28-06-2024, 19:57 - Wörter:
Sah sie es denn wirklich nicht?
Sah sie nicht, was Khaled sah, wenn er sich dabei ertappte, wie er ihr hinterherblickte – oder sah sie nicht, was Khaled vermutete, dass sie dann sehen musste, weil ihr Hintern außerordentlich hübsch war, und ihr Hüftschwung von Magie beseelt, sodass sie ihm ein Bild zeichnete, das das schiere Begehren in ihm weckte?
Sah sie nicht, dass er es immer wieder tat, dass er sie so oft beobachtete, worüber er sich am Ende sogar beinahe schäbig fühlte?
Sah sie nicht den sabbernden Hund, den sie mit Leichtigkeit aus ihm machen konnte?
Vielleicht würde Zara es eines Tages sehen. Vielleicht würde sie ihn dabei ertappen, wie er ihr hinterher sah, und würde ihn maßregeln, sodass sich Khaled schämte. Und er würde sich vornehmen, dass er besser sein wollte, anständiger… gehorsamer.
Wie ein Hund.
Ein versonnenes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen, während er Zara dabei beobachtete, wie sie die Pastete auswickelte. Jede Bewegung, die sie tat, war von Anmut durchzogen und die Freude, die sich nach und nach auf ihrem Gesicht bildete, war überbordend, sodass sie auch Khaled mühelos erreichte. Unweigerlich intensivierte sich daher sein Lächeln und der Gedanke an seine eigenen Befindlichkeiten war verflogen.
Wenn man ihn gefragt hätte, er hätte nicht mit eindeutiger Sicherheit antworten können, was es war, das ihn ihr gegenüber so agieren ließ. Längst jedoch hatte er festgestellt, dass er sich in Zaras Nähe unglaublich wohlfühlte. Er bewunderte ihren Mut und ihre Durchsetzungskraft, er wünschte sich gar manchmal, dass er etwas mehr wäre wie sie, die sich vor nichts zu schrecken schien. Mit unglaublicher Selbstsicherheit forderte sie für sich ein, was das Leben bereit war, ihr zu geben. Von ihrem Schlag gab es wahrlich nicht viele.
Sie saß ihm zugewandt, während er immer noch an der Zeltbahn lehnte, und lediglich kurz seinen Kopf zu ihr gedreht hatte. Als es ihre Stimme war, die seine heimlichen Beobachtungen unterbrach und zu einem Ende führte, drehte er seinen Kopf wieder in dessen ursprüngliche Position und schloss seine Augen. Für einen kurzen Moment dachte Khaled darüber nach, Zara einfach in ihrem Glauben zu lassen. Es ging ihm nicht darum, in irgendetwas recht zu haben oder sich vor ihr zu beweisen, weshalb er sogar noch bereit gewesen wäre, ihr zuzustimmen, dass sie bei der Essensausgabe richtig etwas versäumt hatte. Aber dann wiederum hielt er es nicht für angebracht, sich selbst damit zu hintergehen.
„Als würde man uns eine Fleischpastete servieren.“, murmelte Khaled daher zunächst und wer ihn beobachtete hatte den Eindruck, dass er sogar der Schatten noch etwas tiefer in die Stoffbahn sank. Dann schnaubte er. „Ich habe es einem Herrn entwendet, der sich bestimmt um Ersatz dafür bemühen kann.“ Ganz im Gegensatz zu ihnen, die lediglich eine Chance auf eine warme Mahlzeit am Tag hatten, und nahmen sie diese nicht wahr, dann hatten sie ganz einfach… Pech.
„Bist du für heute fertig?“, wechselte Khaled anschließend das Thema, weil er aufgrund der schwindenden Wärme in seinem Gesicht annahm, dass die Sonne ihren Kreis für heute beendet hatte und bald untergegangen sein würde.
Sah sie nicht, was Khaled sah, wenn er sich dabei ertappte, wie er ihr hinterherblickte – oder sah sie nicht, was Khaled vermutete, dass sie dann sehen musste, weil ihr Hintern außerordentlich hübsch war, und ihr Hüftschwung von Magie beseelt, sodass sie ihm ein Bild zeichnete, das das schiere Begehren in ihm weckte?
Sah sie nicht, dass er es immer wieder tat, dass er sie so oft beobachtete, worüber er sich am Ende sogar beinahe schäbig fühlte?
Sah sie nicht den sabbernden Hund, den sie mit Leichtigkeit aus ihm machen konnte?
Vielleicht würde Zara es eines Tages sehen. Vielleicht würde sie ihn dabei ertappen, wie er ihr hinterher sah, und würde ihn maßregeln, sodass sich Khaled schämte. Und er würde sich vornehmen, dass er besser sein wollte, anständiger… gehorsamer.
Wie ein Hund.
Ein versonnenes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen, während er Zara dabei beobachtete, wie sie die Pastete auswickelte. Jede Bewegung, die sie tat, war von Anmut durchzogen und die Freude, die sich nach und nach auf ihrem Gesicht bildete, war überbordend, sodass sie auch Khaled mühelos erreichte. Unweigerlich intensivierte sich daher sein Lächeln und der Gedanke an seine eigenen Befindlichkeiten war verflogen.
Wenn man ihn gefragt hätte, er hätte nicht mit eindeutiger Sicherheit antworten können, was es war, das ihn ihr gegenüber so agieren ließ. Längst jedoch hatte er festgestellt, dass er sich in Zaras Nähe unglaublich wohlfühlte. Er bewunderte ihren Mut und ihre Durchsetzungskraft, er wünschte sich gar manchmal, dass er etwas mehr wäre wie sie, die sich vor nichts zu schrecken schien. Mit unglaublicher Selbstsicherheit forderte sie für sich ein, was das Leben bereit war, ihr zu geben. Von ihrem Schlag gab es wahrlich nicht viele.
Sie saß ihm zugewandt, während er immer noch an der Zeltbahn lehnte, und lediglich kurz seinen Kopf zu ihr gedreht hatte. Als es ihre Stimme war, die seine heimlichen Beobachtungen unterbrach und zu einem Ende führte, drehte er seinen Kopf wieder in dessen ursprüngliche Position und schloss seine Augen. Für einen kurzen Moment dachte Khaled darüber nach, Zara einfach in ihrem Glauben zu lassen. Es ging ihm nicht darum, in irgendetwas recht zu haben oder sich vor ihr zu beweisen, weshalb er sogar noch bereit gewesen wäre, ihr zuzustimmen, dass sie bei der Essensausgabe richtig etwas versäumt hatte. Aber dann wiederum hielt er es nicht für angebracht, sich selbst damit zu hintergehen.
„Als würde man uns eine Fleischpastete servieren.“, murmelte Khaled daher zunächst und wer ihn beobachtete hatte den Eindruck, dass er sogar der Schatten noch etwas tiefer in die Stoffbahn sank. Dann schnaubte er. „Ich habe es einem Herrn entwendet, der sich bestimmt um Ersatz dafür bemühen kann.“ Ganz im Gegensatz zu ihnen, die lediglich eine Chance auf eine warme Mahlzeit am Tag hatten, und nahmen sie diese nicht wahr, dann hatten sie ganz einfach… Pech.
„Bist du für heute fertig?“, wechselte Khaled anschließend das Thema, weil er aufgrund der schwindenden Wärme in seinem Gesicht annahm, dass die Sonne ihren Kreis für heute beendet hatte und bald untergegangen sein würde.
