10-03-2025, 08:24 - Wörter:
Freyas Anspannung war für Keane kaum feststellbar gewesen - natürlich, denn wie sollte er auch die Launen mancher Tavernenstammgäste kennen, mit denen seine Gesprächspartnerin wohl schon öfters das unliebsame Vergnügen hatte.
Streits in Tavernen waren zwar stellenweise alleine schon des unsinnigsten Grundes wegen mitunter unterhaltsam, wie Keane festgestellt hatte. Doch der Fürst wusste auch, dass es gerade für die Beteiligten hinter dem Tresen alles andere als lustig sein konnte, gerade wenn dann auch noch Handgreiflichkeiten dazukamen. Doch Freyja erschien ihm als eine selbstsichere, junge Frau, die auch schon mit dem ein oder anderen Grobian gut fertig werden würde, wenn sie es müsste.
Sie selbst schien ebenfalls in Gedanken versunken zu sein, denn auf einmal schüttelte sie den Kopf und schaute ihn wieder direkt an.
„ Ist es schön dort? Und... verzeiht mir meine unverschämte Frage, aber was führ euch nach hier?“, fragte sie dann und Keane musste lächeln. Manche Leute reagierten ähnlich wie sie, wenn er erwähnte, dass Béalport seine Heimat war. „Es ist wunderschön dort.“, begann er dann zu erzählen, „vor allem wenn die Sonne am Morgen aufgeht und man dazu das Meer betrachtet. Und auch die vielen unterschiedlichen Menschen, die man sieht. Das liebe ich an dieser Stadt.“ Kurz schwelgte Keane in Erinnerungen an die zahllosen Stunden, die er damit verbracht hatte, den Sonnenaufgang über dem Meer zu betrachten. Langweilig wurde es ihm dabei nie. Dann besann er sich auf die nächste Frage Freyjas und sprach weiter: „Zugegebenermaßen brauchte ich einen Kulissenwechsel. Mein Bruder vertritt mich sehr gut und so komme ich einmal für ein paar Tage raus aus dem… Ungemach.“ Seine eigene Ehefrau als Ungemach zu bezeichnen würde ihn nicht gerade gut stehen, doch mittlerweile war es Keane egal. Die Ehe war sowieso am Ende.
„Wenn Ihr wollt könnt Ihr gerne hier einkehren. Wir haben noch ein paar Zimmer frei“, antwortete seine Gesprächspartnerin auf seine vorangegangene Frage und Keane atmete durch. „Keine Sorge, ich erwarte keinen großen Luxus. Bett und Tisch genügt.“, flüsterte er dann ebenfalls und grinste. Das würden ein paar schöne Tage außerhalb von Zuhause werden.
Streits in Tavernen waren zwar stellenweise alleine schon des unsinnigsten Grundes wegen mitunter unterhaltsam, wie Keane festgestellt hatte. Doch der Fürst wusste auch, dass es gerade für die Beteiligten hinter dem Tresen alles andere als lustig sein konnte, gerade wenn dann auch noch Handgreiflichkeiten dazukamen. Doch Freyja erschien ihm als eine selbstsichere, junge Frau, die auch schon mit dem ein oder anderen Grobian gut fertig werden würde, wenn sie es müsste.
Sie selbst schien ebenfalls in Gedanken versunken zu sein, denn auf einmal schüttelte sie den Kopf und schaute ihn wieder direkt an.
„ Ist es schön dort? Und... verzeiht mir meine unverschämte Frage, aber was führ euch nach hier?“, fragte sie dann und Keane musste lächeln. Manche Leute reagierten ähnlich wie sie, wenn er erwähnte, dass Béalport seine Heimat war. „Es ist wunderschön dort.“, begann er dann zu erzählen, „vor allem wenn die Sonne am Morgen aufgeht und man dazu das Meer betrachtet. Und auch die vielen unterschiedlichen Menschen, die man sieht. Das liebe ich an dieser Stadt.“ Kurz schwelgte Keane in Erinnerungen an die zahllosen Stunden, die er damit verbracht hatte, den Sonnenaufgang über dem Meer zu betrachten. Langweilig wurde es ihm dabei nie. Dann besann er sich auf die nächste Frage Freyjas und sprach weiter: „Zugegebenermaßen brauchte ich einen Kulissenwechsel. Mein Bruder vertritt mich sehr gut und so komme ich einmal für ein paar Tage raus aus dem… Ungemach.“ Seine eigene Ehefrau als Ungemach zu bezeichnen würde ihn nicht gerade gut stehen, doch mittlerweile war es Keane egal. Die Ehe war sowieso am Ende.
„Wenn Ihr wollt könnt Ihr gerne hier einkehren. Wir haben noch ein paar Zimmer frei“, antwortete seine Gesprächspartnerin auf seine vorangegangene Frage und Keane atmete durch. „Keine Sorge, ich erwarte keinen großen Luxus. Bett und Tisch genügt.“, flüsterte er dann ebenfalls und grinste. Das würden ein paar schöne Tage außerhalb von Zuhause werden.
