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Pick your poison
04.09.1016 - 18:00
Reichenviertel, Ilyas Haus
Trigger: Armut
Devan Naharis Ilyas El Mansouri

Unregistered
Ilyas El Mansouri
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#2
Wer höher und näher am Palast gelegen war, der war glimpflich davon gekommen. Wer höher und näher am Palast lebte, der kümmerte sich für gewöhnlich weniger um das Leid in den Strassen, die weiter unten und entfernter ihre Arme links und rechts abknicken ließen und die Stadt in ein Geflecht von notwendigem Schatten verwandelte. Ilyas Haus war glimpflich davon gekommen und auch wenn der Adjutant seiner Majestät darüber heilfroh war, galt sein größtes Interesse in erster Linie gar nicht den schutzgebenden Mauern, den Teppichen, Wertgegenständen, Schmuck, den wertvollen Möbeln aus dunklem Holz mit edlen Bezügen…sondern vielmehr dem Keller, der sein ganzes Leben beinhaltete. Ilyas würde das Dach über seinen Kopf selbst einreissen wenn es die Bedingung war seine Habseligkeiten aus allein diesem Raum und damit das Wissen von Jahrhunderten zu schützen. So viele Experimente, Aufzeichnungen, Rezepte und wirklich seltene, teure Instrumente und andere Utensilien… bei Gott, er würde vermutlich sogar seine Seele verkaufen wenn es nötig war um die Wissenschaft und Künste der Alchemie davor zu bewahren zerstört zu werden.

Der El Mansouri Mann hätte sich gerne davon frei gesprochen in diesem Anflug puren Egoismus an nichts anderes als seinen Keller gedacht zu haben, sondern stattdessen Gebete für die Menschen in den Strassen zu Gott geschickt und ihn um sein Erbarmen gebeten zu haben. Hatte er …nach all den Szenarien, die er sich für das Hab und Gut in den vielen Kisten und Truhen, Regalen und Schränkchen ausgemalt hatte. Erst danach. Er bekannte sich schuldig!
Und er hatte, daheim in der gebeutelten Stadt des Elends, auch zunächst alles sichern müssen, was es zu sichern gab. Hatte umgelagert und das Unmögliche versucht als er wichtige Schriften und noch wichtigere voneinander selektieren musste, nur um die, die er für unersetzlich hielt, was beinahe alle waren, unter den höchsten Punkt des Hauses brachte…nur um dort andere Dinge zu befürchten, die seinem Heiligtum - dem Wissen - etwas anhaben konnten.
Dann erst war der Amra in seine zweitwichtigste Form eingetaucht und hatte geholfen, wie es ihm zu helfen möglich war. Mit Mitteln, die andere für ihn besorgten und austeilten, weil er sich selbst dort nicht in den kleinen Ästen der Gassen blicken lassen konnte.

Es schmerzte der Kopf, nun wo das Herz im Zeichen der Wissenschaft wieder beruhigt schlug….das Wichtigste war getan, jetzt gab es nur noch Dinge von niederem Rang..heiraten zum Beispiel.
Die alte Mutter öffnete dem Assasinen die Tür. Sie hatte schon lange aufgehört Fragen zu stellen wenn jemand ein und aus ging, ihr Sohn war viele Jahre der Herr im Haus und ihr stand es nicht zu genaueres darüber wissen zu müssen. Der Berater des Königs trat zur Tür, wischte just die Hände vom Staub einer Zutat an einem Tuch ab, das er sich in den Gürtel gewickelt hatte und er lächelte, wie man es tat, wenn man einen Freund begrüßte. „Naharis, mein Freund… komm rein, mein Haus steht dir offen wie immer“, verkündete er und wies doch mit der offenen Hand gen der Treppe, die hinab zum Keller führte. Erst dort, hinter der hölzernen Tür mit schwerem Beschlag und Schloss, führte er das Gespräch weiter fort. „Du kommst spät..ich hatte schon seit Tagen mit dir gerechnet..“ Zwei Becher fanden auf den Tisch und wo andere selbst das sandige Schmutzwasser noch als Mordgrund vertreten konnte, entkorkte Ilyas eine bauchige dunkelgrüne Weinflasche.
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Pick your poison - von Devan Naharis - 06-04-2024, 05:12
RE: Pick your poison - von Ilyas El Mansouri - 07-04-2024, 17:36
RE: Pick your poison - von Devan Naharis - 20-04-2024, 04:21
RE: Pick your poison - von Ilyas El Mansouri - 09-06-2024, 13:51
RE: Pick your poison - von Devan Naharis - 17-06-2024, 12:01

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