätschern der Brunnen und den sanften Geräuschen von sich im Wind wiegenden Blumen. „Habt ihr nachfragen lassen, ob ein paar der Blumen auch in Castandor gedeihen?“ Seine dunklen Augen blieben an einem der knorrigen, aber gesund aussehenden Gulnar Bäumen hängen. „Vielleicht ein Granatapfelbaum? Oder eine Rosenart?“ Ismeth wusste selber nicht wo seine sehnsüchtige Stimmung herrührte, die ihn sich vorstellen ließ, wie er sich wohl allein in einem fremden Land fühlen würde. „Dann umgibt Euch immer ein Stück Heimat.“ Erklärte er seine Gedanken und warf ihr einen freundlichen Blick zu.
Mit einem weiteren, dankbaren Kopfnicken ließ sich Ismeth auf die kleine Bank sinken. Nah genug, um eine Unterhaltung zu führen, weit genug entfernt um keine Gerüchte zu schüren die ihr schaden konnte. Die Leere hinter ihr, wo normalerweise Gesellschafterinnen, Familienmitglieder oder wenigstens eine Gouvernante anzutreffen war, schien heute besonders groß. Auch wenn die Königin die Wahrheit in seinem Herz kannte, so hoffte der Elefantenzüchter inbrünstig, so würden die anderen Menschen im Palast nicht verstehen, dass er nur zufällig allein mit der Prinzessin war. „Habt Dank, eure Majestät.“ Er blieb ebenso förmlich, aber seine Stimme hatte sich weiter beruhigt und ließ nichts von seinen aufgeregten und beinahe besorgten Gedanken erkennen. „Es ist gnädig von Euch, mir etwas eurer wertvollen Zeit zu schenken. Ich hoffe ihr genießt den heutigen Tag?“ Wahrscheinlich hatte sie alle Hände voll zu tun, eine königliche Heirat war kein leichtes Unterfangen und selbst seine eigene Eheschließung hatte ihn an den organisatorischen Wahnsinn getrieben. So viele kleine Entscheidungen, die sicherlich ein vollendetes Bild abgaben, mit den Jahren jedoch an Wichtigkeit verloren und schlussendlich nicht mal mehr eine Erinnerung waren. Ismeth leckte sich über die trockenen Lippen und legte seine Hände ganz gesittet auf seinen Schoß.
Es war nicht leicht ihm die Sprache zu rauben, doch für einen Moment herrschte Stille zwischen ihnen, untermalt von dem beruhigenden Plätschern der Brunnen und den sanften Geräuschen von sich im Wind wiegenden Blumen. „Habt ihr nachfragen lassen, ob ein paar der Blumen auch in Castandor gedeihen?“ Seine dunklen Augen blieben an einem der knorrigen, aber gesund aussehenden Gulnar Bäumen hängen. „Vielleicht ein Granatapfelbaum? Oder eine Rosenart?“ Ismeth wusste selber nicht wo seine sehnsüchtige Stimmung herrührte, die ihn sich vorstellen ließ, wie er sich wohl allein in einem fremden Land fühlen würde. „Dann umgibt Euch immer ein Stück Heimat.“ Erklärte er seine Gedanken und warf ihr einen freundlichen Blick zu.
