22-10-2024, 12:59 - Wörter:
Grace konnte sagen, dass sie sich in der Zuneigung, die sich in Alden´s Augen abzeichnete, geradezu sonnte, und dass es sich gut anfühlte, so angesehen zu werden. Noch mehr war sie dankbar für sein Zugeständnis, dass sie mehr war als nur eine weitere aufregende Affäre; auch mehr als eine reiche Fürstin, die er umworben hatte. Sie fühlte sich mehr noch gesehen und fähiger, weil er ihr zeigte, dass sie mehr war als das, was die anderen Menschen in ihr sahen. “Dann würde ich dein Angebot sehr gerne annehmen, auch die Reithose würde ich mir liebend gerne ausleihen.” Sie lächelte ihm dankbar zu und sah dann zu Hercules, über den sie jetzt sprachen. Er war so muskulös und graziös, und Grace fragte sich, wie er auf sie reagieren würde, wenn sie sich auf seinen Rücken platzieren würde. Hatte das Pferd ein Gefühl dafür, wer es gut mit ihm meinte und wer nicht? Oder wen Alden mochte und wen nicht? “Eure Bindung zueinander ist wirklich außerordentlich”, lachte sie dann leise und wandte ihren Blick wieder dem Ritter zu. “Ich glaube, ich habe so etwas noch nie erlebt. Bei uns waren Pferde einfach immer nur… Nutztiere, die zwar gut behandelt werden, aber einfach, weil man sie für etwas brauchte und weil sie nützlich waren. Ich fand das natürlich verständlich, aber auch ein wenig traurig. Umso schöner, wenn ich sehe, wie ihr miteinander umgeht.”
Aufmerksam lauschte sie dann Alden´s Geschichten über seine Kindheit und ihr Lächeln wurde breiter und breiter. Er hatte eine Art an sich, lebendig und spannend zu erzählen, und sie könnte schwören, ihm stundenlang zuhören zu können. “Das sesshafte Leben klingt für viele Menschen so schön und einfach, aber ich kann mehr als gut verstehen, dass deine Mutter lange brauchte, um sich daran zu gewöhnen. Es ist nicht für jeden etwas.” Verstand Alden den Wink…? Dass es für sie auch nicht unbedingt etwas war? Doch sie musste, und so war es einfach in Stein gemeißelt worden. Dann kam die Sprache auf seinen Vater und Grace schluckte. Das waren… ausweichende und gleichermaßen direkte Worte. Ein strenger Vater konnte oft ein großes Unheil sein, davon hatte sie gehört. Und als er dann weiter erzählte, von seinen Lehrern und den Übergriffen, konnte sie nicht anders als wegzusehen und leise zu seufzen. “Das ist furchtbar, Alden. Niemand sollte so Kinder behandeln.” Sie sah ihn dann wieder an, vorsichtig und mit feuchten Augen, weil Gewalt nichts war, mit dem sie gut umgehen konnte. Schon gar nicht, wenn sie sich gegen Kinder richtete. Kurz küsste sie Alden´s rechten Mundwinkel, weil sie das Gefühl hatte, ihm etwas Sanftheit zurückgeben zu müssen, auch, wenn das natürlich Unsinn war. Dann lächelte sie jedoch wieder, ein zaghaftes und kleines Lächeln. “Ich finde deine Schwester auch sehr liebenswert. Ich habe ihr versprochen, dass wir Briefkontakt halten.” Das war sowieso eine Sache, der sie sehr gerne nachging, und seine Schwester Lily war wirklich ein besonderer Mensch.
Die Stimmung änderte sich im Laufe des Gesprächs, und irgendwann waren sie beide so weit, dass Alden sich an den Schnüren ihres Kleides zu schaffen machte. Zärtlich lächelnd beobachtete sie ihn dabei, und ihr Innerstes kribbelte und war viel zu nervös. Und zeitgleich war da eine Ruhe und Sicherheit in ihr, die ihr zeigten, dass sie gerade genau dort war, wo sie sein sollte. Hier bei Alden. Natürlich waren da noch Schuldgefühle, Unsicherheiten, Schüchternheit, doch das alles wog nicht so sehr wie ihre wilde, ungezähmte Seite, die sie endlich ausleben durfte. Die gewartet hatte, so lange, und die Alden noch herausgekitzelt hatte. Als er sprach, sah sie auf ihre Hände, die miteinander verschränkt waren, und sie nickte und küsste erneut seinen Handrücken. Doch plötzlich war es Alden, der die Gelegenheit beim Schopf packte, und als er sein Hemd über den Kopf zog, wusste Grace gar nicht, wo sie hinsehen sollte. Gab es ein richtig und falsch? Ihr Blick suchte den seinen, und erst nach und nach glitten ihre Augen weiter nach unten, wo sie alles in sich aufsog. Diesen Moment, Alden selbst, seinen Körper und seine vertrauensvolle, starke Art. Sein Herz, wie es schnell und doch beständig schlug, gab ihr Sicherheit, und sie legte ihre Hand an seinen Hals und strich dort mit dem Daumen über seine weiche Haut. Sie wusste, warum die Frauen so zahlreich Gefallen an ihm fanden, und das lag nicht nur an seinem wunderbaren Aussehen.
Langsam und doch sicher stand Grace dann auf, noch bedeckt in ihrem schlichten, einfarbigen Unterkleid, und hielt Alden´s Blick nun fest in ihrem gefangen. Leicht lächelnd zog sie nun auch dieses über ihren Kopf, sodass sie nun offen vor ihm stand; so, wie Heofader sie geformt hatte. Mit einem schnellen Griff öffnete sie auch noch die letzten Klammern in ihrem Haar, sodass diese nun wallend über ihren Rücken und ihre Schultern fielen. Dann kniete sie sich wieder hin, überbrückte hastig die Distanz zu Alden und legte erneut ihre Lippen an seine. Mit ihrem Körper kam sie näher an seinen, um die dortige Wärme zu suchen, und ihre Zunge strich federleicht über seine Unterlippe. Sie lächelte breit, als sie spürte, dass auch Alden angetan war von der Situation, und doch wusste sie nicht, was nun der nächste und richtige Schritt war. "Ich will", begann sie dann und ihre Lippen berührten bei jedem Wort die seinen. "So viel machen und tun. Ich will ausprobieren und fühlen und spontan sein, aber ich möchte uns nicht überfordern und schon gar nichts Falsches machen. Ich will [b]dich, Alden."
Aufmerksam lauschte sie dann Alden´s Geschichten über seine Kindheit und ihr Lächeln wurde breiter und breiter. Er hatte eine Art an sich, lebendig und spannend zu erzählen, und sie könnte schwören, ihm stundenlang zuhören zu können. “Das sesshafte Leben klingt für viele Menschen so schön und einfach, aber ich kann mehr als gut verstehen, dass deine Mutter lange brauchte, um sich daran zu gewöhnen. Es ist nicht für jeden etwas.” Verstand Alden den Wink…? Dass es für sie auch nicht unbedingt etwas war? Doch sie musste, und so war es einfach in Stein gemeißelt worden. Dann kam die Sprache auf seinen Vater und Grace schluckte. Das waren… ausweichende und gleichermaßen direkte Worte. Ein strenger Vater konnte oft ein großes Unheil sein, davon hatte sie gehört. Und als er dann weiter erzählte, von seinen Lehrern und den Übergriffen, konnte sie nicht anders als wegzusehen und leise zu seufzen. “Das ist furchtbar, Alden. Niemand sollte so Kinder behandeln.” Sie sah ihn dann wieder an, vorsichtig und mit feuchten Augen, weil Gewalt nichts war, mit dem sie gut umgehen konnte. Schon gar nicht, wenn sie sich gegen Kinder richtete. Kurz küsste sie Alden´s rechten Mundwinkel, weil sie das Gefühl hatte, ihm etwas Sanftheit zurückgeben zu müssen, auch, wenn das natürlich Unsinn war. Dann lächelte sie jedoch wieder, ein zaghaftes und kleines Lächeln. “Ich finde deine Schwester auch sehr liebenswert. Ich habe ihr versprochen, dass wir Briefkontakt halten.” Das war sowieso eine Sache, der sie sehr gerne nachging, und seine Schwester Lily war wirklich ein besonderer Mensch.
Die Stimmung änderte sich im Laufe des Gesprächs, und irgendwann waren sie beide so weit, dass Alden sich an den Schnüren ihres Kleides zu schaffen machte. Zärtlich lächelnd beobachtete sie ihn dabei, und ihr Innerstes kribbelte und war viel zu nervös. Und zeitgleich war da eine Ruhe und Sicherheit in ihr, die ihr zeigten, dass sie gerade genau dort war, wo sie sein sollte. Hier bei Alden. Natürlich waren da noch Schuldgefühle, Unsicherheiten, Schüchternheit, doch das alles wog nicht so sehr wie ihre wilde, ungezähmte Seite, die sie endlich ausleben durfte. Die gewartet hatte, so lange, und die Alden noch herausgekitzelt hatte. Als er sprach, sah sie auf ihre Hände, die miteinander verschränkt waren, und sie nickte und küsste erneut seinen Handrücken. Doch plötzlich war es Alden, der die Gelegenheit beim Schopf packte, und als er sein Hemd über den Kopf zog, wusste Grace gar nicht, wo sie hinsehen sollte. Gab es ein richtig und falsch? Ihr Blick suchte den seinen, und erst nach und nach glitten ihre Augen weiter nach unten, wo sie alles in sich aufsog. Diesen Moment, Alden selbst, seinen Körper und seine vertrauensvolle, starke Art. Sein Herz, wie es schnell und doch beständig schlug, gab ihr Sicherheit, und sie legte ihre Hand an seinen Hals und strich dort mit dem Daumen über seine weiche Haut. Sie wusste, warum die Frauen so zahlreich Gefallen an ihm fanden, und das lag nicht nur an seinem wunderbaren Aussehen.
Langsam und doch sicher stand Grace dann auf, noch bedeckt in ihrem schlichten, einfarbigen Unterkleid, und hielt Alden´s Blick nun fest in ihrem gefangen. Leicht lächelnd zog sie nun auch dieses über ihren Kopf, sodass sie nun offen vor ihm stand; so, wie Heofader sie geformt hatte. Mit einem schnellen Griff öffnete sie auch noch die letzten Klammern in ihrem Haar, sodass diese nun wallend über ihren Rücken und ihre Schultern fielen. Dann kniete sie sich wieder hin, überbrückte hastig die Distanz zu Alden und legte erneut ihre Lippen an seine. Mit ihrem Körper kam sie näher an seinen, um die dortige Wärme zu suchen, und ihre Zunge strich federleicht über seine Unterlippe. Sie lächelte breit, als sie spürte, dass auch Alden angetan war von der Situation, und doch wusste sie nicht, was nun der nächste und richtige Schritt war. "Ich will", begann sie dann und ihre Lippen berührten bei jedem Wort die seinen. "So viel machen und tun. Ich will ausprobieren und fühlen und spontan sein, aber ich möchte uns nicht überfordern und schon gar nichts Falsches machen. Ich will [b]dich, Alden."
