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Our hearts, oh how wild they are
21.09.1016 - 12:00
Hazelbrook - Ritteranwesen der Sutherlands
Alden Sutherland Grace Ashmore

Unregistered
Grace Ashmore
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#4
[Bild: tumblr_o67i8j8Qu01trtbg7o4_400.gif]

Als Grace bei Alden ankam, war sie zwischen dem Gefühl von Unsicherheit und Mut gefangen. Unsicher, weil das hier alles so besonders war und sie nicht wusste, ob sie gut genug war; für ihn, für Hazelbrook, für die Menschen hier. Und dann war da ihr Mut, gefangen in ihrem Herzen, der heute aber durchbrach und sie dazu veranlasst hatte, Alden für einen kleinen Ausflug hier zu begegnen. Ihr Lächeln hatte also etwas Schüchternes, und dennoch war es ansteckend und voller Zuneigung. Sie erkannte einen leisen Hauch von Nervosität an Alden, den sie nicht recht zuordnen konnte. Noch nicht mal hätte sie sagen können, woran sie das festmachte, doch als er das Wort an sie richtete und ihren Handrücken sanft küsste, nahm sie seine Hand in seine und drückte sie beruhigend. Es war so seltsam, dass er sie mit “Euer Gnaden” ansprach, doch sie wusste, dass das noch notwendig war. Immer noch konnten sie hier Bewohnern von Hazelbrook begegnen. “Eine Überraschung und ein Ausflug zu Eurem Lieblingsplatz? Mylord, womit habe ich das denn verdient?” Ihre Augen sahen ihn freundlich und neugierig an, denn sie wollte hier in Hazelbrook alles erkunden: als Grace und Tochter eines Winzers, nicht als Fürstin von Penwick Town und noch weniger als Cousine des frühlingsländischen Königs. “Ich bin mir sicher, dass mir Eure Überraschung gefallen wird”, fügte sie dann noch einmal beruhigend hinzu. “Macht Euch keine Sorgen.”

Dann bat Alden sie, auf Hercules aufzusteigen, und ihr Herz raste schneller, als er ihr dabei half, auf dem Rücken des schönes Tiers Platz zu nehmen. Doch Hercules war so sanft und geduldig, dass sie schnell etwas ruhiger wurde. Dennoch sah sie kurz ängstlich nach hinten zu Alden. “Das werde ich. Bitte passt gut auf mich auf.” Sie presste ihre Lippen aufeinander, streichelte über die weiche Mähne von Hercules und hielt sich gut fest, als der Ritt losging. Und Grace konnte nicht sagen, wie schnell ihre Sorge verflog, denn als es losging und sie durch die wunderschöne Landschaft ritten, war sie voller Liebe und Hingabe in ihrem Innersten. Diese braun-rötlichen Farben der Bäume und Blätter, die volle Ernte und der Bach, der so wunderbar blau glitzerte. “Mylord, Eure Heimat ist so schön, dass ich es kaum fassen kann.” Es war so anders als Penwick, das ebenfalls ihr Herz gefangen hielt, denn dort war Wind, Meer und Stein, und hier waren sanfte Hügel, kleine Bäche und so viele Obstbäume, dass sie diese gar nicht zählen konnte. Die ganze Szenerie veranlasste sie dazu, darüber nachzusinnen, was gewesen wäre, wenn sie woanders und als jemand Anderes geboren worden wäre. Als einfache Magd, als Kaufmannstochter oder sonstiges; doch ihr Vater war nun mal der Onkel von Charles Stafford und sie war in eine reiche, adelige Familie hineingeboren worden. Aber als Magd… hätte sie mit Alden eine Zukunft gehabt? Hier oder in Spring´s Court? Sie dachte lange darüber nach, bis Alden wieder zu sprechen begann. Sie antwortete nicht gleich, weil sie so in ihren Gedanken war, doch dann lachte sie leise. “Ich kann es mir leibhaftig vorstellen. Wie alle hier zusammenkommen, ältere Menschen, Kinder und Erwachsene, um zusammen die Ernte zu beginnen und später zu feiern. Wie alt ward Ihr, als Ihr Euch dazu entschieden habt, Ritter zu werden? War das für Eure Eltern eine Ehre?”

Vorsichtig probierte die Fürstin, sich den Rest der Reise nach hinten zu lehnen, direkt an Alden´s Brustkorb, und es fühlte sich viel zu geborgen und gut an. Doch hier war niemand, der sie sehen konnte, niemand, der nachfragen konnte. Plötzlich ließen sie die Felder hinter sich, und ein Wald umbarg sie, und Grace sah sich neugierig und gespannt um. Gerade, als sie zum Sprechen ansetzen wollte, sah sie ihn: einen wunderbar klaren Waldsee, umgeben von Bäumen, frischem, sattem Gras und Decken samt Korb. Alden half ihr von Hercules hinab, und immer noch war sie so sprachlos, dass sie sich nur umsehen konnte. So vieles wollte sie sagen, so viel fragen und tun, doch sie stand nur da und sog alles in sich auf. “Ob es mir gefällt?”, fragte sie dann ungläubig. “Alden, es ist wunderbar. Es ist… alles.” Grace sah sich noch einmal um, dann blickte sie zu dem Ritter, der das hier alles nur für sie vorbereitet hatte, und sie überbrückte die Distanz zu ihm und ließ sich in seine Arme fallen. Ihre Arme schlangen sich um seinen starken Körper, und ihr Gesicht verbarg sie an seinem Brustkorb. Erst dann setzte sie einen kleinen, unschuldigen Kuss auf seiner Wange ab, bevor sie sich ein wenig von ihm löste. “Danke, dass du das für mich machst. Danke, dass du das für uns machst. Danke, dass du mir deine Heimat zeigst. Das bedeutet mir unendlich viel.”

Grace schritt dann vorsichtig Richtung Decke, besah sich alles, und lächelnd wandte sie sich Alden zu. “Das sieht alles köstlich aus, riechen tut es auch wundervoll. Erzähl mir die Geschichte zu diesem See; wann hast du ihn entdeckt, was verbindest du für Erinnerungen und Erlebnisse damit?” Es war ein wenig schwierig, sich mit dem opulenten Kleid hinzusetzen, doch Grace hatte das in all ihren Jahren fast schon perfektioniert. “Ich kann es nicht glauben, dass wir einige Stunden nur für uns haben, fernab von allen Menschen, Gepflogenheiten und Erwartungen.”
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Our hearts, oh how wild they are - von Alden Sutherland - 15-09-2024, 18:30
RE: Our hearts, oh how wild they are - von Grace Ashmore - 15-09-2024, 21:24
RE: Our hearts, oh how wild they are - von Alden Sutherland - 16-09-2024, 00:09
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RE: Our hearts, oh how wild they are - von Grace Ashmore - 22-10-2024, 12:59
RE: Our hearts, oh how wild they are - von Alden Sutherland - 17-11-2024, 14:56
RE: Our hearts, oh how wild they are - von Grace Ashmore - 28-11-2024, 18:00

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