21-08-2024, 18:03 - Wörter:
In normalen Zeiten wäre es die Aufgabe der Dienerschaft gewesen, sich um kranke Familienmitglieder zu kümmern, doch das waren alles andere als normale Zeiten. Sie wollte nach ihrem Gemahl nicht auch noch eines ihrer Kinder an eine Seuche verlieren, deshalb kümmerte sie sich wie nie zuvor um ihre kranke Tochter und betete zu Heofader für eine rasche Genesung. Ihre Kinder hatten alle schon die eine oder andere Krankheit überstanden, was ein großes Glück für sie war. Es kam nicht häufig vor, selbst im Adel, dass eine Mutter keines ihrer Kinder im Laufe der Kindheit und Jugend verlor. Heofader schien es immer gut mit ihr gemeint zu haben. In diesem Fall haben Gebete und eine intensive Pflege offensichtlich die gewünschte Wirkung gezeigt. Ihre Tochter war schon fast wieder gesund, was Ariadne zum Anlass für ihre kleine Ansprache nahm. Sie wusste selbst nicht so ganz, an wen sich diese richten und was sie bezwecken sollte, wollte sie damit etwa die Familie auf ein gemeinsames Ziel einschwören oder wollte sie einfach nur zeigen, dass mit ihr wieder zu rechnen war nachdem sie sich so lange in stoische Unnahbarkeit zurückgezogen hatte?
Die Reaktion ihrer Tochter fiel auch ungefähr so aus wie es die Fürstin erwartet hatte, eine Mischung aus Überraschung, Zweifel und dem Wunsch, es ihrer Familie Recht zu machen. Natürlich brauchte es eine gewisse Zeit, um geistig zu verarbeiten, dass eine Person, die man schon lange kennt und die einem nahesteht, plötzlich eine ganz andere Seite von sich zeigt. "Streng dich noch nicht zu sehr an, du musst wieder ganz bei Kräften sein wenn die Reise weitergeht" war ihre erste Reaktion als sie sah wie Elithea versuchte, sich im Bett aufzurichten. "Du hast diese Rolle mit Bravour gemeistert angesichts der Umstände" entgegnete sie ihrer Tochter. Sie machte Larissa und Endymion keine Vorwürfe, dass sie sich stärker zurückzogen, mehr an sich selbst dachten und ihrer Schwester die Rolle überließen, für das Wohl der Familie zu sorgen. Larissa war verständlicherweise besorgt um ihre eigenen Heiratsperspektiven und Endymion ein ungestümer 15jähriger Junge. Sie selbst hätte in dieser Situation die Führungsrolle übernehmen müssen, was sie jetzt, mit einiger Verspätung, auch zu tun gedachte.
Ob es sich überhaupt lohnen würde zu kämpfen, fragte ihre Tochter. Eine Frage, die sie sich selbst auch schon gestellt hatte, daher kam der Zweifel für sie nicht überraschend."Es ist verständlich, zu zweifeln, wenn die Zukunft so ungewiss scheint. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Der Großkönig wird nicht einfach so hinnehmen, dass Eastergold Meadow an Walleydor fällt und wir haben einflussreiche Freunde am Hof des Großkönigs. Dein Onkel Andronikos hält den Posten des Hofkämmerers wie mein Vater vor ihm. Er wird sicher unser größter Fürsprecher bei Hofe sein."Sie hat ihren Bruder die letzten Jahre nur bei einigen wenigen Besuchen bei Hofe gesehen, doch ihr Verhältnis zueinander war stets positiv und mit ihren Kindern hat er sich bei diesen Gelegenheiten auch immer ganz freundlich unterhalten, hauptsächlich mit Endymion aber auch mit Larissa und Elithea.
Die Reaktion ihrer Tochter fiel auch ungefähr so aus wie es die Fürstin erwartet hatte, eine Mischung aus Überraschung, Zweifel und dem Wunsch, es ihrer Familie Recht zu machen. Natürlich brauchte es eine gewisse Zeit, um geistig zu verarbeiten, dass eine Person, die man schon lange kennt und die einem nahesteht, plötzlich eine ganz andere Seite von sich zeigt. "Streng dich noch nicht zu sehr an, du musst wieder ganz bei Kräften sein wenn die Reise weitergeht" war ihre erste Reaktion als sie sah wie Elithea versuchte, sich im Bett aufzurichten. "Du hast diese Rolle mit Bravour gemeistert angesichts der Umstände" entgegnete sie ihrer Tochter. Sie machte Larissa und Endymion keine Vorwürfe, dass sie sich stärker zurückzogen, mehr an sich selbst dachten und ihrer Schwester die Rolle überließen, für das Wohl der Familie zu sorgen. Larissa war verständlicherweise besorgt um ihre eigenen Heiratsperspektiven und Endymion ein ungestümer 15jähriger Junge. Sie selbst hätte in dieser Situation die Führungsrolle übernehmen müssen, was sie jetzt, mit einiger Verspätung, auch zu tun gedachte.
Ob es sich überhaupt lohnen würde zu kämpfen, fragte ihre Tochter. Eine Frage, die sie sich selbst auch schon gestellt hatte, daher kam der Zweifel für sie nicht überraschend."Es ist verständlich, zu zweifeln, wenn die Zukunft so ungewiss scheint. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Der Großkönig wird nicht einfach so hinnehmen, dass Eastergold Meadow an Walleydor fällt und wir haben einflussreiche Freunde am Hof des Großkönigs. Dein Onkel Andronikos hält den Posten des Hofkämmerers wie mein Vater vor ihm. Er wird sicher unser größter Fürsprecher bei Hofe sein."Sie hat ihren Bruder die letzten Jahre nur bei einigen wenigen Besuchen bei Hofe gesehen, doch ihr Verhältnis zueinander war stets positiv und mit ihren Kindern hat er sich bei diesen Gelegenheiten auch immer ganz freundlich unterhalten, hauptsächlich mit Endymion aber auch mit Larissa und Elithea.
