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Planta quae saepius transfertus non coalescit
17.08.1016 - 08:00
Das Schloss des Fürsten von Bardon Pass
Elithea Trakas Belisarius Caderitor

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Belisarius Caderitor
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#6
Grausamkeit lag nicht allein in einer Handlung, sondern auch im darauffolgenden Detail. Belisarius folgte blind seiner Ambition, seinem Wunsch eine Welt zu hinterlassen, die etwas wert war und vergaß dabei genau jenes Detail, welches seine Grausamkeit vervollständigte. Er ließ die Leiche einfach zurück, gab ihr keine herausragende Würdigung mehr, sondern ließ sie in ihrer Leblosigkeit zurück. Elithea konnte nicht sehen, dass selbst ein Monster, wie Belisarius damit kämpfte, haderte und dieses grausame Detail nur erschuf, um sich selbst der eigenen Handlung nicht stellen zu müssen. Er war feige, unnachgiebig flüchtig gegenüber der Welt, die er so sehr ändern wollte. Der Kriegsherr begehrte nicht auf, tat das, was ihm notwendig erschien und doch blieb es nur eine erlogene Wirklichkeit. Scham umfüllte seinen Geist mit einem diesigen Frost, der tief in seine Seele hinabkroch. Nicht nur der Wind, der liebevolle Regen, zerbrachen am kalten und bösartigen Wunder, welches er bedingungsvoll in diese Welt gedrückt hatte. Zwar gebar der Regen Gnade für die Tote, umschmeichelte ihren Leib und wusch das Blut in seltsam schönen Formen davon aber Belisarius Handlung war in die Zeit geschmiedet, wie seine eiserne Ambition. Rücksichtslos hatte er unfein agiert, gehandelt und für alle Menschen an diesem Ort etwas erschaffen, was niemals vergessen werden würde. Eine einzelne Gewalthandlung brannte stärker als die Stille danach, denn ein ruheloses Schweigen blieb und hauste ab diesem Zeitpunkt, wie ein Geist an diesem Ort. Kurz glaubte Belisarius diesen Geist zu spüren, der jeder Gewalt folgte. Diese stille Leere rief seinen Namen immer wieder, so dass er in ihre Reihen eintreten wollte aber nicht konnte. Noch glaubte er der Schuld entgehen zu können, wie ein Narr frei von Verantwortung zu sein, und doch war hier alles gegen ihn gerichtet. Der Regen wusch nicht seine Schuld davon und noch weniger seine Absicht. Die Rüstung wog inzwischen schwer auf seinen Schultern, wie jenes Angesicht der jungen Prinzessin, die ihn anblickte. Ihre freundliche Erscheinung, die die Maske einer Höflichkeit durchbrach, war hartes Urteil für den Meuchler. Nicht die Tat verunsicherte ihn nun, sondern die Erscheinung von Elithea. Etwas hielt ihn nun gefangen, ausgeliefert und bedeutungslos. Elithea durchbrach jenen Eispanzer, der Belisarius stets vor eigener Verantwortung bewahrt hatte. Er konnte nicht direkt antworten, denn sein Wille war schwach geworden, denn was sollte er auf seine eigene Grausamkeit antworten oder darstellen.

Belisarius schämte sich nicht für seine Tat, sondern dies vor ihren Augen getan zu haben. Ihre schönen Augen hielten ihn fest, deren Traurigkeit ganz eigene Wunderkraft entfaltete, da ihre Seele für sie sprach, fast sang und damit unausweichlich war. Belisarius sah den insgeheimen Vorwurf fest verankert vor sich. Kurz wandte er sich um, um diesen Vorwurf zu entgehen. Doch es gab kein Entkommen. Es gab nie ein Entkommen für einen Verfluchten und Verdammten. Das merkwürdige Theater über das Pergament, diese insgeheime Furcht sich ausgebreitet hatte, taten ihr Übriges, so dass Belisarius begriff, dass seine Handlungen Wirkung zeigen konnten, die er nicht bedacht hatte. Er wollte Abschreckung und genau diese Furcht sehen aber genau dieses Ergebnis jetzt zu erleben, hinterließ ihm ein Gefühl, welches er noch nicht beschreiben konnte. Ihm fehlte die Herzlichkeit und die Menschlichkeit dazu, da seine Imitation eines Menschen, diese Eigenschaft nicht kannte. Belisarius übernahm nie eine tiefgreifende Verantwortung für etwas, was er richtig glaubte. Es gab auch nichts zu bereuen, was richtig war. Man tat eben das, was man tat. Gebrochene Herzen bluteten aus, bis kein Leben mehr verfügbar war und ohne ein Leben war jede Handlung seltsam blutleer. Seine Augen folgten der Aufführung wachsam, berechnend und abwartend. Er war immer wachsam, denn überall lauerten Feinde. Überall war diese Hölle, die ihn umgab und seine Lebenserfahrungen mahnten ihn zu stetiger Vorsicht sowie Wachsamkeit. Einst hatte ihn sein Vater willkürlich mit einem Holzstab verprügelt, wenn er nicht wachsam gewesen war. Sein Vater wollte ihn abhärten und genau diese Wachsamkeit erzwingen, so dass er schon als Kind gelernt hat, den Stab zu fürchten und in jede Ecke zu blicken, ob eine Gefahr drohen konnte. Er fühlte sich verfolgt von diesem Gedanken, von dieser Wirklichkeit, von all dem, was einst war und tat alles dafür, dass er nie wieder in einer Position der Schwäche war. Doch er war in diesem Augenblick entfremdet schwach. Elithea zerstörte seine Wirklichkeit mit ihrer mutigen Größe, die nicht in Macht oder Stärke lag, sondern in Mitgefühl und selbstloser Tapferkeit. Belisarius konnte dem nichts Gutes entgegensetzen, so dass seine Schamlosigkeit jetzt zu Scham geworden war.

Elithea hatte eine Macht über ihn, die er nicht glauben wollte und konnte. Gerade diese Macht wollte er verstehen, beobachtete sie gut und versuchte jedwede Regung ihres Gesichts und Körpers zu sehen. Sie war es wert beschützt zu werden, damit sie nicht so enden sollte, wie er selbst enden würde. Belisarius ging für sich selbst von einem Ende aus, welches bedeutungslos sein würde. Wie der Tod oft wenig Bedeutung hatte, so hatte er auch genug Menschen sterben sehen, dass er für sich auch einen solchen bedeutungslosen Tod erwartete. Doch vorher galt es diese Welt zu brechen und den Versuch einer Veränderung zu unternehmen. Elitheas Hände wrangen sich fest zusammen, als sie aufmerksam seinen Worten folgte und Belisarius bemerkte dies. Es war diese kleine Delikatesse, die seine Manipulation suchte und fand; sie fraß ihre Unsicherheit auf und ließ neue Gedanken zu. Ihre gelüpfte Augenbraue war ein schönes Anzeichen, dass sie sehr wohl verstand, was vor sich ging aber keinerlei Worte wählen konnte oder wollte. Belisarius fand Macht und Deutungshoheit wieder. Er war nicht mehr ausgeliefert und voller Schuld, sondern sah Elithea als das, was sie wirklich war. "Wir werden aufbrechen, sobald ich entscheide, dass die Straßen sicher sind. Es ist bereits in meiner Gestalt nach euch geschickt worden, Prinzessin," sagte er und lächelte dabei unbeholfen freundlich. Sie ging nicht weiter auf seine Erläuterungen ein, gebar sich keine Schwäche im Angesicht aber zeigte dadurch in den Augen eines Kriegsherren eine erhebliche Schwäche. Unschuld gab es nicht, nur Unwissen und wenn sie nicht wusste, wie damit zu verfahren war, war sie offenbar unwissend. Mit Unwissenden konnte er gut spielen, da sie ihre Regelsätze nicht kannten. Die Würfel waren in diesem Spiel zu seinen Gunsten gefallen und jetzt musste er nur noch ein passendes Blatt ausspielen. Doch etwas hinderte ihn daran, wie gewohnt zu verfahren. Die Fassade der Prinzessin bröckelte, mit kleinen Meißeln zertrümmert, Stück für Stück. Belisarius sah es ihr an, erspürte diesen Schmerz, diesen Verlust und auch ihre würdevolle Unsicherheit. Seine eigene Unmenschlichkeit brach gleichsam damit zusammen. Sein Herz machte einen Satz, den er deutlich spürte. Kurz weiteten sich seine Augen, als die Dienerin neben Elithea trat. Da war dieses Gefühl wieder. Ein ihm selten bekanntes Gefühl war hier, durchlebte ihn und verweilte. Es war aufrichtiges Mitgefühl für ihre Lage. Er sah sich in ihrer Lage, so verloren und einsam. Belisarius war selbst einsam, fühlte sich oft verloren und kannte diese unsägliche Pein, die niemals verging. Körperlicher Schmerz verging aber seelischer Schmerz blieb meistens für immer. Der Kriegsherr wollte einen Schritt zurück machen, da er wusste, dass er die unheilige Kreatur in dieser Geschichte war. Doch eine geisterhafte Erscheinung huschte vorbei, hauchte erneut einen Wind, der ihn einen Schritt vortrieb, so dass er fast in ihre Richtung stolperte. Belisarius fühlte sich ihr verbunden, denn ihre geteilte Einsamkeit und die stille Agonie, die sie umgab, waren größer als die Gewalt, die er getan hatte. Er musste sie beschützen, nicht nur von dem Gräuel, welches er selbst kannte und tat, sondern vor der Welt selbst, die voller Gefahren für die junge Elithea waren. Da war dieser Duft, den Belisarius achtsam aufnahm, als der Wind sich mit dem traurigen Seufzen der Prinzessin mischte. Belisarius war dieses mal nicht aus Eigennutz wachsam, sondern weil er Elithea verstehen wollte. Er wollte sie ansehen, durchblicken und ihre stille Agonie brechen, damit sie nicht jenen Schmerz ertragen musste, den er stets in sich trug. Den Kopf von ihm abgewandt, versuchte sie so unauffällig, wie möglich über die tränenglänzenden Augen zu wischen, um ihre Tränen zu verbergen aber dieser Versuch scheiterte. Belisarius sah diese Bewegung, zog hektisch seinen Handschuh aus, um ihr seine menschliche und warme Hand auf die Schulter zu legen. Der Handschuh wurde hektisch auf den Boden geworfen.

Ein Grenzübertritt, der unschicklich war aber Belisarius fühlte, dass Elithea jetzt eine menschliche Geste bedurfte und auch er wollte diese elende Distanz brechen, die noch durch seine Handlungen gegeben war. Es tat ihm leid, während sie Worte wisperte, die ihm sehr wohl bekannt waren. Auch er wollte eigentlich nicht mehr spielen, doch es gab kein Entkommen. Doch die Prinzessin verdiente Wahrheiten und musste sich wappnen. Die Zeiten waren grausam. Ihre Worte verlangten jene Antwort, die er so fürsorglich aussprach, wie er nur konnte: "Euch steht es nicht frei, zu wollen, zu wünschen, denn dieses Spiel verlässt man nicht lebend. Man spielt es immer weiter, bis die Bühne geräumt oder frei ist, Elithea." Er sprach sie nicht mit einem Titel an, sondern wählte bewusst ihren Vornamen, um dieser Sache Ehrlichkeit zu geben. Dieser Satz sollte als Regelerklärung außerhalb des großen Spiels stehen, so dass die Prinzessin wirklich begreifen konnte, dass er es nicht böse meinte, sondern unterstützend. Belisarius tat dies selten und nur für Personen, von denen er glaubte, dass sie verstehen konnten. Der Kriegsherr hatte die klare Absicht gefunden, Elithea helfen zu wollen, nicht nur aus Eigennutz oder Auftrag, sondern weil sie es als Mensch aus seiner Sicht verdiente, mehr zu sein als nur eine verlorene Seele. Er blickte ihr in die Augen, suchte dort nach einer Absolution, fand sie aber nicht aber dafür etwas anderes. Belisarius nahm seine Hand von ihrer Schulter, wobei seine grazilen Finger andächtig für einen winzigen Augenblick verweilten, um ihr Gewissheit zu geben, dass er ein Mensch war. Sie konnte nun die feinen Narben auf seinem Handrücken erkennen, als er die Hand langsam an seinen eigenen Körper zurückführte. Er atmete behutsam ein und aus, glich seine Atmung an Elitheas Atmung an, fast, wie ein natürlicher Prozess. Doch Belisarius war ihr nicht gleich, doch imitierte als unheiliges Geschöpf ihre Aura und ihren Herzschlag, damit sie sich wohl fühlen konnte. "Ich bin Rüstungen gewöhnt. Doch ich werde gerne etwas trinken, wenn ihr dies anbietet, Prinzessin Trakas," sagte er nun in einem höflichen Tonfall, wobei seine Stimme einen schönen Klang fand, der fast unpassend ansprechend war. Doch er bemerkte, als er sich wandte, um einen Becher zu greifen, dass ihre Hand zitterte. Ein Anzeichen, welches er kannte und leider hatte er es oft genug gesehen. Es war oft mit Angst, Unsicherheit oder auch anderen seelischen Zuständen verknüpft. Viele Soldaten hatten dieses Zittern, welches ihre Seelenqualen sichtbar machte. Belisarius versuchte zu bewerten, was die Ursache bei Elithea war. Nachdem er den gefüllten Becher gegriffen hatte, wandte er sich von seiner Halbseite zurück, als Elithea tatsächlich private Worte an ihn richtete. Die Zeit schien inzwischen nur noch für sie zu vergehen, da sich die Halle weitesgehend geleert hatte und nur noch seine Soldaten, die Dienerin und die beiden selbst anwesend waren. Die Dienerin verweilte bei den Bechern, mit etwas Abstand, so dass die Unterhaltung ohne notwendiges Gehabe erfolgen konnte. Belisarius dämonisch-okkulten Augen lagen fest in ihrem Gesicht, dort noch Reaktionen suchend. Doch seine Augen hatten eine eigene Schönheit, da in ihnen überzeugende Kraft und Klugheit lag. Diese Augen gaben ihr nun sein echtes Mitgefühl und wollten ihr Zuversicht vermitteln, damit sie sich in diesen verlieren konnte.

"Das wollt ihr wissen?" - fragte er halblaut und schmunzelte behütet. Elithea war so voller Mitgefühl, so voller Fragen und suchte einen Sinn in etwas, was allein für sich stand. Belisarius war beeindruckt, dass sie diese Fragen stellte und es zeigte noch mehr ihren Wert, den er ihn nun beimessen konnte. Trotz dessen trank er erstmalig einen Schluck, schmeckte dein Wein, von dem er ausgehen konnte, dass er nicht vergiftet war. Immerhin war die Attentäterin vor ihrer Tat getötet worden und die Getränke waren offensichtlich für den höheren Hausstand gedacht, der nicht mit seiner Ankunft gerechnet hatte. Doch in üblicher Tradition seines Hauses streckte er erst kaum ersichtlich die Zunge in den Wein, spürte ob seine Zungenspitze stark betäubt würde und trank erst dann einen Schluck, nachdem er sicher genug war. Belisarius zog Kontrolle immer vor und kontrollierte selbst sichere Situationen noch einmal. "Der erste Nutzen ist Abschreckung. Für eine gewisse Zeit wird es niemand wagen, sich gegen euch oder mich zu erheben. Wir können freier handeln," begann er ihr mit einer anständigen und ruhigen Sprechweise Antworten zu geben, dabei senkte er den Becher ab, so dass er ebenso ruhig in seiner Linken lag. "Der zweite Nutzen ist die Jagd als solche. Wir haben gesicherte Informationen, dass unsere Vermutungen zutreffen. Wenn es noch weitere Attentäter in diesem Hause gibt, wird es sie aufschrecken und wer aufgeschreckt ist, wird panisch und Panik führt zwangsläufig zu Fehlern. Fehler lassen uns Attentäter enttarnen," setzte er seine Erklärungen fort und nickte ihr dabei verständnisvoll zu, so dass er sichergehen konnte, das sie seinen Ausführungen folgen konnte. Elithea sollte lernen, wenn sie fragte. Dabei beobachtete er erneut genau ihre Regungen, ihre Mimik und ihre gesamte Erscheinung. Belisarius testete sie in diesem Augenblick auf eine bestimmte Eignung als Mensch. Wenn sie weiterhin bestand, würde Belisarius sicherlich mehr für sie unternehmen, da ihr Wert erhöhter war, als der einer durchschnittlichen oder naiven Person. Auch war da immer noch dieses Band zwischen beiden, welches aus gemeinsamen Verlust und der geteilten Einsamkeit gewoben war. Belisarius hatte Mitgefühl mit ihr und wollte ihr auch einen höheren Wert beimessen. "Sie war geschult und im Todeskampf hat sie den letzten Beweis erbracht, dass sie wirklich von dem Unhold geschickt worden war, der euren Vater ermorden ließ," sagte er und wählte Worte, die die Handlung in eine bewertende Verkleidung hüllten.

Elithea sollte sehen, dass er auf ihrer Seite war. "Glaubt mir, wir sind uns sehr sicher, was wir tun. Wir hatten glaubhafte Belege und konnten daraus eine Erkenntnis gewinnen. Ihr Tod war notwendig und wird uns weitere Wege bereiten. Sicherlich hätten wir sie verhören und befragen können, glaubt mir aber, dass ich genügend Erfahrung habe, dass diese Art Attentäter kaum Informationen preisgeben wird und gegebenenfalls lügen würde, um sich selbst zu retten. Ihre Gefangenschaft wäre im Vergleich zu ihrem Tod weniger nützlich, da uns die Zeit drängte," meinte er und verschwieg die wahren Hintergründe, indem er schöne Worte wählte, die gut genug waren aber nicht ausreichten. "Es ist egal, was sie zu ihrem Lebenswandel führte, da ihr als Familie unmittelbar bedroht war. Begreift bitte, dass wir dies für euch und in eurem Namen taten," sagte er und verband seine eigene Schuld mit dem Haus der Trakas, so dass Elithea sanft in die gleiche Hölle hinabgezogen wurde, da ein Mensch einen Mord für sie begangen hatte, damit sie leben konnte. Belisarius setzte ein tragisches Gesicht auf. "Es tut mir leid, dass es dazu kommen musste," erlog er eine Entschuldigung und seufzte dann müde. In letzter Zeit fühlte er sich schwächer als sonst. Diese körperliche Schwäche war nicht natürlich für ihn. Doch ihre Stimme war voller Wehmut und dieser Wehmut traf Belisarius, der seine gefälschte Tragik in echte Tragik wandelte, weil er zumindest dies ehrlich geben wollte. Trotz alle dem würde er seine Geheimnisse nicht teilen. Noch nicht.
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Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Elithea Trakas - 27-03-2024, 17:22
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Belisarius Caderitor - 28-03-2024, 22:39
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Elithea Trakas - 01-04-2024, 18:34
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Belisarius Caderitor - 09-04-2024, 21:00
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Elithea Trakas - 17-04-2024, 22:23
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Belisarius Caderitor - 18-04-2024, 15:27
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Elithea Trakas - 23-04-2024, 22:09
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Belisarius Caderitor - 26-04-2024, 18:00
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Elithea Trakas - 30-04-2024, 23:09
RE: Planta quae saepius transfertus non coalescit - von Belisarius Caderitor - 02-05-2024, 20:47

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