25-06-2025, 15:52 - Wörter:
Während sich die Worte zwischen ihnen ausbreiteten wie Nebel, keimte in der jungen Frau ein Gedanke auf. Ihre dunkelbraunen mandelförmigen Augen fingen an zu glänzen, obwohl seine Worte noch gar nicht vollständig verhallt waren. Sie versuchte ruhig zu bleiben, fühlte sich aber plötzlich wie eine tickende Zeitbombe an, weil sie ihren Gedanken so schnell aussprechen wollte, wie er gekommen war. "Ich finde Dolche gut", erwiderte sie mit verheißungsvoller Stimme und blinzelte ihn ein paar Mal an. "
Die zwei Menschen saßen und standen da, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen und wieder einmal eines ihrer vielen Geheimnisse austauschen, als sie sich über die anstehende Jagd unterhielten. Und auch, wenn sie sich gerade erst kennen gelernt hatten, hatte die Winters das Gefühl, dass er ein anständiger Kerl war. Als er über den Drachen und den letzten Rest Magie in ganz Arcandas sprach, bekam seine Stimme eine ganz andere Tonlage und sie fühlte sich plötzlich in die Märchenstunde zurückversetzt, die sie als kleines Mädchen im Winterland besucht hatte. Und obwohl sie im ersten Moment dachte, dass das leere Legenden waren, spürte sie, wie seine Worte etwas in ihrem Herzen berührten. Als würde sie verstehen, dass er Recht hatte. Als würde ihr ihr Herz sagen, dass sie auf ihn und seine Geschichten hören sollte. "
Also - jemanden der nüchtern ist
" - sie blickte ihm vielsagend in die Augen - "jemanden, der mit bestimmt gerne einen Gefallen tun würde
" - sie kratzte sich sinnbildlich am Kinn, ehe sie den letzten Punkt ausführte - "und am besten jemanden, mit dem ich einige Zeit verbringen kann, weil er überlegt mit auf die Jagd zu kommen
", quietschte sie dann beinahe am Ende aufgeregt und stützte die Ellenbogen nun auf den hölzernen Tresen. "Mir ist da glaube ich genau der richtige Mensch für eingefallen
", grinste sie ihn an und wackelte mit der Augenbraue. Bis gerade eben hat sie ehrlicherweise gar nicht darüber nachgedacht, dass es tatsächlich sinnvoll wäre sich eine Waffe zuzulegen. Ja klar, man hörte oft von den bis an die Zähnen bewaffneten Söldner und die messerkämpfenden Abenteurer, doch Freyja war weder noch. Sie war einfach nur eine junge Frau, die auf der Suche nach sich selbst war. Doch der Gedanke, sich in Zukunft mit einem hübschen Dolch verteidigen zu können, gefiel ihr von Minute zu Minute mehr. Die zwei Menschen saßen und standen da, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen und wieder einmal eines ihrer vielen Geheimnisse austauschen, als sie sich über die anstehende Jagd unterhielten. Und auch, wenn sie sich gerade erst kennen gelernt hatten, hatte die Winters das Gefühl, dass er ein anständiger Kerl war. Als er über den Drachen und den letzten Rest Magie in ganz Arcandas sprach, bekam seine Stimme eine ganz andere Tonlage und sie fühlte sich plötzlich in die Märchenstunde zurückversetzt, die sie als kleines Mädchen im Winterland besucht hatte. Und obwohl sie im ersten Moment dachte, dass das leere Legenden waren, spürte sie, wie seine Worte etwas in ihrem Herzen berührten. Als würde sie verstehen, dass er Recht hatte. Als würde ihr ihr Herz sagen, dass sie auf ihn und seine Geschichten hören sollte. "
Bitte - schließt euch wirklich der Reise an! Mal abgesehen davon, dass ich es ganz fantastisch finden würde schon jemanden zu kennen, habe ich das Gefühl, dass ihr es euer Leben lang bereuen würdet, wenn ihr diesen Schritt nicht ginget
", erklärte sie tiefsinnig und stützt noch immer den Kopf auf ihre abgelegten Ellenbogen. "Bitteeee?
", hing sie mit großen Augen hinten an und wartete auf seine Reaktion.
