05-08-2024, 16:16 - Wörter:
Als das Mädchen eintrat, vollführte es einen formvollendeten Knicks, an dem es rein gar nichts auszusetzen gab. Zephyr nahm das wohlwollend zur Kenntnis und ehrlich gesagt hatte er auch nichts anderes erwartet. So perfekt wie Naila sich hier bisher gegeben hatte, hätte es ihn eher gewundert, wenn er bei ihrer Dienerschaft einen Makel hätte vorfinden können. Dem war nicht so - sehr gut. Dann würde sich diese Angelegenheit sicherlich schnell klären. Mit einer einfachen Handbewegung bedeutete er ihr, dass sie Platz nehmen durfte - am besten ihm gegenüber, sodass sie angemessen getrennt von einem prachtvollen (und vollkommen mit Papieren, Schriftrollen und sogar wenigen Büchern überladenen) Schreibtisch sprechen konnten.
Das Mädchen sprach ihn sogar korrekt an und schien zu wissen, mit wem sie es zu tun hatte. Dennoch - Zephyr wusste, was sich gehörte. Und irgendwie… waren sie schließlich auch Familie, nicht wahr? ”Ganz recht - und keine Sorge, ich werde Deine Zeit nicht über Gebühr beanspruchen. Mir ist bewusst, dass Du anderes zu tun hast, als mit Fremden zu plauschen.” Dies hatte ihn elegant in die Lage versetzt, sich ihr vorzustellen, damit sie auch restlos darüber im Klaren war, mit wem sie sprach. Demjenigen, der hier zwar nicht unbedingt dem Namen nach, oftmals aber in der Sache, das Sagen hatte. ”Mein Name ist Zephyr Athanas. Meine Mutter ist eine Schwester des vorherigen Großkönigs.” Somit waren Zephyr und Augusto Cousins. Aber sicherlich hatte Imani eher davon gehört, dass Zephyr ein enger Vertrauter von Orpheus war, … der im Hause Athanas seine Ausbildung zum Ritter absolviert hatte. Und damit hatte er einen Großteil seines Lebens an Zephyrs Seite verbracht.
”Nun, ich habe nicht allzu viel Zeit, daher komme ich ohne Umschweife zum Kern meines Anliegens. Meine Dienerschaft hat mehrmals mir gegenüber erwähnt, dass Du im Hausstand von Prinzessin Naila nurmehr eine Sklavin seist. Und da drängte sich mir die Frage auf, ob dies der Wahrheit entspricht.
Hat deine Herrin denn bereits alles in die Wege geleitet, um dich ordentlich in Dienst zu nehmen? Es ist dir vielleicht nicht bekannt, doch Sklaverei und derartige Arbeitsbeziehungen sind hierzulande vollkommen unüblich…”
Nun, ehrlicherweise hatte er damit schon weit mehr gesagt, als er eigentlich geplant hatte. Er wollte nun erst einmal sehen, wie das Mädchen auf diese Informationen reagierte. Wusste sie bereits davon, oder würde er sie mit diesen Informationen eher überrumpeln? Er war neugierig und legte den Kopf vermeintlich fürsorglich schief um das Mädchen genau in ihren Reaktionen zu beobachten. Er wollte alles genau bewerten können.
Das Mädchen sprach ihn sogar korrekt an und schien zu wissen, mit wem sie es zu tun hatte. Dennoch - Zephyr wusste, was sich gehörte. Und irgendwie… waren sie schließlich auch Familie, nicht wahr? ”Ganz recht - und keine Sorge, ich werde Deine Zeit nicht über Gebühr beanspruchen. Mir ist bewusst, dass Du anderes zu tun hast, als mit Fremden zu plauschen.” Dies hatte ihn elegant in die Lage versetzt, sich ihr vorzustellen, damit sie auch restlos darüber im Klaren war, mit wem sie sprach. Demjenigen, der hier zwar nicht unbedingt dem Namen nach, oftmals aber in der Sache, das Sagen hatte. ”Mein Name ist Zephyr Athanas. Meine Mutter ist eine Schwester des vorherigen Großkönigs.” Somit waren Zephyr und Augusto Cousins. Aber sicherlich hatte Imani eher davon gehört, dass Zephyr ein enger Vertrauter von Orpheus war, … der im Hause Athanas seine Ausbildung zum Ritter absolviert hatte. Und damit hatte er einen Großteil seines Lebens an Zephyrs Seite verbracht.
”Nun, ich habe nicht allzu viel Zeit, daher komme ich ohne Umschweife zum Kern meines Anliegens. Meine Dienerschaft hat mehrmals mir gegenüber erwähnt, dass Du im Hausstand von Prinzessin Naila nurmehr eine Sklavin seist. Und da drängte sich mir die Frage auf, ob dies der Wahrheit entspricht.
Hat deine Herrin denn bereits alles in die Wege geleitet, um dich ordentlich in Dienst zu nehmen? Es ist dir vielleicht nicht bekannt, doch Sklaverei und derartige Arbeitsbeziehungen sind hierzulande vollkommen unüblich…”
Nun, ehrlicherweise hatte er damit schon weit mehr gesagt, als er eigentlich geplant hatte. Er wollte nun erst einmal sehen, wie das Mädchen auf diese Informationen reagierte. Wusste sie bereits davon, oder würde er sie mit diesen Informationen eher überrumpeln? Er war neugierig und legte den Kopf vermeintlich fürsorglich schief um das Mädchen genau in ihren Reaktionen zu beobachten. Er wollte alles genau bewerten können.
