21-01-2025, 18:52 - Wörter:
Die Luft stand, der Schweißgeruch hing sengend zwischen den Menschen und die Wärme war schier unerträglich geworden in den letzten Stunden. Das ehemals weiße Tuch, das sich Freyja um die Hüfte gebunden hatte, stierte längst vor Dreck. Immer wieder hatte sie sich gedankenverloren die Hände daran abgewischt, wenn diese durch die vielen verschmierten Krüge nass oder dreckig geworden waren. Mittlerweile war die Sonne hinter den Gebirgsketten untergegangen und mehrere flackernde Öllampen erhellten das Innere des 'Muddy Farmer's, was die Luft in der holzverkleideten Taverne nur noch umso schlechter machte. Freyja seufzte leise und stützte sich für einen Moment mit beiden Händen auf dem Tresen ab. Mittlerweile stand sie seit mehreren Stunden hier, bediente Gast für Gast, servierte Essen, obwohl ihr schon selbst längst der Magen knurrte und schaffte es gerade so mal einen Schluck Wasser zwischendurch zu trinken. Und auch wenn ihr die Füße vom vielen Stehen schon weh taten, so genoss sie trotzdem dieses Gefühl von Freiheit, was mit dem Job in der Taverne einher ging. Zwar war sie hier drin nicht ganz ihr eigenes Chef, hatte jedoch jederzeit die Möglichkeit sich wo anders eine Anstellung zu suchen. Sie konnte gehen, wohin sie wollte. Sie konnte machen, was sie wollte.
Für Freyja stand fest, dass sie schon sehr bald die Taverne hinter sich lassen würde. Als sie das erste Mal das Flugblatt in der Hand gehalten hatte, wusste sie, dass sie mit einer kleinen Gruppe aufbrechen wollen würde. Auch wenn sie wenig anzubieten hatte, was bei einer Drachenjagd wirklich von Vorteil war, so war sie felsenfest davon überzeugt, dass das der richtige Weg für sie war. In ihrem Inneren hatte sich seitdem eine bahnbrechende Vorfreude ausgebreitet, während sie jeden Goldtaler in ein kleines Ledersäckchen legte, um zu sparen. Vielleicht musste sie sich sogar vorher noch Ausrüstung kaufen, wer weiß. Im Gebirge wurde es bestimmt schon mal etwas ungemütlicher, als hier in der heimeligen Hauptstadt von Farynn.
Völlig gedankenverloren wischte sie über den Tresen und bemerkte den jungen Mann im ersten Moment gar nicht, der sich direkt vor sie setzte. Eigentlich hatte sie gar nicht mehr damit gerechnet, dass noch jemand den Weg in die Taverne fand, immerhin war es schon lange dunkel und sie würden bald die Türen schließen. "Seid gegrüßt werter Herr", erwiderte sie seine Worte und nickte mit dem Kopf. Schon im ersten Moment war ihr aufgefallen, dass er irgendwie zu ordentlich aussah, um in einer solchen Taverne einzukehren, doch solange er genügend Gold hatte, um seinen bestellten Met zu bestellen, hatte sie das nicht zu interessieren. "Sollt Ihr bekommen", murmelte sie, während sie einen großen Krug voll Honigwein füllte. "Ihr seid erschöpft aus. Seid ihr weit gereist?", fragte sie offen und neugierig nach und stellte den Krug mit der schwappenden Flüssigkeit vor seine Nase.
Für Freyja stand fest, dass sie schon sehr bald die Taverne hinter sich lassen würde. Als sie das erste Mal das Flugblatt in der Hand gehalten hatte, wusste sie, dass sie mit einer kleinen Gruppe aufbrechen wollen würde. Auch wenn sie wenig anzubieten hatte, was bei einer Drachenjagd wirklich von Vorteil war, so war sie felsenfest davon überzeugt, dass das der richtige Weg für sie war. In ihrem Inneren hatte sich seitdem eine bahnbrechende Vorfreude ausgebreitet, während sie jeden Goldtaler in ein kleines Ledersäckchen legte, um zu sparen. Vielleicht musste sie sich sogar vorher noch Ausrüstung kaufen, wer weiß. Im Gebirge wurde es bestimmt schon mal etwas ungemütlicher, als hier in der heimeligen Hauptstadt von Farynn.
Völlig gedankenverloren wischte sie über den Tresen und bemerkte den jungen Mann im ersten Moment gar nicht, der sich direkt vor sie setzte. Eigentlich hatte sie gar nicht mehr damit gerechnet, dass noch jemand den Weg in die Taverne fand, immerhin war es schon lange dunkel und sie würden bald die Türen schließen. "Seid gegrüßt werter Herr", erwiderte sie seine Worte und nickte mit dem Kopf. Schon im ersten Moment war ihr aufgefallen, dass er irgendwie zu ordentlich aussah, um in einer solchen Taverne einzukehren, doch solange er genügend Gold hatte, um seinen bestellten Met zu bestellen, hatte sie das nicht zu interessieren. "Sollt Ihr bekommen", murmelte sie, während sie einen großen Krug voll Honigwein füllte. "Ihr seid erschöpft aus. Seid ihr weit gereist?", fragte sie offen und neugierig nach und stellte den Krug mit der schwappenden Flüssigkeit vor seine Nase.
