19-12-2024, 14:40 - Wörter:
Erik zuckte mit den Schultern, ein Ausdruck stiller Belustigung spielte um seine Lippen. „Tja, bin jetzt verheiratet und werde Vater.“, begann er mit einem Tonfall, der so nonchalant war, dass selbst die Götter hätten schmunzeln müssen. „Wofür den Körper noch stählern? Wird wohl Zeit, dass ich mich zur Ruhe setze, den ganzen Tag Bier trinke und mich den schönen Dingen des Lebens hingebe.“, in Wahrheit konnte Erik sich weder auf seinen Körper noch auf seine Gewohnheiten besonders viel einbilden. Aber er wusste genau, was es bedeutete, in Form zu bleiben. Nicht nur, um sich selbst vor dem Verfall zu bewahren, sondern auch, um für jene da zu sein, die ihn brauchten. Auch lag ihm der Gedanke fern, sich "zur Ruhe" zu setzen, wer sonst sollte Leif dann noch den Arsch retten, wenn er nicht mehr an seiner Seite kämpfte?
Eriks Hand rutschte von Leifs Schulter, als wäre sie ein toter Fisch. Ihre Freundschaft war nie auf tiefgründige Gespräche gebaut gewesen. Sie hatten sich immer auf das konzentriert, was einfach war: den Kampf, das Gelächter und das Jagen von Frauen, die meistens klüger waren als sie. Das machte die Sache leicht. Keine großen Erwartungen, keine komplizierten Gefühle. Nur die Kameradschaft zweier Männer, die sich aufeinander verlassen konnten, wenn es darauf ankam. Erik zuckte mit den Schultern, als hätte er soeben beschlossen, dass die Last der Welt ruhig jemand anderes erdrücken durfte. Leif hatte geantwortet, und das musste reichen. Wenn der Kerl weiter über Krieg oder irgendeinen anderen finsteren Quatsch nachgrübeln wollte, dann war das sein gutes Recht. Erik war schließlich kein Philosoph und auch kein Seelenklempner.
Er hatte es versucht – das war mehr, als man normalerweise von ihm erwarten konnte. Der Gedanke ließ ihn schmunzeln. Reinka würde zumindest seinen Versuch, ein Gespräch mit Leif zu führen, anerkennen. Vielleicht nicht mit Lobeshymnen, aber sicher mit gutmütiger Zufriedenheit. Und das war genug. Erik war schließlich ein Mann der Taten, kein Redner. Wenn die Welt Probleme hatte, dann löste man sie mit einem Schwert in der Hand und einem Krug Bier in der anderen – nicht mit langen Gesprächen über Gefühle. „Kriegsvorbereitungen lassen sich auch gut im Bett mit der Frau treffen… ich mein ja nur.“ Ein postkoitales, leicht dümmliches Grinsen zupfte an Eriks Mundwinkeln, während er nach der Axt griff und dem Gewicht in seiner Hand nachfühlte. „Würde deiner Ausdauer auch ganz gut tun – du weißt ja: Laufen ist gut, Kämpfen ist besser und Sex...“, Erik ließ den Satz mit einem breiten Grinsen unbeantwortet in der Luft hängen, während er mit der Axt eine lässige Drehung vollführte. "Wenn du aber lieber versuchen möchtest mich zu besiegen...", wieder zuckte Erik mit den Schultern, ehe er auf Leif losging. Dafür also verließ er das warme Bett. Das warme, einladende Bett. Mit seiner nackten, rolligen Frau drin. Super.
Eriks Hand rutschte von Leifs Schulter, als wäre sie ein toter Fisch. Ihre Freundschaft war nie auf tiefgründige Gespräche gebaut gewesen. Sie hatten sich immer auf das konzentriert, was einfach war: den Kampf, das Gelächter und das Jagen von Frauen, die meistens klüger waren als sie. Das machte die Sache leicht. Keine großen Erwartungen, keine komplizierten Gefühle. Nur die Kameradschaft zweier Männer, die sich aufeinander verlassen konnten, wenn es darauf ankam. Erik zuckte mit den Schultern, als hätte er soeben beschlossen, dass die Last der Welt ruhig jemand anderes erdrücken durfte. Leif hatte geantwortet, und das musste reichen. Wenn der Kerl weiter über Krieg oder irgendeinen anderen finsteren Quatsch nachgrübeln wollte, dann war das sein gutes Recht. Erik war schließlich kein Philosoph und auch kein Seelenklempner.
Er hatte es versucht – das war mehr, als man normalerweise von ihm erwarten konnte. Der Gedanke ließ ihn schmunzeln. Reinka würde zumindest seinen Versuch, ein Gespräch mit Leif zu führen, anerkennen. Vielleicht nicht mit Lobeshymnen, aber sicher mit gutmütiger Zufriedenheit. Und das war genug. Erik war schließlich ein Mann der Taten, kein Redner. Wenn die Welt Probleme hatte, dann löste man sie mit einem Schwert in der Hand und einem Krug Bier in der anderen – nicht mit langen Gesprächen über Gefühle. „Kriegsvorbereitungen lassen sich auch gut im Bett mit der Frau treffen… ich mein ja nur.“ Ein postkoitales, leicht dümmliches Grinsen zupfte an Eriks Mundwinkeln, während er nach der Axt griff und dem Gewicht in seiner Hand nachfühlte. „Würde deiner Ausdauer auch ganz gut tun – du weißt ja: Laufen ist gut, Kämpfen ist besser und Sex...“, Erik ließ den Satz mit einem breiten Grinsen unbeantwortet in der Luft hängen, während er mit der Axt eine lässige Drehung vollführte. "Wenn du aber lieber versuchen möchtest mich zu besiegen...", wieder zuckte Erik mit den Schultern, ehe er auf Leif losging. Dafür also verließ er das warme Bett. Das warme, einladende Bett. Mit seiner nackten, rolligen Frau drin. Super.
