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Our hearts, oh how wild they are
21.09.1016 - 12:00
Hazelbrook - Ritteranwesen der Sutherlands
Alden Sutherland Grace Ashmore

Unregistered
Grace Ashmore
Alter
Beruf
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Stand
User
#6
[Bild: Aramis-and-Queen-Anne-the-musketeers-bbc...45-275.gif]

“Das weiß ich”, erwiderte Grace leise lächelnd, und ihre Stimme verflog fast mit dem sanften Wind, der hier und da zu spüren war. Sie wusste und spürte, dass Alden immer auf sie aufpassen würde, und das ließ ihr Herz gleichermaßen schwer und leicht werden. Und so hatte sie tatsächlich kaum mehr Angst auf der kleinen Reise mit dem Pferd, denn Alden und Hercules waren wie eine eingeschworene Einheit, und dies war mit jedem Schritt zu spüren. “Ursprünglich hatte ich vor, nur mit einem Pferd anstatt einer Kutsche anzureisen, aber meine Angst vor diesen gütigen Tieren war schlussendlich doch zu groß. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich Charles deshalb aufgezogen hat.” Als Kind war sie einmal von einem Pferd gefallen, und obwohl sie sich nichts getan hatte, außer ein paar blaue Flecken zu bekommen, war die Angst nie ganz vergangen. Schließlich musste Grace Alden über ihre Gefühle für Hazelbrook berichten, und es war eine willkommene Ablenkung von der Tatsache, dass sie auf dem Rücken eines Pferdes saß. Sie konnte spüren, wie tief getroffen Alden von ihren Worten war, und das freute sie tatsächlich unendlich. “Irgendwann müsst Ihr mich bei meinen Vater besuchen. Es ist so anders als hier, und doch so ähnlich. Er hat ein eigenes Weingut, weil er das schon immer in seiner Freizeit so gerne gemacht hat, und hinter unserem Haus gab es ebenso einen glitzernden blauen Bach wie diesen hier. Ich bin als kleines Mädchen immer mit bloßen Füßen darin gewatet und habe Zuhause dann alles schmutzig gemacht mit Erde und Matsch.” Grace lächelte melancholisch und hörte zu, wie Alden von der Ernte und dem anschließenden Fest erzählte. “Wie schade, dass wir dann nicht mehr da sein werden. Es klingt geradezu wunderbar; und ich kann es mir wirklich bildlich vorstellen, Alden. Danke für Eure schöne Erzählung darüber.”

Es war schön zuzuhören, wie Alden dann über seine Familie sprach. Auch über das Ritter-Dasein und wie er es so weit gebracht hatte: es war ihm irgendwie auch in die Wiege gelegt worden. Grace musste unwillkürlich grinsen, als sie an Alden´s Vater dachte, der gestern stolz vor ihr gestanden war; voller Respekt und Güte. “Dein Vater ist wirklich großartig. Ich fand es geradezu erquickend, ihn gestern so stolz zu sehen. Du hast viel von ihm, glaube ich”, wechselte sie dann in einen vertrauteren Ton, einfach, weil es sich für diese Art von Gesprächen richtiger anfühlte und sie hier niemand mehr hören konnte. “Und deine Mutter hat uns angesehen, als wüsste sie Bescheid. Sie ist sehr aufmerksam, nicht wahr?” Und als Alden von diesem ganz besonderen Augenblick sprach, als er zum Ritter geschlagen worden war, nun, da hatte sie beinahe Tränen in den Augen. Sie legte ihre Hand vorsichtig auf seine. “Charles ist stolz auf seine Ritter, das weiß ich. Er ist sehr dankbar für jeden Einzelnen von euch und auf dich ganz besonders, weil du auf seinen geliebten Sohn Acht gibst.”

Sie kamen schließlich an einem ruhig gelegenen Ort an, mitten an einem kleinen Waldsee, und Grace staunte über die Schönheit der Natur. So roh, so kraftvoll und voller Liebe zum Detail. Sie konnte nicht anders, als sich auf Alden zuzubewegen, ihre Arme um ihn zu schlingen und einen Kuss auf seiner Wange abzusetzen. Sie war so voller Dankbarkeit und Zuneigung, und es fiel ihr schwer, sich wie eine edle Fürstin zu benehmen. Mit ihr gingen die Gefühle durch und sie musste aufpassen, ihn damit nicht komplett zu überfordern. Deshalb atmete sie einige Sekunden lang ein und aus, um ihr Nervensystem zu beruhigen, und als sie sich von ihm abwandte, setzte sie sich mit aller Eleganz und Vorsicht auf die vorbereitete Decke. Ihr Blick galt zuerst erneut dem klaren See, und dann wieder Alden, immer wieder Alden. Er wirkte etwas verloren, wie er dort stand, und sie wollte die Hand nach ihm ausstecken, doch dann bewegte er sich und legte sich neben sie. “Das sind schöne Geschichten, Alden, aber ich glaube, du kannst jederzeit wieder hierher zurückkehren, oder nicht? Selbst, wenn deinem Vater etwas passieren sollte… dieser Ort ist so abgeschieden und ruhig, niemand sollte etwas dagegen haben.” Vielleicht waren dies die Gedanken einer naiven Frau, doch ihre Hoffnung war stark. Alden verschränkte seine Arme hinter dem Kopf und Grace beobachtete ihn dabei genau. Nachdenklich verzog sie ihre Lippen, und als er dann einige weitere Worte loswurde, war sie vollkommen überrascht. Was sagte er denn da? Völlig überwältigt beugte sie sich nach vorne, sodass ihr Gesicht nun über dem seinen war. Zärtlich und mit vollkommener Vorsicht legte sie dann ihre Hand in sein Haar und kraulte ihn. “Alden, es tut mir leid, dir widersprechen zu müssen, aber das sind die unsinnigsten Worte, die ich seit Langem gehört habe. Du gibst mir… das hier. Du gibst mir alles. Ein Stück Freiheit, Luft zum Atmen, du gibst mir mein verloren gegangenes Herz mit all seiner Wildheit zurück. Das wird mir für immer genügen. Wie kommst du nur auf so unsagbare Gedanken?” Grace sah sich um, doch hier waren nur sie und Hercules, der schon mit dem Gras beschäftigt war. Die Sonne schien warm auf sie hinunter und der Duft von Wasser war in der Luft zu spüren. Mutig ließ sie ihren Zeigefinger über seine Schläfe gleiten, über die Wange und zu seinem Kinn, wieder hinauf zu seinem linken Mundwinkel, wo ihr Finger verweilte. “Vielleicht sollte ich mich auch entschuldigen; dafür, dass ich dich stetig in Gefahr bringe und du überhaupt zu solchen Gedanken wie zuvor fähig bist. Ich bin bloß eine junge, naive Fürstin, und zufällig die Cousine des frühlingsländischen Königs. Ich weiß so wenig, und du kennst die Welt so, wie sie wirklich ist. Wenn, dann bin ich es, die dir nichts zu bieten hat, Liebling.”

Während sie durch seine Haare kraulte, blickte sie wieder zurück auf den See, und dann zu Hercules, der ihr eine angenehme Ruhe schenkte. “Hast du Hunger? Soll ich uns etwas vorbereiten? Und bitte, wir sind hier komplett ungestört; solltest du Fragen haben, so verspreche ich dir, sie dir alle wahrheitsgetreu zu beantworten. Manchmal habe ich das Gefühl, nur die Hälfte meines Lebens erzählen zu können, weil alles andere viel zu ungebührend für eine Fürstin wäre.”
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Our hearts, oh how wild they are - von Alden Sutherland - 15-09-2024, 18:30
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