12-01-2025, 17:02 - Wörter:
Auroras Schritte verlangsamten sich, während sich ihre Augen schlossen und sie die frische Luft einatmete. Sie zog sie regelreicht ein, während sich ihre Lungen weiteten und ihr beinahe ein genießerisches “Mhm” über die Lippen gekommen wäre. Sie liebte die Palastgärten abgöttisch, weshalb sie hier öfter anzutreffen war. Überhaupt zu dieser Stunde des Tages war es ein regelrechtes Fest im Kopf der rothaarigen, zumal sie die farblichen Spiele der Sonne einfach liebte. Der Duft der frischen Luft erfüllte sie mit regelrechter Freude, ehe sie dazu veranlasst war, ihre Schritte wieder zu beschleunigen.
Die ersten Schritte auf dem schmalen Pfad, der sich durch den Palastgarten zog, waren himmlisch. Die kleinen Steinchen unter ihren Schuhen gaben dieses bekannte Geräusch von sich und augenblicklich war da dieses vertraute Gefühl, das Aurora immer verspürte, sobald sie hier war. Ja, man konnte sagen, dass sie ein treuer Gast des Palastgartens war und ehrlicherweise wurden die Besuche stetig mehr, wenn es ihre Zeit zuließ.
Immerhin hatte sie einen Ehemann, der sie irgendwann mit hochgezogener Augenbraue fragen würde, was sie denn schon wieder im Palastgarten wollte. Natürlich konnte sie sich mit der einfachen Erklärung, dass sie einen Spaziergang wünschte, retten. Die Wahrheit war da etwas heikler gestrickt, denn offen zuzugeben, dass sie es wünschte, zufälligerweise einen gewissen Herrn anzutreffen, konnte sie wirklich nicht von sich geben. Leandros Castellanos hatte sie bedauerlicherweise schon zu lange nicht mehr gesehen. Zumindest in der Realität... denn in ihren Träumen und ihrer Fantasie begegnete sie ihm so gut wie jede Nacht und jedem Tag.
Kurz schüttelte sie den Kopf, um ihre Gedanken umlenken zu können und sah erschrocken in das Gesicht von anderen Spaziergängern, die ihren Weg kreuzten. Schnell folgte der höfliche Gruß, gefolgt von einem Lächeln, um die Situation zu überspielen. Aurora war wirklich glücklich über den Umstand, dass es nicht möglich war, die Gedanken von anderen Leuten lesen zu können. Gewiss wäre sie in diesem Falle schon im nächsten Verließ gelandet – oder: noch viel Schlimmeres wäre ihr zugestoßen. Zu genau wollte sie sich darüber jedoch nicht den Kopf zerbrechen, viel mehr wollte sie sich glücklich schätzen, dass das Lesen von Gedanken schlichtweg unmöglich war.
Sobald sie ihre Gedanken zumindest ein wenig sortiert hatte, vernahm sie liebliche Musik und fragte sich im nächsten Moment, von wem diese wohl stammte. Die Klänge waren mit Bedacht gewählt, das erkannte sie sofort, obwohl sie zugegebenerweise leider kein Instrument beherrschte. Neugierig war ihr Blick und die Neugierde wurde mit jedem Schritt größer, dem sie sich der Musik näherte beziehungsweise deren Ursprung. Dieser war schließlich auch gefunden, als sie Naila Castellanos und ihre Gesellschafterinnen erblickte. Da fiel ihr sofort das Gespräch mit Orpheus ein, welches sie vor ihrer Hochzeit geführt hatte. Sollte sie ihnen Gesellschaft leisten? Aufdrängen wollte sie sich den Damen keinesfalls, daher wartete sie, ob sie denn überhaupt bemerkt wurde.
Die ersten Schritte auf dem schmalen Pfad, der sich durch den Palastgarten zog, waren himmlisch. Die kleinen Steinchen unter ihren Schuhen gaben dieses bekannte Geräusch von sich und augenblicklich war da dieses vertraute Gefühl, das Aurora immer verspürte, sobald sie hier war. Ja, man konnte sagen, dass sie ein treuer Gast des Palastgartens war und ehrlicherweise wurden die Besuche stetig mehr, wenn es ihre Zeit zuließ.
Immerhin hatte sie einen Ehemann, der sie irgendwann mit hochgezogener Augenbraue fragen würde, was sie denn schon wieder im Palastgarten wollte. Natürlich konnte sie sich mit der einfachen Erklärung, dass sie einen Spaziergang wünschte, retten. Die Wahrheit war da etwas heikler gestrickt, denn offen zuzugeben, dass sie es wünschte, zufälligerweise einen gewissen Herrn anzutreffen, konnte sie wirklich nicht von sich geben. Leandros Castellanos hatte sie bedauerlicherweise schon zu lange nicht mehr gesehen. Zumindest in der Realität... denn in ihren Träumen und ihrer Fantasie begegnete sie ihm so gut wie jede Nacht und jedem Tag.
Kurz schüttelte sie den Kopf, um ihre Gedanken umlenken zu können und sah erschrocken in das Gesicht von anderen Spaziergängern, die ihren Weg kreuzten. Schnell folgte der höfliche Gruß, gefolgt von einem Lächeln, um die Situation zu überspielen. Aurora war wirklich glücklich über den Umstand, dass es nicht möglich war, die Gedanken von anderen Leuten lesen zu können. Gewiss wäre sie in diesem Falle schon im nächsten Verließ gelandet – oder: noch viel Schlimmeres wäre ihr zugestoßen. Zu genau wollte sie sich darüber jedoch nicht den Kopf zerbrechen, viel mehr wollte sie sich glücklich schätzen, dass das Lesen von Gedanken schlichtweg unmöglich war.
Sobald sie ihre Gedanken zumindest ein wenig sortiert hatte, vernahm sie liebliche Musik und fragte sich im nächsten Moment, von wem diese wohl stammte. Die Klänge waren mit Bedacht gewählt, das erkannte sie sofort, obwohl sie zugegebenerweise leider kein Instrument beherrschte. Neugierig war ihr Blick und die Neugierde wurde mit jedem Schritt größer, dem sie sich der Musik näherte beziehungsweise deren Ursprung. Dieser war schließlich auch gefunden, als sie Naila Castellanos und ihre Gesellschafterinnen erblickte. Da fiel ihr sofort das Gespräch mit Orpheus ein, welches sie vor ihrer Hochzeit geführt hatte. Sollte sie ihnen Gesellschaft leisten? Aufdrängen wollte sie sich den Damen keinesfalls, daher wartete sie, ob sie denn überhaupt bemerkt wurde.
