28-11-2024, 18:00 - Wörter:
Während Alden Hercules betrachtete, machte Grace dasselbe mit Alden. Nun, in diesem Moment, konnte sie sich all die Gedanken erlauben: beispielsweise, was für ein schönes Herz der Ritter hatte. So treu und ergeben. Und sie durfte auch zugeben, dass er ein schöner Mann war, diese wilden, unbändigen Locken und diese charmanten Augen. Grace konnte nicht anders, als ihn einfach zu betrachten und tief berührt anzulächeln. “Denkst du, er spürt, was du mir gegenüber empfindest?”, fragte sie in einer Gedankenpause und nickte dabei leicht zu Alden´s Pferd. “Und dass er mich deshalb gerne hat, weil er weiß, dass du das tust? Für dich - und natürlich für mich - möchte ich die Angst vor Pferden verlieren, und ich bin froh, dass du mir dabei behilflich sein wirst.” Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und streckte sich dann in Richtung Sonne, die leicht auf sie beide herab schien. Was für ein wundervoller Tag. “Im Übrigen wollte ich dich auf unser Gemach einladen. Bald findet der Ball der Reinen statt und beim Maskenball würde dein Erscheinen nicht so sehr auffallen.” Hoffentlich würde Alden kommen können, sein Besuch würde ihr Herz erfreuen und ihren tristen Alltag erleuchten.
“Deine Familie ist wirklich wunderbar, mein Liebster.” Ihr kleiner Finger strich sanft über seinen Handrücken, fast unmerklich und schüchtern. “Ich kann die Gefühle und Gedanken deiner Mutter gut nachempfinden. Und es freut mich, dass ich dir mit meiner hoffentlich baldigen Freundschaft zu Lily glücklich machen kann.” Ihre Finger fanden nun mutiger seine, und sie verschränkte sie. Alden zu berühren war so neu, so aufregend. Generell irgendjemanden zu berühren, außerhalb ihres Mannes, war besonders, und sie wusste kaum mit dieser Freiheit umzugehen. Ein Vogel, der schon im Käfig zur Welt kam, wusste eben nicht, wie weit er seine Flügel ausstrecken konnte. Doch ein Moment genügte, ein Spalt, der die Türe zum Käfig öffnete, nur für ein paar Minuten, und der Vogel wusste, wie Freiheit schmeckte.
Die Momente wogen schwer, und waren doch so voller Leichtigkeit, dass Grace vergaß, wo sie war und wielange sie schon hier saßen. Irgendwann stand sie auf, befreite sich von all den Erwartungen und Konventionen, und glitt dann auf Alden´s Schoß, wo sie sicher und geborgen war. Er hielt sie, er war hier bei ihr, und er drängte sie zu nichts. “Ich möchte nichts beweisen, ich möchte einfach… nur bei dir sein. Bei dir liegen. Alden, ich will das so sehr.” Ihre Stimme war immer leiser geworden, doch nicht minder mutig, und als sie Alden spürte, lehnte sie sich an seine Schulter, weil ihr warm war und sie diese Innigkeit kurz aushalten musste. Es war so intensiv, und sie wollte alles, weshalb sie ihre Augen schloss, als Alden ihren Hals küsste und sie eine sanfte Gänsehaut ergriff. Sie summte leise, und ihre Hand fand wieder seinen Hinterkopf, wo sie sich an seinen Haaren festkrallte. “Mich könnte auch nichts glücklicher machen, als genau dieser Moment hier. Küsst du mich?” Doch ohne die Antwort abzuwarten, wandte sie sich ihm zu, fing seine Lippen ein und bewegte sich sanft auf seinem Schoß, nicht wissend, ob das richtig oder falsch war, gut oder schlecht, sie folgte einfach nur ihrem Instinkt.
“Deine Familie ist wirklich wunderbar, mein Liebster.” Ihr kleiner Finger strich sanft über seinen Handrücken, fast unmerklich und schüchtern. “Ich kann die Gefühle und Gedanken deiner Mutter gut nachempfinden. Und es freut mich, dass ich dir mit meiner hoffentlich baldigen Freundschaft zu Lily glücklich machen kann.” Ihre Finger fanden nun mutiger seine, und sie verschränkte sie. Alden zu berühren war so neu, so aufregend. Generell irgendjemanden zu berühren, außerhalb ihres Mannes, war besonders, und sie wusste kaum mit dieser Freiheit umzugehen. Ein Vogel, der schon im Käfig zur Welt kam, wusste eben nicht, wie weit er seine Flügel ausstrecken konnte. Doch ein Moment genügte, ein Spalt, der die Türe zum Käfig öffnete, nur für ein paar Minuten, und der Vogel wusste, wie Freiheit schmeckte.
Die Momente wogen schwer, und waren doch so voller Leichtigkeit, dass Grace vergaß, wo sie war und wielange sie schon hier saßen. Irgendwann stand sie auf, befreite sich von all den Erwartungen und Konventionen, und glitt dann auf Alden´s Schoß, wo sie sicher und geborgen war. Er hielt sie, er war hier bei ihr, und er drängte sie zu nichts. “Ich möchte nichts beweisen, ich möchte einfach… nur bei dir sein. Bei dir liegen. Alden, ich will das so sehr.” Ihre Stimme war immer leiser geworden, doch nicht minder mutig, und als sie Alden spürte, lehnte sie sich an seine Schulter, weil ihr warm war und sie diese Innigkeit kurz aushalten musste. Es war so intensiv, und sie wollte alles, weshalb sie ihre Augen schloss, als Alden ihren Hals küsste und sie eine sanfte Gänsehaut ergriff. Sie summte leise, und ihre Hand fand wieder seinen Hinterkopf, wo sie sich an seinen Haaren festkrallte. “Mich könnte auch nichts glücklicher machen, als genau dieser Moment hier. Küsst du mich?” Doch ohne die Antwort abzuwarten, wandte sie sich ihm zu, fing seine Lippen ein und bewegte sich sanft auf seinem Schoß, nicht wissend, ob das richtig oder falsch war, gut oder schlecht, sie folgte einfach nur ihrem Instinkt.
