25-03-2025, 18:00 - Wörter:
Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, platzte es aus der jungen Frau heraus: "Ich dachte immer ein Leben als Fürst oder Fürstin sei so erstrebenswert, weil einem alle Türen offen stehen würden, aber ihr hört Euch nicht so an, als könntet Ihr tatsächlich das tun, wonach Euch der Sinn steht", sprudelte es nur so aus der 19-Jährigen heraus, ehe sie bemerken konnte, was sie da gerade von sich gegeben hat. Freyja war sicherlich nicht auf den Mund gefallen, aber sie würde den Teufel tun und zulassen, dass man ihren Eltern vorwarf ihr keine Manieren beigebracht zu haben. "Entschuldigt. Das steht mir nicht zu, zu beurteilen", entgegnete sie schnell und drehte ihm für einen kurzen Moment den Rücken zu. Sie war es nicht gewohnt, dass Adlige sich in der Taverne einfanden. Normalerweise waren nur betrunkene Bürgerliche hier und sie musste überhaupt nicht auf das achten, was sie sagte. Eigentlich musste sie nicht mal darauf achten, wie sie etwas sagte. Die meisten von ihnen waren es gewohnt ständig eins vor den Latz geknallt zu bekommen und mittlerweile hatte sich die junge Winterländerin einen eher rauen Ton angewöhnt, nachdem sie in ihren ersten Tagen hier ständig unangemessen angegangen wurde. Die dunklen Haare und mandelförmigen Augen der jungen Frau passten genauso wenig hier ins Herbstland, wie es einst im Winterland der Fall gewesen war. Rein ihrem Äußeren nach zu urteilen kamen ihre leiblichen Eltern aus dem Sommerland, denn woanders würde sie wegen ihrer exotischen Schönheit immer eine Außenseiterin sein.
"Ich bin es nicht gewohnt jemand Adliges in meiner Nähe zu haben", entschuldigte sie sich erneut bei dem Fürsten und steckte das Tuch, mit dem sie sicher hundert Mal den Tresen geputzt hatte endlich weg. Sie nahm sich selbst ein Glas und schenkte sich ein wenig Traubenwein an. Alkohol vertrug sie nicht besonders gut (auch das hat sie in ihren ersten Tagen hier auf die harte Tour lernen müssen), weshalb das ihr Kompromiss zwischen 'mit-trinken' und 'Spaßverderberin sein' war.
"Gibt es denn keine Möglichkeit für Euch die Leitung eures Fürstentums für längere Zeit Eurem Bruder zu überschreiben. So ein Abenteuer wartet nicht an jeder Ecke!", versuchte sie es erneut und konnte kaum verhindern, dass die dunklen Rehaugen zu funkeln begannen. Abenteuerlust war beinahe noch untertrieben, so sehr wie sie sich auf die Drachenjagd freute. Seit Tagen konnte sie kaum an etwas anderes denken. "Ich werde auf jeden Fall dabei sein, ja! Das kann ich mir nicht entgehen lassen. Ich weiß zwar noch nicht so genau was ich mit einbringen kann, denn außer Alkohol ausschenken habe ich bisher nicht viel im Leben gemacht, aber mir wird schon was einfallen", plapperte sie wieder in gewohnter Manie drauf los, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sie vielleicht zu viel redete...
"Ich bin es nicht gewohnt jemand Adliges in meiner Nähe zu haben", entschuldigte sie sich erneut bei dem Fürsten und steckte das Tuch, mit dem sie sicher hundert Mal den Tresen geputzt hatte endlich weg. Sie nahm sich selbst ein Glas und schenkte sich ein wenig Traubenwein an. Alkohol vertrug sie nicht besonders gut (auch das hat sie in ihren ersten Tagen hier auf die harte Tour lernen müssen), weshalb das ihr Kompromiss zwischen 'mit-trinken' und 'Spaßverderberin sein' war.
"Gibt es denn keine Möglichkeit für Euch die Leitung eures Fürstentums für längere Zeit Eurem Bruder zu überschreiben. So ein Abenteuer wartet nicht an jeder Ecke!", versuchte sie es erneut und konnte kaum verhindern, dass die dunklen Rehaugen zu funkeln begannen. Abenteuerlust war beinahe noch untertrieben, so sehr wie sie sich auf die Drachenjagd freute. Seit Tagen konnte sie kaum an etwas anderes denken. "Ich werde auf jeden Fall dabei sein, ja! Das kann ich mir nicht entgehen lassen. Ich weiß zwar noch nicht so genau was ich mit einbringen kann, denn außer Alkohol ausschenken habe ich bisher nicht viel im Leben gemacht, aber mir wird schon was einfallen", plapperte sie wieder in gewohnter Manie drauf los, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sie vielleicht zu viel redete...
