15-06-2024, 11:17 - Wörter:
Rana hatte wenigstens noch genug Kraft im Leib, um stur aufzuschnauben, als Ivar feststellte, sie sehe beschissen aus. JA, MAN, SCHEISSE, MAN, ... so fühlte sie sich auch! Am liebsten hätte sie ihm fahrig den Marsch geblasen - so wie sie das immer gerne tun wollte und tatsächlich noch nie wirklich fertig gebracht hatte. Und heute würde sicher auch keine Marschkapelle mehr über Ivar herfallen. Die Hure beließ es bei einem Schnauben und einem innerlichen Ärgern und Zähnefletschen.
Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, überhaupt weniger zu sprechen. Denn jede Beanspruchung ihres schönen Schwanenhalses war bereits zu viel des Guten. Sie wusste genau, dass sie sich kaum mehr mit Husten zurückhalten würde, sobald das Kratzen überhand nahm.
Außerdem stellte Ivar sogleich klar, was Rana ihm angeblich schuldete, wenn er sie hier raus brachte. Nagut,... sie hatte sich schon von widerlicheren Typen anfassen lassen ... was machte es da schon, wenn Ivar auch nochmal über sie drüber rollte.
Moment mal - Rana war überrascht davon, wie schnell ihr Widerstand gegenüber dem Winterländler dahingeschmolzen war. Sie fühlte sich nicht mal stark genug, um weiter mit ihm herumzudiskutieren. "Erst, wenn mein Zelt wieder an anderer Stelle steht...", stellte sie aber sicherheitshalber noch einmal klar. Er brauchte nicht annehmen, dass er mit diesem Husten überhaupt in ihre Nähe kommen durfte. Wie sie schon vermutet und befürchtet hatte, waren ihre Stimmbänder schon von den wenigen Worten derart strapaziert, dass Rana sich wegdrehen, vornüberbeugen und ihre Handflächen gegen ihr Gesicht pressen musste, um nicht lauthals herumzuhusten. Nun, ehrlicherweise wäre das im Lager mittlerweile kaum noch aufgefallen, denn hier krümmten sich an jeder Ecke irgendwelche hustenden Fleischhaufen. Da machte es nun wirklich nichts aus, dass sie sich ebenfalls noch alle Innereien aus dem Leib hustete.
Nachdem sie ihren sich schüttelnden Körper wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, atmete die Hure tief durch und rieb sich über die schmerzende Stirn. Auf einmal tat ihr alles wieder so weh, wie noch vor wenigen Stunden, nachdem sie mit dem Abbau ihrer Habe fertig gewesen waren. Auch da hatte Rana sich erstmal für eine längere Zeit ausruhen müssen.
Sie hörte Khaleds Stimme und - Heofader sei dank - sie klang so, als gehe es dem Schatten weiterhin gut. Oder immernoch. Oder überhaupt. Er war der Knoten, der die beiden anderen losen Enden irgendwie zusammenhielt. Doch es war auch jetzt noch ein fragiler Knoten. Keiner, der einem außerordentlichen Druck gut standgehalten hätte. Der Schatten stellte die Frage in den Raum, was denn mit ihnen los sei und Zara wich seinem Blick aus. Sie drehte bewusst und eingeschnappt und motzig wie immer den Kopf weg und lauschte nur darauf, ob Ivar etwas dazu zu sagen hatte.
Das musste er nicht wirklich, denn der Schatten fragte alsdann, ob sie alles hatten. "Meine Sachen sind im Versteck, wie besprochen..", antwortete Rana zügig, aber mit immerhin ruhiger und beherrschter Stimme. Khaled würde sich doch hoffentlich an das Versteck erinnern. Das Versteck, das sie nachher (nachdem sie die Wachen ausgeschaltet, einen Wagen gefunden und diesen angespannt hatten) aufsuchen würden, um eben alles wegschaffen zu können. Es kostete Zara hörbar alle Willenskraft, um ruhig und möglichst im Flüsterton zu sprechen - tonlos, sodass es die Stimme möglichst wenig beanspruchte.
Nachdem diese Dinge geklärt waren, legte Rana die Reste ihrer Aufmerksamkeit auf den Wachposten, der sich gerade irgendwie abstimmte und vermutlich die Ablöse besprach. Das verrückte Trio konnte die Szene aus den Schatten beobachten, doch Rana fiel es ungleich schwer, sich vollkommen zu konzentrieren. "Ich geh' hin und lenke sie ab. Und ihr überwältigt sie dann irgendwie!", fasste sie den Plan noch einmal zusammen und holte sich die nötige Zustimmung ab, bevor sie zum nächsten Schritt übergehen konnte. Das Tuch, das sie sich um die Schultern gelegt hatte, wurde alsdann ein wenig gelockert, sodass es tiefer glitt und auch ihren hin und her schwingenden Hintern berührte und betonte, während sie auf die beiden Wachposten zuschritt, die auf ihrer Position verblieben waren. "Guten Abend, die Herren...", säuselte Rana heiser und versuchte, ein aufwallendes Husten in einem kecken Glucksen zu verstecken.
Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, überhaupt weniger zu sprechen. Denn jede Beanspruchung ihres schönen Schwanenhalses war bereits zu viel des Guten. Sie wusste genau, dass sie sich kaum mehr mit Husten zurückhalten würde, sobald das Kratzen überhand nahm.
Außerdem stellte Ivar sogleich klar, was Rana ihm angeblich schuldete, wenn er sie hier raus brachte. Nagut,... sie hatte sich schon von widerlicheren Typen anfassen lassen ... was machte es da schon, wenn Ivar auch nochmal über sie drüber rollte.
Moment mal - Rana war überrascht davon, wie schnell ihr Widerstand gegenüber dem Winterländler dahingeschmolzen war. Sie fühlte sich nicht mal stark genug, um weiter mit ihm herumzudiskutieren. "Erst, wenn mein Zelt wieder an anderer Stelle steht...", stellte sie aber sicherheitshalber noch einmal klar. Er brauchte nicht annehmen, dass er mit diesem Husten überhaupt in ihre Nähe kommen durfte. Wie sie schon vermutet und befürchtet hatte, waren ihre Stimmbänder schon von den wenigen Worten derart strapaziert, dass Rana sich wegdrehen, vornüberbeugen und ihre Handflächen gegen ihr Gesicht pressen musste, um nicht lauthals herumzuhusten. Nun, ehrlicherweise wäre das im Lager mittlerweile kaum noch aufgefallen, denn hier krümmten sich an jeder Ecke irgendwelche hustenden Fleischhaufen. Da machte es nun wirklich nichts aus, dass sie sich ebenfalls noch alle Innereien aus dem Leib hustete.
Nachdem sie ihren sich schüttelnden Körper wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, atmete die Hure tief durch und rieb sich über die schmerzende Stirn. Auf einmal tat ihr alles wieder so weh, wie noch vor wenigen Stunden, nachdem sie mit dem Abbau ihrer Habe fertig gewesen waren. Auch da hatte Rana sich erstmal für eine längere Zeit ausruhen müssen.
Sie hörte Khaleds Stimme und - Heofader sei dank - sie klang so, als gehe es dem Schatten weiterhin gut. Oder immernoch. Oder überhaupt. Er war der Knoten, der die beiden anderen losen Enden irgendwie zusammenhielt. Doch es war auch jetzt noch ein fragiler Knoten. Keiner, der einem außerordentlichen Druck gut standgehalten hätte. Der Schatten stellte die Frage in den Raum, was denn mit ihnen los sei und Zara wich seinem Blick aus. Sie drehte bewusst und eingeschnappt und motzig wie immer den Kopf weg und lauschte nur darauf, ob Ivar etwas dazu zu sagen hatte.
Das musste er nicht wirklich, denn der Schatten fragte alsdann, ob sie alles hatten. "Meine Sachen sind im Versteck, wie besprochen..", antwortete Rana zügig, aber mit immerhin ruhiger und beherrschter Stimme. Khaled würde sich doch hoffentlich an das Versteck erinnern. Das Versteck, das sie nachher (nachdem sie die Wachen ausgeschaltet, einen Wagen gefunden und diesen angespannt hatten) aufsuchen würden, um eben alles wegschaffen zu können. Es kostete Zara hörbar alle Willenskraft, um ruhig und möglichst im Flüsterton zu sprechen - tonlos, sodass es die Stimme möglichst wenig beanspruchte.
Nachdem diese Dinge geklärt waren, legte Rana die Reste ihrer Aufmerksamkeit auf den Wachposten, der sich gerade irgendwie abstimmte und vermutlich die Ablöse besprach. Das verrückte Trio konnte die Szene aus den Schatten beobachten, doch Rana fiel es ungleich schwer, sich vollkommen zu konzentrieren. "Ich geh' hin und lenke sie ab. Und ihr überwältigt sie dann irgendwie!", fasste sie den Plan noch einmal zusammen und holte sich die nötige Zustimmung ab, bevor sie zum nächsten Schritt übergehen konnte. Das Tuch, das sie sich um die Schultern gelegt hatte, wurde alsdann ein wenig gelockert, sodass es tiefer glitt und auch ihren hin und her schwingenden Hintern berührte und betonte, während sie auf die beiden Wachposten zuschritt, die auf ihrer Position verblieben waren. "Guten Abend, die Herren...", säuselte Rana heiser und versuchte, ein aufwallendes Husten in einem kecken Glucksen zu verstecken.
