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The stars control people's fate, the great mother controls the stars.
06.08.1016 - 02:10
Alys Gemächer | Ceridwens Heiligtum | Farynn
Ailean Cranstoun Alys Flachnàn

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Alys Flachnàn
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#8
Alen konstruierte vor ihren Augen mögliche Szenarien, die Liam Greymark dazu veranlassen würden, in diesem großen Krieg der Länder einzuschreiten. Die Bilder, die Alen dabei entstehen ließ, waren so eindrucksvoll und sichtbar, dass es Alys geradezu schauderte. Sie war kein König - und das war gut so - doch auch sie hatte eine Verantwortung und sicherlich noch eine Rolle zu spielen in diesem riesengroßen Spiel um die Macht. Als Alen auch noch ihre Hände umschloss, zog sich Alys' Magen schmerzhaft zusammen. Doch das Bild, das Alen dann zeichnete, war zu groß, zu verrückt... noch viel zu weit weg. "Doch... dazu wird es nicht kommen, nicht wahr? Ich meine... solange sich der Hengst und der Löwe an die Gurgel gehen... sie haben keinen Grund, nach dem Adler zu schnappen", wechselte Alys in eine fabulösere Sprachwelt, die nicht gar so bedrohlich klang, auch wenn sie natürlich dasselbe beschrieb. Der Wolf und der Skorpion waren wirklich weit genug weg (noch), doch ein alter Löwe und der schäumende Hengst (von dem sie nun wussten, dass er sogar bereit war, auf einem Löwen herumzutrampeln), waren jederzeit in der Lage, zu einem kraftvollen Sprung anzusetzen und den Adler vom hohen Himmel zu holen.

Nein, Alys wollte diese Dinge nicht glauben. Doch Alen hatte Recht - wenn Farynn sich aus diesem Krieg heraushielt, konnte es passieren, dass die Siegermächte sich eines Tages gegen es wendeten: da niemand sie ob ihrer gewonnenen Stärke aufzuhalten vermochte. Und da sie gewagt hatten, den Sieger nicht zu unterstützen. Und da man ihre Religion für vollkommen veraltet hielt und nicht mehr verstand.

Alen erklärte weiters, dass es natürlich passieren konnte, dass Fehler im eigenen Land gemacht wurden. Alys betrachtete ihren Gefährten mit wachsender Unruhe. "Wir müssen hoffen und beten, dass auch die Fürsten unseres Landes sich dieser großen Verantwortung bewusst sind. Es gibt wahrhaft viele Unbekannte in diesen ganzen Rechnungen...", räumte Alys ein und beschloss (wiederholt), dass sie diese Dinge mit den anderen Hohepriesterinnen und der Herrin vom Berg besprechen musste. Ein jeder musste sich dieser Verantwortung klar werden. Und selbst dann war nichts sicher. "Die Herrin vom Berg wird sicherlich alle Hohepriesterinnen in den Fürstentümern anrufen und zur Vorsicht mahnen... Von ihnen wird das Wort dann weitergegeben an die Priesterinnen, Druiden und damit an die Bevölkerung", erklärte Alys ihren Plan für das weitere Vorgehen. "Der König und wir müssen aufklären und sensibilisieren. Er sollte diese Dinge schnellstmöglich an die Fürstenhäuser herantragen!", schlug Alys vor, da sie natürlich keine Ahnung davon hatte, was der König bereits veranlasst hatte.

Alen erklärte, Màiris Mutter sei eine Schneiderin. Auch stellte er die familiäre Situation noch einmal klar. Alys konnte seine Sorgen äußerst gut nachvollziehen. Immerhin war sie von derselben Sorge getragen und beherrscht. "Wie gut sind ihre Fähigkeiten als Schneiderin? Auch hier im Hain werden immer wieder Schneider gebraucht - doch die gibt es wie Wolken über Farynn - zuhauf. Hat sie besondere Fähigkeiten, für die man sie nach Three Rivers oder gar hier her beordern könnte? Sie würde ihr Kind sicherlich mitbringen...", offenbarte Alys ihre sehr einfachen, aber möglicherweise auch wirksamen Pläne.
Dann jedoch erkundigte Alen sich danach, wie es mit Gareth und Glynis lief. Intuitiv entzog Alys ihm die Hände und legte sie betroffen in den eigenen Schoß. Die Geste machte einen fast schon kindlich-beschämten Eindruck: ein Zeichen dafür, wie sehr der heutige Abend sie gebrochen und in den Grundfesten zerstört hatte.
"Ich werde in den nächsten Tagen aufbrechen und nach Ishcateslieve reisen um Gareth ins Gewissen zu reden und ihn dazu zu bringen, hier her zu kommen. Und wenn es zunächst nur für einen kurzen Besuch ist - ich muss die Gelegenheit nutzen, sobald er hier ist. Ihn die Kraft der Ringsteine und die Macht der großen Mutter spüren lassen. Damit das Feuer des Glaubens richtig in ihm entfacht. Es wird schwierig - denn soweit ich es mitbekommen habe führt er in Ishcateslieve ein äußerst weltliches Leben...", erklärte sie verhältnismäßig nüchtern. Nüchterner, als man anhand ihrer Körperhaltung hätte vermuten können. Doch das was nun kam, hatte Alys in fast noch größere Sorge gestürzt. "Glynis hingegen ist störrischer als ein in Freiheit geborener Falke, dem man eine Leine anlegen möchte. Sie erklärte sich mir gegenüber dahingehend, dass sie alles tun wolle, um zu verhindern, dass Gareth hier her komme und Wurzeln schlage - damit wenigstens er frei sei. Sie hat kein Interesse mehr, sich in die hiesige Hierarchie einzufügen und unterzuordnen.
Wir sind darüber in einen derartigen Streit geraten, dass ich ihr ein Schweigegelübde auferlegen musste. Doch dies nahm sie nur zum Anlass, mir zu erklären, dass sie den Tempel verlassen wolle..."
, erklärte Alys. Obwohl sie sich schämte, hielt sie sich in ihren Worten nicht zurück. Alen war der einzige Mensch, mit dem sie offen sprechen konnte - auch über mögliche Fehler ihrerseits, die zu dieser äußerst verfahrenen Situation beigetragen hatten. "Nun ist ihr alles zuzutrauen..", beendete Alys ihre Erzählungen und ließ resigniert und kraftlos den Kopf hängen.
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RE: The stars control people's fate, the great mother controls the stars. - von Alys Flachnàn - 15-06-2024, 07:25

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