08-06-2025, 18:16 - Wörter:
Mist. Mist. Mist. Mist. KACKMIST!!!!
Für einen herrlichen Augenblick hatte Isabella eigentlich gehofft, dass in dem Dunkel des Raumes nur ein anderer Student versteckt war, der so wie sie noch länger in der Universität geblieben war, um eine wichtige Arbeit fortzusetzen. Oder vielleicht eine Putzfrau, das wäre auch eine Möglichkeit gewesen, die ihr lieber wäre, als ein... ein was denn? Die Kerze war nun mal nicht die Hellste und daher dauerte es ein ganzes Weilchen, bis die junge Gelehrte sich einen Reim darauf machen konnte, was denn da nun in dem Raum vor ihr passierte. Interessanterweise konnte sie sich diese Zeit auch wirklich nehmen, denn scheinbar war der Eindringling nicht unbedingt so fix in seiner Reaktion, dass er sie einfach, keine Ahnung, anblaffen, angreifen oder ähnliches wollte. Im Gegenteil. Sie standen sich beide ziemlich überrascht und überrumpelt gegenüber und wussten so recht nicht, wie es nun weiter gehen sollte.
Zumindest darüber war sie einmal erleichtert, dass sie keinen brutalen, aggressiven Einbrecher aufgescheucht hatte, der ihr mit wenigen Schritten und einem scharfen Messer ohne Probleme hätte den Garaus machen können. allein bei dem Gedanken musste Isabella tief schlucken. Sie merkte gar nicht, wie sie sich recht gedankenverloren an die Kehle griff.
Allmählich wurde ihr die Kerze in der Hand schwer. Aber von dem eher kläglichen Geh weg ließ sie sich nun wahrlich nicht abschrecken oder gar verscheuchen. Das war ja nicht Ernst zu nehmen. Oder doch? Vielleicht tat er nur so harmlos und hatte die Garotteschlinge hinter seinem Rücken verborgen. Zaghaft lehnte sich Isabella erst ein wenig zurück, versuchte mit gespitzten Ohren in den Gang zu lauschen, ob sie nicht etwa doch die Schritte des Hausmeisters hören könnte. Aber nichts, endlose Stille. Super, wenn man ihn mal braucht, ist er natürlich nie da, der gute Walter! Vermutlich würde sie ihn in der Küche finden, mit einem Teller vom Kuchen und einem Humpen Wein. Er hat es sich ja verdient, ohne Frage, aber er würde hier wirklich gerade dringend gebraucht werden! Moment, zurück zur Situation vor Ort. Isabella merkte, wie ihr die Gedanken davon liefen, während ihre Beine steif mit dem Boden verwurzelt waren. Super Variante, anders herum wäre es durchaus praktischer. Stabile Gedanken und flinke Füße. Gerade rechtzeitig merkte sie den Anflug an Nervosität des Eindringlings und seinen Blick zum Fenster. Dass das offen stand, hätte ihr auffallen können, allein schon wegen der sanften Nachtbrise, die den Raum durchstreifte. Da lobte sie sich doch ihrer vorzüglichen Auffassungsgabe und dann schlüpfte ihr so ein Detail durch die Lappen. Heute war wirklich nicht ihr Tag.
Also über das Fenster war er gekommen. Alle Achtung. Das war sicherlich nicht einfach. Moment, zollte sie dem Dieb nun auch noch Anerkennung? Was war denn nur los mit ihr? "Nein." räusperte sie sich erst und versuchte dann eine resolute Stimme. "Geh du doch wieder dorthin woher du gekommen bist!" wirkte sie allerdings eher etwas trotzig als keck. "Wer bricht bitte in eine Universität ein? Was glaubst du, dass du hier findest? Hier gibt es kein großes Geld, keine teuren Schätze. Was willst du hier?"
Für einen herrlichen Augenblick hatte Isabella eigentlich gehofft, dass in dem Dunkel des Raumes nur ein anderer Student versteckt war, der so wie sie noch länger in der Universität geblieben war, um eine wichtige Arbeit fortzusetzen. Oder vielleicht eine Putzfrau, das wäre auch eine Möglichkeit gewesen, die ihr lieber wäre, als ein... ein was denn? Die Kerze war nun mal nicht die Hellste und daher dauerte es ein ganzes Weilchen, bis die junge Gelehrte sich einen Reim darauf machen konnte, was denn da nun in dem Raum vor ihr passierte. Interessanterweise konnte sie sich diese Zeit auch wirklich nehmen, denn scheinbar war der Eindringling nicht unbedingt so fix in seiner Reaktion, dass er sie einfach, keine Ahnung, anblaffen, angreifen oder ähnliches wollte. Im Gegenteil. Sie standen sich beide ziemlich überrascht und überrumpelt gegenüber und wussten so recht nicht, wie es nun weiter gehen sollte.
Zumindest darüber war sie einmal erleichtert, dass sie keinen brutalen, aggressiven Einbrecher aufgescheucht hatte, der ihr mit wenigen Schritten und einem scharfen Messer ohne Probleme hätte den Garaus machen können. allein bei dem Gedanken musste Isabella tief schlucken. Sie merkte gar nicht, wie sie sich recht gedankenverloren an die Kehle griff.
Allmählich wurde ihr die Kerze in der Hand schwer. Aber von dem eher kläglichen Geh weg ließ sie sich nun wahrlich nicht abschrecken oder gar verscheuchen. Das war ja nicht Ernst zu nehmen. Oder doch? Vielleicht tat er nur so harmlos und hatte die Garotteschlinge hinter seinem Rücken verborgen. Zaghaft lehnte sich Isabella erst ein wenig zurück, versuchte mit gespitzten Ohren in den Gang zu lauschen, ob sie nicht etwa doch die Schritte des Hausmeisters hören könnte. Aber nichts, endlose Stille. Super, wenn man ihn mal braucht, ist er natürlich nie da, der gute Walter! Vermutlich würde sie ihn in der Küche finden, mit einem Teller vom Kuchen und einem Humpen Wein. Er hat es sich ja verdient, ohne Frage, aber er würde hier wirklich gerade dringend gebraucht werden! Moment, zurück zur Situation vor Ort. Isabella merkte, wie ihr die Gedanken davon liefen, während ihre Beine steif mit dem Boden verwurzelt waren. Super Variante, anders herum wäre es durchaus praktischer. Stabile Gedanken und flinke Füße. Gerade rechtzeitig merkte sie den Anflug an Nervosität des Eindringlings und seinen Blick zum Fenster. Dass das offen stand, hätte ihr auffallen können, allein schon wegen der sanften Nachtbrise, die den Raum durchstreifte. Da lobte sie sich doch ihrer vorzüglichen Auffassungsgabe und dann schlüpfte ihr so ein Detail durch die Lappen. Heute war wirklich nicht ihr Tag.
Also über das Fenster war er gekommen. Alle Achtung. Das war sicherlich nicht einfach. Moment, zollte sie dem Dieb nun auch noch Anerkennung? Was war denn nur los mit ihr? "Nein." räusperte sie sich erst und versuchte dann eine resolute Stimme. "Geh du doch wieder dorthin woher du gekommen bist!" wirkte sie allerdings eher etwas trotzig als keck. "Wer bricht bitte in eine Universität ein? Was glaubst du, dass du hier findest? Hier gibt es kein großes Geld, keine teuren Schätze. Was willst du hier?"
