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Northwind
04.10.1016 - 22:49
Wolfsburg
Trigger: Sexuelle Handlung
Erik Norrholm Reinka Norrholm

Unregistered
Reinka Norrholm
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User
#8
Reinka spürte seine Hand auf ihrem Leib – warm, fordernd und dennoch voller Ehrfurcht. Nicht nur ihr galt diese Zärtlichkeit, sondern dem kleinen Wesen unter ihrem Herzen, das ihr Leben bereits mehr verändert hatte, als sie es je für möglich gehalten hätte. Ein weiches, kaum sichtbares Lächeln legte sich auf ihre Lippen, während sich ihre Gedanken forttrugen, zurück zu jenen frühen Morgenstunden, die ihr nun seit drei langen Tagen fast schmerzhaft fehlten.

Seit jenem Tag, an dem sie von ihrem Zustand erfahren hatten, war Erik jeden Morgen noch vor dem ersten Licht erwacht, als hätte sein Körper sich bereits auf dieses neue Kapitel eingestellt. Und dann hatte er sich zu ihr geneigt – nackt, mit zerzaustem blonden Haar, manchmal noch mit dem Duft des Schlafs auf der Haut – und hatte seinen Tag mit einem Kuss auf ihren Bauch begonnen. Ein feierlicher Gruß, stets begleitet von seiner tief vibrierenden Stimme, in der so viel mehr lag als bloße Worte. Er erzählte ihrem ungeborenen Kind von seinen Plänen, von Dingen, die getan werden mussten, von Gesprächen und Entscheidungen, die ihm bevorstanden. Manchmal brummte er, manchmal lachte er leise – und immer wieder versicherte er diesem kleinen, unsichtbaren Leben, wie sehr es geliebt wurde. Oder vielmehr, wie sehr sie geliebt wurde.

Oft hatte Reinka ihn belächelt – ein leises, fast spöttisches Spiel auf ihren Lippen –, hatte ihn geneckt, ihn gefragt, ob er seinem Kind wirklich erzählen wolle, wie viele Eber er heute vorhatte zu schießen, an welchen Waffen er heute gedachte zu üben. Aber sie hatte ihn nie unterbrochen. Meist schwieg sie. Hörte nur zu, die Augen noch geschlossen, das Herz weit. Und in den letzten Tagen – jenen Tagen, in denen er sich abgewandt hatte, verletzt und verbittert durch die Sturheit ihres Bruders – hatte sie diesen Moment am meisten vermisst. Mehr als die gemeinsamen Mahlzeiten, mehr als sein dröhnendes Lachen, sein betörendes Lächeln. Sie hatte vermisst, wie er zu dem sprach, was sie gemeinsam erschaffen hatten.

Als er nun mit gespieltem Ernst die Stirn runzelte und murmelte, sie könne das Kind erdrücken, wenn sie auf dem Bauch läge, hob sie langsam eine Braue. „Wenn ich mich recht entsinne, hattest du nie etwas gegen meine liebste Schlafposition einzuwenden.“ Ihre Stimme war leise, trocken – ein Hauch neckender Zweideutigkeit lag darin, kaum mehr als ein flüchtiger Streif. „Nun bleibt mir wenig anderes, als mir Alternativen zu suchen, um zur Ruhe zu kommen..“ Ihre Finger ruhten noch immer über den seinen, die Wärme seiner Hand ließ sie nicht los – und obwohl ihre Worte wie beiläufig klangen, pochte in ihrem Innersten ein feiner Nerv. Eine Sehnsucht. Eine Ahnung.

Seine folgenden Worte – so weich, so offen – trafen sie vermutlich nur deswegen tiefer, als sie es sich eingestehen wollte. Es war ein warmer Strom, der sich in ihr ausbreitete, ein Gefühl von Anerkennung und Zärtlichkeit, das sie kaum zu fassen wusste. Erik liebte mit einer Klarheit, die fast erschreckend war. Ohne Taktik. Ohne Berechnung. Und obwohl sie, die Tochter ihres Vaters, gelernt hatte, dass Gefühle gefährlich, angreifbar, unpraktisch seien, hatte Erik ihr gezeigt, dass wahre Stärke oft dort begann, wo man sich verletzlich zeigte.

Reinka spürte, wie sich ihre Wangen färbten – nicht grell, nicht sichtbar für die Welt, aber spürbar für sie selbst. Sie wandte das Gesicht leicht ab, hob das Kinn nur ein Stück. „Du hattest schon einmal klügere Ideen“, murmelte sie, gerade so laut, dass er es hören konnte. Ihre Stimme war fest, doch der Anflug eines Schmunzelns verriet, dass sie seiner sanften Drohung sehr wohl Folge leisten würde.

Langsam richtete sie sich auf, spürte, wie ihre Glieder zogen, wie das Gewicht ihres Körpers sich verlagert hatte. Ihre Bewegungen waren nicht mehr so geschmeidig wie einst – sie wusste es. Das Training, die Kraft, die sie ausgemacht hatte, war verschwunden. Die Muskeln unter ihrer Haut, einst fest gespannt, hatten sich zurückgezogen. Ihr Körper war weicher geworden. Mütterlicher. Und obwohl sie das Gefühl dieser Veränderung draußen, unter den Blicken der Welt, kaum ertrug – hier, vor Erik, war es anders. Er sah sie nicht mit dem Blick eines Mannes, der das Alte suchte, das Vertraute. Er sah sie wie ein Mann, der Schönheit fand in dem, was wurde.

Als sie den Umhang von den Schultern gleiten ließ, folgte ihr Nachtgewand. Langsam. Bedacht. Nicht kokett – aber bewusst. Ihre Haut, von der Kälte der kühlen Luft gezeichnet, glänzte im Schein des Feuers. Der Bauch, sanft gewölbt, ließ keine Zweifel mehr zu, was in ihm heranwuchs. Ihre Brüste, einst kaum nennenswert, zunehmend schwerer. Die Rundungen ihrer Hüften weicher, voller. Sie war nicht mehr das starke Mädchen, das sie einst war. Aber in seinen Augen – in seinem Blick, der sie verschlang – war sie schöner denn je.

Sie trat an den Zuber, hob ein Bein über den Rand, stützte sich ab – nicht unbeholfen, aber vorsichtiger als noch vor wenigen Monden. Das Wasser umfing sie mit seiner Wärme, und sie seufzte leise, als sie sich zwischen Eriks gespreizte Schenkel sinken ließ. Seine muskulösen Glieder gaben ihr Halt, und sie schmiegte sich mit dem Rücken an seine Brust. Dort war es sicher. Dort war es gut. Ihr Kopf lehnte sich instinktiv an seine Schulter, die Augen halb geschlossen, während ihre Finger sacht über seine Oberschenkel strichen – nicht fordernd, nicht planend, sondern einfach nur spürend. Das warme Wasser zwischen ihnen, seine Haut gegen ihre, der langsame, kräftige Schlag seines Herzens gegen ihren Rücken – es ließ ein leises Beben in ihr aufkommen. Kein Drängen, nur dieses tiefe, ruhige Bewusstsein, dass sie geliebt wurde.

Ein leiser Laut entwich ihren Lippen – nicht deutbar, vielmehr ein Zittern in ihrer Kehle. Die Hitze des Wassers, die Nähe seines Körpers, der Duft seiner Haut – all das weckte etwas in ihr, das geschlummert hatte, seitdem er die Wolfsburg verlassen hatte. Etwas Weibliches, Sinnliches. Etwas, das sie nicht benennen musste, um es zuzulassen. Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauch, als sie sprach – ein einziges Wort, fast verloren im Dampf. „Danke.“ Für seine Geduld. Für seine Liebe. Für die Art, wie er sie ansah – als wäre sie noch immer die Kriegerin, die sie einst war. 
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Northwind - von Erik Norrholm - 29-05-2025, 21:32
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 30-05-2025, 17:34
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 31-05-2025, 15:49
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 01-06-2025, 20:47
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 02-06-2025, 10:19
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 02-06-2025, 17:04
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 02-06-2025, 21:00
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 09-06-2025, 11:26
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RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 09-06-2025, 20:30
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 10-06-2025, 14:22
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 10-06-2025, 16:30
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 10-06-2025, 20:01
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 11-06-2025, 19:31
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 12-06-2025, 22:22
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 15-06-2025, 09:56
RE: Northwind - von Erik Norrholm - 17-06-2025, 20:20
RE: Northwind - von Reinka Norrholm - 08-10-2025, 19:40

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