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Our hearts, oh how wild they are
21.09.1016 - 12:00
Hazelbrook - Ritteranwesen der Sutherlands
Alden Sutherland Grace Ashmore

Unregistered
Alden Sutherland
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#5
[Bild: tumblr_nj0ip5wBCQ1s98i4xo2_250.gif]

Die Unsicherheit von Grace als Alden ihr half auf Hercules zu steigen, war ihm nicht entgangen, und er lächelte sie beruhigend an. Doch als sie sich zögernd an ihn wandte, bemerkte er die Angst in ihren Augen. Ihre Worte schienen mehr zu bedeuten als nur die Sorge um den Ritt. „Ich passe immer auf Euch auf“, antwortete er leise, seine Stimme sanft und bestärkend, bevor er leicht die Zügel drückte, um das Pferd in Bewegung zu setzen.

Während sie durch die malerische Landschaft ritten, hörte Alden Grace zu, spürte ihre Bewunderung für Hazelbrook, und sein Herz wurde leichter. Es tat gut, sie dabei zu beobachten, wie sie sich allmählich entspannte und die Schönheit der Umgebung auf sich wirken ließ. Als sie sich schließlich leicht nach hinten lehnte und ihr Duft ihn umhüllte, kämpfte er gegen das starke Verlangen an, das in ihm aufstieg. Ihre Nähe, die Wärme ihres Körpers – er hätte ewig so weiterreiten können, auch wenn es ihm zunehmend schwerer fiel, sich zu beherrschen. Er zwang sich, den Fokus auf die Landschaft zu richten und begann, ihr von der Ernte zu erzählen.

„Ja, es ist wirklich schön hier“, stimmte er zu, als Grace seine Heimat lobte. „Das Erntefest ist eine der bedeutendsten Feiern im Jahr. Alle kommen zusammen – die Dorfbewohner, die Menschen vom Gut. Die Arbeit mag hart sein, aber das Fest danach… das ist etwas Besonderes. Nach der Ernte gibt es Musik, Tanz und ein großes Festmahl. Es ist eine Zeit der Freude. Auch wenn es nur ein paar Tage dauert, reicht es, um die Anstrengungen des ganzen Jahres vergessen zu machen. Selbst die Kinder helfen, und am Ende sitzen wir alle an langen Tischen unter freiem Himmel, essen, trinken, lachen – bis die Sonne untergeht. Es ist, als ob die Gemeinschaft für diesen kurzen Moment wirklich eins wird.“

Als Grace ihn fragte, wann er sich entschieden hatte, Ritter zu werden, wurde Aldens Blick nachdenklich. „Ich glaube, der Wunsch kam, als mein Bruder Page wurde. Er war zehn, ich fünf, und als ich ihn den ganzen Tag nicht mehr bei mir hatte, war ich untröstlich. Am liebsten wäre ich sofort mitgegangen, aber das ging natürlich nicht.“ Ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht, während er weitersprach: „Fünf Jahre später bin ich ihm dann gefolgt. Meine Mutter hätte mich am liebsten hier behalten, aber mein Herz zog mich nach Spring’s Court. Die erste Zeit war schwer – das Heimweh hätte mich fast umgebracht.“ Sein Lächeln wurde weicher. „Für meinen Vater war es eine große Ehre, seine Söhne als Ritter zu sehen. Er hat selbst in der Königsgarde gedient. Du hast ja gesehen, wie wichtig es ihm war, dich zu begrüßen, als du angereist bist. Der Stolz in seinen Augen, als ich den Ritterschlag erhielt… das war ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Dafür war es all die Mühe wert.“

Als sie schließlich den See erreichten und Grace die Vorbereitungen stumm bewunderte, spürte Alden, wie eine tiefe Erleichterung in ihm aufstieg. Ihr Lächeln und die Art, wie sie sich alles ansah, zeigten ihm, dass er alles richtig gemacht hatte. Doch als sie plötzlich auf ihn zutrat und sich in seine Arme warf, stockte ihm der Atem. Ihre Nähe, die Zärtlichkeit ihres Kusses auf seiner Wange – es war, als würde sein Herz einen Schlag aussetzen, nur um dann umso heftiger weiterzuschlagen.

Alden spürte, wie sein Körper sofort auf die Umarmung reagierte. Der Wunsch, sie einfach festzuhalten und diesen Moment nicht enden zu lassen, war überwältigend. Doch er beherrschte sich. Er durfte nichts überstürzen, durfte sie nicht bedrängen. Grace sollte das Tempo bestimmen. Und als sie sich wieder von ihm löste, war er fast erleichtert, auch wenn es ihm unendlich schwerfiel.

Der Ritter räusperte sich leise und versuchte sich wieder in den Griff zu bekommen, indem er dem Hengst den Sattel und die Trense abnahm, damit Hercules sich frei bewegen konnte. Sein Herz pochte noch immer heftig, als er versuchte, seine Gedanken zu ordnen. Grace sprach ihren Dank aus, doch er konnte zunächst nur nicken, unfähig, die richtigen Worte zu finden. Glücklicherweise stellte sie dann Fragen zu dem See, und er ergriff diese Gelegenheit, um sich zu sammeln.

„Es freut mich wirklich, dass es dir gefällt“, ⁣ sagte Alden leise und beobachtete Grace, wie sie sich in ihrem prachtvollen Kleid anmutig auf die Decke setzte. Sie wirkte so elegant, fast unnahbar in diesem Moment, unerreichbar für jemanden wie ihn – einen einfachen Ritter. In Gedanken wünschte er sich die Grace zurück, die das einfache Kleid getragen hatte, als sie die Taverne in Spring’s Court besuchten, denn sie hatte sich näher und greifbarer angefühlt, auch wenn es nur Kleidung war. Doch nun stand die Fürstin stärker im Vordergrund als die Frau dahinter, und das machte ihn auf schmerzhafte Weise bewusst, wie wenig er ihr bieten konnte. Alles, was er besaß, war die Liebe, die seit dem ersten Tag in seinem Herzen wuchs, als sie sich begegnet waren. Er spürte, wie das Verlangen in ihm, sie wieder in seine Arme zu schließen, erneut stärker wurde, doch er zwang sich, ruhig zu bleiben. Er musste sich zusammenreißen. Stattdessen konzentrierte er sich auf ihre Frage nach dem See, um seine Gedanken zu ordnen und das drängende Gefühl in seiner Brust zu unterdrücken.

„Dieser See…“, begann der Dunkelhaarige, während sein Blick über das klare Wasser glitt. „Hier haben wir als Kinder schwimmen gelernt. Mein Bruder, meine Schwestern und ich, manchmal mit den Kindern der Bauern. An heißen Sommertagen waren wir fast täglich hier.“ Ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen, doch in seinen Augen lag Wehmut. „Ich kann mir nicht vorstellen, eines Tages nicht mehr hierherkommen zu können. Dass Hazelbrook irgendwann nicht mehr mein Zuhause ist, wenn mein Vater stirbt.“

Mit einem tiefen Atemzug ließ Alden sich rücklings auf die Decke fallen, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und blickte hinauf in die Bäume, deren Blätter sich im Wind bewegten. „Ich wünschte, ich könnte dir mehr bieten, Grace“. Seine Stimme war leise und voller Gefühl. „Aber das Einzige, was ich dir geben kann, ist mein Herz und das Versprechen immer für dich da zu sein und dich zu beschützen.“
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