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I can't breathe, but I still fight while I can fight
01.09.1016 - 21:00
Ishcateslieve, Anwesen der Familie Henaghen
Muirín Henaghen Gareth Flachnàn

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Gareth Flachnàn
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User
#10
Gareth beobachtete Muiríns Reaktion genau, als seine Finger sanft ihre Haut berührten. Er bemerkte das Schlucken, das Zittern in ihren Lippen, und in ihren Augen spiegelte sich ein Gefühlschaos wider, das er kaum verstand – oder vielleicht doch. Ihre sonst so scharfe Zunge schwieg nun. Für einen Moment wurde der Raum zwischen ihnen von Stille erfüllt, aber es war keine unangenehme Stille, sondern eine, die von unausgesprochenen Emotionen und einer tiefen, alten Vertrautheit durchzogen war.

Der junge Mann spürte, wie sich die Spannung zwischen ihnen bis an den Rand des Erträglichen aufbaute. Als Muirín ihm so nahekam, dass ihre Lippen sich fast berührten, war es, als würde die Zeit stillstehen. Jeder Atemzug, den er nahm, war von ihrem süßen Duft durchzogen, und das Kribbeln, das durch seinen Körper lief, wurde unerträglich intensiv. Ihre Worte, kaum mehr als ein sanftes Schnurren, brachten sein Blut zum Kochen. "Ich kann gerne deine Maid in Nöten sein." Die Art, wie sie es sagte, hatte ihn völlig in ihren Bann gezogen.

Es war, als wäre die Welt um sie herum in diesem Augenblick verblasst. Nichts existierte mehr, außer der beinahe greifbaren Nähe zwischen ihnen und dem unausgesprochenen Versprechen eines Kusses, das in der Luft hing. Früher war Muirín für ihn einfach die rothaarige Nervensäge gewesen, die er am liebsten ärgerte, um ihre feurigen Ausbrüche zu provozieren. Sie war seine Schwester, zumindest hatte er sie so gesehen – ein Mädchen, das mit ihm aufgewachsen war, mit dem er nichts gemein hatte, außer der Tatsache, dass sie beide das Leben in denselben Räumen und Gängen teilten. Er hatte sich nie groß darum geschert, was sie in den lieben langen Tag so trieb. Warum auch? Sie war ein Mädchen und, in seinen Augen, nicht weiter von Bedeutung. Rory, sein Bruder, war auch eine Nervensäge, aber mit ihm konnte er zumindest etwas anfangen – meistens jedenfalls.

Doch in diesem Moment schien etwas anders, wie als hätten die Sterne sie verzaubert. Gareth blickte in ihr Gesicht und erkannte plötzlich eine feminine Sanftheit darin, die ihm zuvor entgangen war. Es war kein Ausdruck kindlicher Streiche mehr, sondern etwas Tieferes, Unausgesprochenes. Die Jahre des gemeinsamen Aufwachsens hatten sie beide verändert – und diese Erkenntnis traf ihn härter, als er es erwartet hätte. Die Frau, die jetzt vor ihm saß, war nicht mehr das Mädchen von damals. Sie war voller Geheimnisse, voller Anziehungskraft – und sie spielte ein Spiel, bei dem er nur allzu bereit war, mitzumachen.

Gareth konnte fühlen, wie sein Herz schneller schlug, jeder Pulsschlag synchron mit der Spannung zwischen ihnen. Ihre Lippen schwebten so nah über seinen, dass er nur einen winzigen Impuls bräuchte, um sie zu küssen, doch sie hielt ihn auf Distanz – nur um ihn zu quälen, das wusste er. Sie spielte mit ihm, ließ ihn zappeln, und er konnte das Lächeln in ihren Augen erkennen, selbst in dem spärlichen Licht, das die Öllampe auf ihre Gesichter warf. Es war eine Herausforderung, und sie wusste genau, was sie tat.

Seine Hand, die sanft über ihre Wange gestrichen hatte, wanderte weiter zu ihrem Nacken. Gareth spürte die zarte, warme Haut unter seinen Fingern, das leise Zittern, das ihn durchfuhr, als er sie ein wenig näher zu sich zog. Ihre roten Locken fühlten sich weich an, und er vergrub sanft seine Finger darin. Er wollte sie küssen – nein, er musste sie küssen. Aber er wusste, dass er den Moment noch einen Augenblick länger hinauszögern musste, um das Spiel mitzuspielen, das sie begonnen hatte.
Sein Mund verweilte einen Augenblick vor ihrem, die Spannung zwischen ihnen greifbar, ihre Lippen berührten sich hauchzart, dann neigte er sich zu ihrem Ohr, so nah, dass sie seinen Atem spüren konnte. „Du darfst auch gerne weiter den Drachen spielen,“ flüsterte Gareth mit einem neckenden Ton.
Es war sein Weg, das Spiel fortzusetzen, sie genauso zappeln zu lassen, wie sie ihn. Seine Worte schwebten in der Luft, eine Mischung aus Herausforderung und vertrauter Leichtigkeit – und genau das machte den Moment zwischen ihnen so elektrisierend.
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RE: I can't breathe, but I still fight while I can fight - von Gareth Flachnàn - 13-05-2024, 21:46
RE: I can't breathe, but I still fight while I can fight - von Gareth Flachnàn - 23-05-2024, 21:43
RE: I can't breathe, but I still fight while I can fight - von Gareth Flachnàn - 02-07-2024, 23:08
RE: I can't breathe, but I still fight while I can fight - von Gareth Flachnàn - 18-08-2024, 13:46
RE: I can't breathe, but I still fight while I can fight - von Gareth Flachnàn - 06-10-2024, 16:45

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