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in unity, we find strength
27.08.1016 - 21:30
Umgebung von Avonston Green
Lovis Winters Leander Prudenius

Unregistered
Lovis Winters
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#1
Hailey klatschte sich gegen die Wange, dann gegen den Hals und rieb sich schließlich die Überreste einer Marschfliege aus der Handinnenfläche. "Ih-gitt... wie weit noch bis Avonston Green?", fragte Hailey und rieb sich die Handinnenfläche am rauen Gras der Marsch sauber. Lovis sah ihr unglücklich zu und seufzte, während sie versuchte, auf dem feuchten Untergrund ein Feuer für die Nacht zu entfachen. Die nächsten Waldflächen waren in Sichtweite und Wälder bedeuteten oftmals wilde Tiere bei Nacht. Darum wollten die zwei Wanderheilerinnen auf jeden Fall ein Feuer haben, mit dem sie sich gegebenenfalls auch verteidigen konnten. Doch es wollte nicht so gelingen. Lovis mühte sich wirklich damit ab. "Wahrscheinlich noch den ganzen morgigen Tag, bis wir das Dorf erreichen...", antwortete sie ihrem Schützling, einer angehenden Heilerin von grade mal 13 Jahren, für die sie sich verantwortlich fühlte. "Können wir dort angekommen bitte in einer Taverne übernachten? Biiiiitte, Lovis, ich will endlich mal wieder in einem schönen Bett schlafen - oder zumindest im Heu. Irgendwo, wo man ein Dach über dem Kopf hat", klagte das Mädchen und Lovis vermied den Blick in Richtung der Jüngeren. "Ich weiß nicht, ... wir müssen sparsam bleiben. Wenn wir nach King's Portal gehen und die dortigen Armeen begleiten, wirft das vermutlich kaum etwas für uns ab...", erklärte die erfahrenere Wanderheilerin (wiederholt). Doch Hailey wollte das genauso wenig hören, wie Lovis selbst. Als Wanderheilerin fühlte Lovis sich geradezu verpflichtet, in der Nähe des Kriegszugs zu bleiben - nicht, weil sie eine Seite bewusst unterstützen wollte - mitnichten. Aber sie wollte da sein, wo es Kampfhandlungen gab ... und allen Menschen helfen, die ihr dort begegneten. So hatten sie es vor einigen Wochen auch mit dem Frühlingsland gehalten. Das Dumme war nur, dass Soldaten oder Flüchtige üblicherweise keine Waren hatten, die sie gegen Hilfe eintauschen konnten. Sie nahmen einen auch nicht mit dem Karren zum nächsten Dorf mit. Und erst Recht konnten sie einem keinen Schlafplatz anbieten, ohne selbst in Verruf zu geraten. Und für Lovis bedeutete das, dass sie alle Ersparnisse aus Farynn mitnehmen und davon leben wollte. Und natürlich von dem, was es sonst noch in der Hauptstadt gab...

"Vielleicht finden wir in Avonston Green auch jemanden, der uns für ein-zwei Nächte dort schlafen lässt...", versuchte Lovis einen Kompromiss vorzuschlagen, den sie logisch betrachtet nicht vorschlagen konnte. Alles gehörte dem Zufall. Jedenfalls war sie noch nicht gewillt, die wenigen Münzen sofort in der nächstbesten Taverne liegen zu lassen.
Noch während die beiden Wanderheilerinnen in ihr Gespräch vertieft waren, hörten sie auch schon das Aufheulen von wilden Tieren in der Ferne. "Das ist KEIN Drache...", beschwichtigte Lovis ihren Schützling. Die Gerüchte um die Drachen in Farynn waren noch nicht abgeflaut - Lovis glaubte davon ja kein Wort, doch sie wusste, dass Hailey sich davon einschüchtern ließ. Lovis war zu vernünftig und geerdet, um an die Rückkehr irgendwelcher Ungeheuer zu glauben. Doch das machte ihre Situation nicht sonderlich viel besser. Hailey kam ihr entgegen gestürzt und versuchte, sie weiter beim Feuermachen zu unterstützen. "Brauchst Du noch mehr Reisig? Was kann ich tun?", fragte Hailey unruhig, da sie auf keinen Fall heute noch einen Wolf mit ihrem Wanderstab vertreiben wollte. Lovis wollte es auch nicht und ihr brach kalter Schweiß aus, als sie die vermeintliche Rute eines Tieres durch das hohe Gras der Marsch herankommen sah. Sie richtete sich zu voller Größe auf und griff nun selbst beherzt nach ihrem Stab. Normalerweise trauten Wölfe sich doch nicht so nah an Leute heran...
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in unity, we find strength - von Lovis Winters - 06-04-2024, 10:59
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