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What will your pleasure be?
04.09.1016 - 20:00
Palast der Königsfamilie | künstlich angelegte Oase inmitten der Gärten

Sommerland
Yasirah ben Sahid
Sommerland - Admin
Alter 42
Beruf Königin
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Nessi
#11
Der Königin wurde heiß und kalt zugleich. Ein Schauer nach dem nächsten jagte über ihren leicht bekleideten Körper und signalisierte auch dem Mann, der an ihrer Seite saß, ihre Bereitschaft. Zumindest emotional. Es war eine Gratwanderung der Gefühle, wenngleich sie fast jede Grenze schon überschritten hatte. Tabus waren Dinge, die die Gesellschaft ihnen auferlegten. Tabus waren für schwache Geister und engstirnige Menschen gedacht. Denn wo Matariyya eigentlich sehr offen und extrovertiert war, gab es im Rahmen der Ehe von Königen und Königinnen wohl noch andere Spielregeln, denen sie nie zugestimmt hätte, wenn sie gewusst hätte, was es für sie bedeuten würde. Einsamkeit, Abende alleine in einem viel zu großen und kalten Bett. Ein Mann, der nicht nur körperlich mit Abwesenheit glänzte, sondern sich so sehr in seine Träume flüchtete, dass er kaum noch zu erreichen war. Ein Leben, das mehr oder weniger nur an ihr vorbeizog. Sie war eine Marionette, dessen eigenen Fäden sie zog. Niemand wollte eine Frau regieren sehen, doch wer sollte es sonst tun? Also spielte sie dieses Spiel. Tat so, als würde sie in Namen ihres Mannes regieren, der immer wieder unpässlich war. Doch insgeheim war es mittlerweile ein so viel größeres Spiel geworden, als sie es sich jemals hätte denken können. Dieses Spiel - es war ihr Leben. Und es machte überhaupt keinen Spaß. Daher war es sicherlich kaum verwerflich, dass dieser Abend gewisse Gedanken und Emotionen in der Brünetten auslöste, die ihr unter anderen Umständen sicher verschlossen geblieben wären. Verschlossen in einer Truhe in der hintersten Ecke ihrer Gedanken. Wenn es denn anders gewesen wäre.

Yasirah seufzte leise. Ein Laut der Versuchung. Der Zurückhaltung und des Zusammenbruchs dergleichen. Sie kämpfte mit ihren inneren Dämonen, die sie selbst immer weiter relativierte. Sie war eine Frau mit Bedürfnissen. Sie war eine Königin und sollte sich nehmen dürfen, was sie wollte! Bei einem König sagte schließlich auch niemand was, wenn eine Mätresse nach der anderen sein Gemach verließ. Und als Nadir von den gemeinsamen 'Mahlzeiten' sprach, die er mit oder ohne seine Frau einnahm, kam ihr genau dieser Gedanke. Ridvan kostete ebenfalls von diesen Beeren. Anders, weitaus weniger öffentlich und zur Schau stellend. Weniger provokativ. Aber es gehörte dazu. Vor allem in letzter Zeit, wo er kaum noch den Namen seiner Frau aussprechen konnte, weil er ein Anker in der Realität war, den er gerne loslassen wollte. Sie wusste, dass er sich mit anderen Frauen vergnügte und gestört hat es sie noch nie. Doch heute Abend zerrte die Königin an den Fesseln ihrer Existenz. Heute Abend fing sie plötzlich an alles infrage zu stellen. Hinterfragte dieses gesellschaftliche Konstrukt ihrer Ehe, ihrer Regentschaft.

Hungrig wanderten ihre Augen über den Prinz des Sommerlandes. Yasirah hatte einen Hunger, den kein Gebäck und keine Beeren jemals stillen konnte. "
Lasst uns die Grenzen der Angemessenheit hinter uns lassen, wie unnütze Fesseln dieser Gesellschaft
", flüsterte sie leise, als er bei seiner Wortauswahl zögerte. Sie wollte ungefiltert hören, was er erlebt hatte. Sie wollte es hören, als wäre sie dabei gewesen. Wollte davon kosten, ohne es zu schmecken. Wohlwissend, dass der Grad ihrer Zurückhaltung immer kleiner werden würde. Sie wusste, um die Gefahr. Doch das Spiel mit dem Feuer war zu verlockend. Sie konnte nicht anders, als mitzuspielen. Wollte ebenfalls ein Abenteuer erleben, wollte die Ekstase erleben, von der er so beiläufig erzählte, als würde es beinahe jeden Abend passieren. Dann, wenn Yasirah sich von links nach rechts legte. Dann, wenn sie völlig alleine in ihren Gemächern lag und versuchte ihre eigenen Bedürfnisse irgendwie zu befriedigen.

"
Eine Nacht, die Alles veränderte?
", wiederholte sie leise seine Worte und hing an seinen Lippen, als würden sie ihr Überleben bedeuten. Und irgendwie fühlte es sich in diesem Moment auch so an. Es waren nicht nur die Worte, die er zwischen sie platzierte. Yasirah leckte sich mit der Zunge über die Unterlippe, als sie ihn beim Sprechen beobachtete. Etwas unruhig rutschte sie ein wenig weiter nach oben, setzte sich ein wenig aufrechter auf, ließ beinahe beiläufig ihre Haare von ihrer Schulter nach hinten auf ihren Rücken fallen. Es fiel ihr schwer, sich auf seine Worte zu konzentrieren, versuchte ihnen zu folgen und angemessene Antworten zu finden, doch sie wurde immer wieder abgelenkt. Seine Offenheit hätte ihr unter anderen Umständen vielleicht die Hitze ins Gesicht getrieben, doch dieser Abend, die Hitze und die Palmen in ihren Gärten schienen alles zu verschleiern. Es war, als würde sie nur noch Farben und Gefühle sehen. Als wäre nichts mehr, was sie tagsüber so sehr beschäftigte, von Bedeutung.

"
Des nachts brauche ich meinen Titel ebenfalls nicht
", flüsterte sie leise. Ein herausforderndes Flackern tauchte in ihren Augen auf. Eines, das man nur erkannte, wenn man selbst ähnliche Gedanken hatte. Ihre Lippen standen einen Spalt breit offen, während er von dem Mahl erzählte, was er als Sinnbild für seine nächtlichen Ausflüchte benutzte. "
Ich wünschte, ich könnte einem solchen Mahl beiwohnen
", ihre Stimme kratzte und sie musste ein paar Mal blinzeln, ehe sie den Prinzen wieder scharf sehen konnte. Niemals hätte sie sich getraut, so etwas auszusprechen. Die Sommerländer waren offen mit ihrer Sexualität, doch das betraf nur Bürgerliche und Könige. Eine Königin in einem solchen Etablissement war nahezu unvorstellbar - und das, obwohl es genau ihrem Naturell entsprach. Eines, was sie viele Jahre unterdrückt hatte. Was sie zugunsten ihrer Ehe hinten angestellt hatte. Eines, von dem sie vielleicht sogar schon dachte, dass es nicht mehr existierte. Bis heute Abend.

Sie fuhr sich mit beiden Händen über die Schultern und nahm nun alle Haare nach hinten. Ihre Halsbeuge und ihre Schlüsselbeine lagen frei, über ihrer Brust nur ein feiner Hauch Stoff, der gerade so das nötigste bedeckte, aber gleichzeitig auch zu viel preisgab.
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Sommerland
Nadir ben Sahid
Sommerland
Alter 44
Beruf Prinz von Matariyya
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Pat
#12
Was er wohl am wenigsten glaubte, war, dass Yasirah zu seiner größten Prüfung werden würde. Das Gespräch entwickelte sich anders - sie sprachen häufig miteinander, es wurde politisch, familiär. Doch dieses Mal? Dieses Mal genossen sie die Freiheit der Gärten, in denen sie recht sicher waren, wenn sie dies wünschten. Vielleicht waren sie es aber auch nicht, was gleichermaßen ein Grund sein konnte, dass die Anziehung noch einmal stärker wurde. Nadir wusste, dass es ein großes Tabu wäre, sich körperlich mit der Königin zu vergnügen. Es in der Öffentlichkeit zu tun und damit seinen eigenen Bruder zu betrügen. Es waren so viele rote Tücher, die damit einhergingen - und all diese roten Tücher sollten eine Warnung sein, doch stattdessen lösten sie mehr und mehr Reiz aus - auch weil die Begierde, wie in der Vergangenheit, nicht nur von ihm ausging, sondern weil er erkannte, dass Yasirah nur darauf wartete, dass er sie berührte. Doch es gab diese Mauer, die die beiden - noch - nicht überschritten. Nadir sah dies anders - Tabus, die auferlegt worden, um Frauen wie sie zu zügeln; welch Potenzial ein Leben wie ihres hatte, das aufgrund von Titel und Vernunft und Regeln und Tabus beschränkt und begrenzt wurde! Und: Sie empfand großen Druck. Es war nur verständlich, dass man sie für einen Moment nicht Königin sein ließ, sondern einfach zeigte, dass sie eine wunderschöne Frau war.

Ridvan schaffte es nie, die Fesseln zu lösen. Zwar löste er sich irgendwann davon, nur seinem ehelichen Gelübde zu folgen, doch dies sprach er nicht seiner Ehefrau zu. Ein großer Fehler, was Nadir ihm durchaus sagte, denn die Liebe, die Nadir und seine Frau erlebten, schien durch all die unzüchtigen Geschichten zu entflammen, neu zu entstehen und niemals stehen zu bleiben. Ridvan mochte mit seinem Lebensstil nie an Nadir herankommen, doch er war kein Unschuldslamm. Und das war Yasirah auch nicht - man erlaubte ihr nur nicht, dies zu akzeptieren. Heute schien sich etwas zu lösen. Während Nadir seit jeher deutlich machte, dass er sie unter anderen Umständen nicht nur einmal in sein Bett geholt hätte, reagierte sie diesmal nicht mit verlegenem Lachen und Humor - nein, vielmehr wartete sie darauf, dass er es tat.

Nadir lächelte schmutzig.
"Meine Königin, ich wusste nicht, dass Ihr so verdorben seid ..."
, sagte er mit der gewünschten Direktheit zu ihr.
"Nun, vielleicht ahnte ich es aber auch immer ein wenig. Gut, keine Zurückhaltung."
Und dann sollte sie das bekommen, was sie wünschte: Die Sprache der Direktheit, der Piraten. In einer Spielunke sprach niemand von Lust und der körperlichen Liebe, nein - sie waren geil und fickten einander: Das war die Sprache des einfachen Volkes - und er war sich nicht sicher, ob er diese so unweigerlich an seine Königin, seine Schwägerin, bringen konnte. Doch vorerst merkte er genau, wie sie ihm lauschte. Sie merkte, dass sie es erleben, sehen wollte. Dass sie es sich vorstellen - jedes Bild, das er schuf, wusste sie perfekt zu verarbeiten und sich vorzustellen. Die Königin mochte sich zu präsentieren wissen, aber sie war also so viel mehr. Ja, natürlich dürstete es ihn nach mehr.

Sie lauschte ihm gebannt über all die Geschichten, die Ridvan hätten betreffen können, doch er spielte hierbei die ... kleinste Rolle. Doch es schien sie nicht zu stören, es war, als wäre Ridvan heute nur ein störender Ballast. In ihren Augen war zu sehen, wie sie sich all die Abenteuer vorstellte - die schmutzigen, verbotenen jedoch waren die, die sie besonders interessierten.
Als sich Yasirah ein wenig aufrichtete, wurde ihm erneut klar, dass sie seit jeher eine Schönheit war. Gewiss, eine von vielen. Doch die Zeit war zugleich sehr großzügig zu ihr - sie mochte nicht mehr die Jugend seiner Frau haben, gewiss aber jene Schönheit. Das wirkte, stellte er sich doch gleichermaßen vor, wie sie an all dem teilnahm - wie sie Teil davon wurde.

Besonderes Interesse fand wohl das gemeinsame Mahl - und dass sie für einen Moment ihren Titel abzulegen schien, machte es die Situation zwischen den beiden plötzlich ... anders. Als würde er heute Nacht nicht die Königin vor sich haben, sondern Yasirah.
"Oh, Ihr wärt wirklich die Hauptspeise. So viele Lippen und Zungen, die gar nicht genug von Euch, Eurem Geschmack, bekommen könnten, Yasirah."
, sagte er durchaus provozierend, schmutzig lächelnd - dabei machte sie es nicht besser, als sie ihr Haar nach hintern warf und ihm die leicht bedeckten Brüste präsentierte - der dünne Stoff verbarg davon nicht viel. Nadir rutschte näher zu ihr, hauchte ihr quasi flüsternd über ihre nackten Schultern entgegen:
"Zungen zwischen Schenkeln, die einmal eine Königin kosten wollten, um zu erleben, wie sie ihre Kontrolle verliert ..."
In dem Moment pausierte Nadir, schaute von ihrem präsentierten Oberkörper hinunter zu den breiten Hüften und zu ihren Schenkeln. Dann schaute er in ihre Augen.
"... Meine Königin ... Yasirah. Es wäre wohl vernünftiger, wenn ich gehe."
Doch Nadir? Nun, er machte keine Anstalten, um zu gehen.
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Sommerland
Yasirah ben Sahid
Sommerland - Admin
Alter 42
Beruf Königin
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Nessi
#13
Das Knistern zwischen ihnen war greifbarer denn je. Nachdem Nadir näher gerückt war, konnte sie die Wärme spüren, die von seiner Haut ausging. Sie konnte seinen Atem auf ihrer Haut kleben spüren, als hätte er schon einen Kuss darauf platziert, obwohl sie einander noch gar nicht berührt hatten. Und mittlerweile war es keine Frage mehr, 'ob' sie einander berühren würden, sondern 'wann' und 'wie'. Die Königin, die heute Abend nicht mehr war, als eine einfache adlige Frau mit einem Titel, der keine weitere Rolle spielen sollte, spielte dieses Spiel voller Lust und Leidenschaft. Sie hatte vergessen, welche Reize sie besaß. Sie hatte vergessen, dass sie eine Frau voller Bedürfnisse und Abenteuerlust war. Fesseln waren ihr angelegt worden und das nicht im positiven Sinn, auch wenn sie einen gewissen Kontrollverlust durchaus in gewissen Situationen begrüßte. Man hatte die einst so wilde Katze gezähmt und in Schranken verwiesen, in denen sie längst vergessen hatte, wie Wildheit aussehen konnte. So kraftvoll, ehrlich und roh. Sie hatte vergessen, wie es sich anfühlte, mit einem Mann zu spielen. Von einem Mann in ein Spiel verwickelt zu werden. Sie hatte das Knistern vergessen, dass es bis in ihre Lenden schaffte und ein wohliges Ziehen auslöste. "
Es keine Verdorbenheit, wenn es die Natur ist
", hauchte sie ihm leise entgegen und legte den Kopf schief, sodass es freien Blick auf ihren nackten Hals hatte. Sie wollte, dass er den Anfang machte. Wollte sehen, wie seine Zurückhaltung langsam zu bröckeln schien, weil er sie so sehr wollte. Das Gefühl wieder begehrt zu werden, war unbeschreiblich und sie wollte es so lange wie möglich auskosten und genießen, denn immerhin wusste sie nicht, wann sie das nächste Mal in eine solche Gelegenheit käme.

Ihren Namen von seinen Lippen zu hören, fachte ihr Feuer noch mehr an. Sie wusste nicht, ob er sie überhaupt jemals beim Vornamen genannt hatte - oder, wann es zuletzt überhaupt irgendwer getan hatte. Es war eine angenehme Vertrautheit, die die erzwungene Distanz zwischen ihnen in den Hintergrund rücken ließ. Schon oft hatte Nadir gewisse Andeutungen gemacht, doch die Königin war immer zu politisch motiviert und zurückhaltend gewesen, um darauf einzugehen. Sie hatte abgewunken und peinlich berührt gelacht, hatte den Zugang zu ihrer eigenen Natur verleugnet und versucht zu ignorieren. Doch an den Abenden, wo sie sich des nachts selbst berührte, wäre es gelogen, wenn sie behauptet hätte, dass ihr ihr Schwager nicht durch den Kopf gegeistert sei. Seine Andeutungen hatten gereicht, um ihre Fantasie anzuregen und so war es auch heute Abend. "
Ich möchte Eure Hauptspeise sein. Die Speisen, an denen man eigentlich gar nicht kosten darf, sind doch die, die den meisten Reiz ausüben, meint Ihr nicht?
", flüsterte sie ihre Gedanken in die Stille zwischen ihnen und spürte, wie sich ihr Atem dezent beschleunigte. Ihre dunklen Augen lagen hungrig auf seinen Lippen, schafften kaum noch an Absprung zu seinen Augen. Er hatte so viel gesehen, so viel gekostet. Seine Erfahrung machte sie an, gab ihr ein Versprechen, dass er sie zu verwöhnen wusste. Dass er sie zu schätzen wusste, im Gegensatz zu ihrem eigenen Mann. Und vielleicht war das sogar der größte Reiz an der Sache.

"
Vernunft ist etwas, was ich diese Nacht lieber außen vor lassen würde. Stattdessen wünsche ich mir Abenteuer und Leidenschaft, Kontrollverlust und ein Hauptmahl, das alles andere in den Schatten zu stellen vermag
", waren es die Worte, die Nadir an seinem Platz hielten. Für einen kurzen Moment fragte sie sich, wie bedürftig sie auf ihn wirken musste, doch seine Körpersprache zeigte, dass es ihm ähnlich erging. Er wollte nicht wirklich gehen. Er wollte nicht vernünftig sein. "
Außer, ihr habt kein Interesse daran, eure Vernunft zu vergessen...
", forderte sie ihn leise heraus und berührte mit ihrem nackten Fuß sein Bein, das nur bedeckt von leichten Leinen war. Sie befanden sich auf eine Art riesigem Sitzkissen, das fest genug war, damit es an Ort und Stelle blieb. Außerdem war es groß genug, um sich darauf auszubreiten, auch wenn noch immer ein Tablett mit Nüssen, Obst und Wein mit darauf stand.
Ihr Fuß fuhr langsam an seinem Schienbein entlang, während sie ihr anderes Bein anwinkelte und dadurch eine offensichtlich laszive Pose einnahm, die einzig dazu gedacht war, ihren Schwager zu verführen.
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Sommerland
Nadir ben Sahid
Sommerland
Alter 44
Beruf Prinz von Matariyya
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Pat
#14
Welch Entwicklung. War dies Nadirs Ziel? Wohl kaum. Jahrelang - insbesondere in ihren jungen Jahren und als die Verhältnisse weniger belastet waren - hielt sich Nadir kaum mit Komplimenten und Kommentaren zurück. Wahrscheinlich war er auch kopfloser, während Yasirah von Pflicht und Verantwortung erfüllt war, sodass er nicht zweimal darüber nachgedacht hätte, die Ehefrau seines Bruders zu verschlingen, wenn man denn bei der Analogie der Speisen bleiben wollte. Seit jeher war sie immerhin eine attraktive Frau und wie sie bereits sagte: Erst das Verbot einer solchen Verbindung machte sie wohl erst reizvoll. Also ja, während er lange mit zweideutigen Kommentaren und Andeutungen arbeitete, war sie irgendwann eine Frau, die er zu gerne neckte und in Verlegenheit brachte - und wusste, dass er nie mehr als die schöne Fassade zu Gesicht bekommen würde. Und so dachte er auch heute, dass er auf eine Königin treffen würde, die seine Kommentare belächeln würde, sie vielleicht gar insgeheim dankend annahm, aber wusste, dass sie letztlich stets eine treue Ehefrau sein musste - das jedenfalls schien es zu sein, was sie sich einredete. Nadir hingegen war da weitaus entspannter: Es gehörte zum Leben dazu, Menschen sollten einander kosten und lieben - und wenn es nur einmal war. Und plötzlich trafen die Lippen auch ihren Hals - langsam, sanft, unregelmäßig, aber als fürchtete er, sie könnte es sich noch überlegen.

Doch das veränderte sich mit dem heutigen Tage. Mit gleicher Leichtigkeit, gleicher ... Offenheit stieß er nicht mehr an eine kontrollierte Mauer, sondern er durchdrang sie. Sie wollte plötzlich mehr wissen, wurde neugierig - und positionierte ihren Körper genauso, um ihn zu verführen oder sich seiner Verführung hinzugeben. Wer verführte letztlich? Das war wohl schwer zu sagen. Nadir, der wahrlich kein Mann war, der Schwierigkeiten bei seinen ersten Schritten hatte, stockte wohl erstmals seit Jahrzehnten als die Frau ihm nicht nur einen nackten Hals offenbarte und ihn quasi einlud, sondern sich auch anderweitig in Position brachte. Innerhalb von wenigen Momenten wurde deutlich, dass sie es wollte. Und Nadir? Der wollte es auch - und fragte sich nicht, ob es tiefere Gründe hatte, sondern er glaubte, dass es das wohl das Richtigste war, was sie tun konnten. Dass sie einmal jede Begierde verdiente, die ein Mann ihr geben konnte und sie eine attraktive und begehrenswerte Frau war.
Die Signale, die sie sendete, waren offensichtlich. Wenn noch etwas fehlte, waren es Worte, die es ebenso deutlich machte.
"Wie recht Ihr doch habt. Womöglich weil man weiß, dass man danach nicht mehr auf diese Speise verzichten möchte ..."
, hauchte und flüsterte er zu ihr zurück.
"... oh, ich werde Euch nicht nur kosten."
Wieder kam er ihr näher - sie schaute auf seine Lippen und er schaute auf ihre, doch noch ließ er keine Vereinigung zu. Er wusste, dass sie hier im Garten jederzeit aufgesucht werden könnten - doch das war ihm egal. Vielleicht war auch das ... Reiz?

Dabei nahm er sie keinen Moment als bedürftig war - als lustvoll, als gierig, ja, aber gänzlich im positiven Sinne. Sie merkte, dass sie es wollte, ja, brauchte. Und auch er freute sich darüber, das zu tun, worüber er so lange sinnierte. Als sie ihre Worte sprach, trafen seine Lippen ihren Hals häufiger, regelmäßiger, intensiver, während er ihr sanft in diesen hauchte. Spätestens als sie ihn herausforderte und ihre Wünsche äußerte, arbeitete er sich langsam hoch, um auf die Lippen zu treffen - die Lippen, die eben noch sprachen, die er all die Jahre kannte. Die Küsse wurden intensiver, fordernder, drängender - und ihr Fuß, wie auch ihre Pose, führten schließlich dazu, dass er sich gekonnt in seinem dünnen Stoff auf ihren Schoß bewegte, von wo aus er zu ihr hinunter schaute. Langsam schob er ihre Träger zur Seite, um ihren Oberkörper zu entblößen und lächelnd zu ihr hinunterzuschauen.
"Wie Ihr wünscht. Ich werde mich nicht zurückhalten."
, sprach er und beugte sich zu ihr hinunter.
"... das tue ich nie."
Und mit jenen Worte küsste er sich ihren Hals hinunter bis die Lippen sich über ihre Schulter und die Brüste küssten, denen er sich mit Lippen und Händen widmete. Nach einiger Zeit jedoch fuhren die Lippen - langsam, sinnlich, fühlend, spürend und schmeckend - über ihren Oberkörper zu ihrem Unterkörper. Nach und nach versuchte er den Stoff zurecht zu schieben, wenngleich sein Ziel deutlich wurde, je mehr er sich nach unten küsste. Dabei schaute er immer wieder hoch.
"... und Ihr tut es hoffentlich auch nicht. Nicht heute Nacht."
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Sommerland
Yasirah ben Sahid
Sommerland - Admin
Alter 42
Beruf Königin
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Nessi
#15
Als seine Lippen das erste Mal ihre Haut berührten, durchfuhr ein Schauer ihren Körper. Es fühlte sich an, als würde sie von ihren Fingerspitzen beginnend in Flammen aufgehen. Die Hitze arbeitete sich durch jede Pore ihres Körpers. Es war wie das Ankommen nach einem langen Marsch. Wie die freudige und wohl verdiente Belohnung nach einem langen Tag. Es war das, was sie sich so lange gewünscht hatte, ohne es jemals zu wissen oder auszusprechen. Nicht einmal zu denken, weil es so verboten war. Doch wie konnte etwas, das sich so gut anfühlte, nicht rechtens sein? Ein leises Seufzen entkam ihren Lippen und sie legte ihren Kopf so schief, dass er wunderbar an ihren Hals kam. Als er sich höher küsste, ihre Wange berührte und kurz danach auf ihren Mund traf, erwiderte sie leidenschaftlich seinen Kuss. Ihre Zungen tanzten einen Tanz, den sie schon fast befürchtet hatte verlernt zu haben. Ihre Hände wanderten in seinen Nacken, gruben sich in seinen kurzen Haaransatz und hielten ihn fest, als würde sie befürchten, dass er sie doch wieder verließ. In dieser Nacht wollte sie nicht verlassen werden. Sie wollte nicht alleine sein. Nicht einsam. Keine Königin. Eigentlich wollte sie nichts anderes sein, als eine einfache Frau, die ihrer Begierde endlich nachgab. So oft hatte sie an dieser verbotenen Speise gerochen, so oft hatte sie abgewunken und leise gelacht, beinahe peinlich berührt, weil es ihr so unmöglich und weit entfernt vorkam. Bis heute Abend. Es war, als hätte sich etwas verändert. Als gestand sie sich endlich das zu, was sie in ihren eigenen Augen verdiente. Und das war Alles, was sie haben wollte. Und wenn das die verbotene Frucht, der Bruder ihres Mannes war, dann sei es so. Ihr eigener Mann war zu keinen Liebesspielen mehr zu gebrauchen, schon lange hatten die leidenschaftlichen Abenteuer des Königspaare abgenommen, sodass es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit gewesen war, bis sie sich woanders bediente. Und das war heute Abend Nadir.

"
Wenn ich in Zukunft nicht mehr darauf verzichten möchte, weiß ich ja, wo ich Euch finde
", flüsterte sie mit rauer Stimme, getrübt voller Begehren und Lust. Sie war bereit ihre festen Regeln aufzugeben. Das loszulassen, was sie so lange gebunden und gefesselt hatte. Dieses Mal würde sie die Fesseln nur noch auf eine denkbare Art akzeptieren. Kurzzeitig und rein fürs Vergnügen.

Sie biss sich auf die Unterlippe, als ihr Kuss endete und ihre Lippen wund hinterließ. Sie war noch gar nicht bereit sich von ihm zu lösen, wurde jedoch gleichermaßen entschädigt, als er sich über ihren Oberkörper weiter vorarbeitete. Der beinahe durchsichtige Stoff war ihr von der Schulter gerutscht und entblößte nun ihre nackte Brust, die sich ihm entgegenreckte. Sie bog den Rücken durch, presste ihre Hüfte an seinen Körper und legte den Kopf in den Nacken, um sich seinen Berührungen vollends hinzugeben. Gleichzeitig begaben sich auch ihre Hände auf Wanderschaft, fuhren unter den leichten Leinenstoff an seinem Oberkörper und spürten die Hitze, die er darunter ausstrahlte. Ihre Fingernägel zogen rötliche Spuren über seine Schultern, als sie voller Begierde über die weiche Haut kratzte. Schnell sorgte sie dafür, dass sich die Knöpfe lösten und strich nun auch sein Oberteil ab, sodass er mit nacktem Oberkörper vor ihr saß. Lange hatte sie keine Zeit diese Ansehnlichkeit zu genießen, weil er sich schon wieder vollständig ihr und ihrer Lust widmete.

"
Ich will dich
", flüsterte sie so leise, dass nur er es hören konnte. Sie krallte ihre Hände in die eigenen Oberschenkel, schob den Stoff so zurecht, dass er sie vollends sehen und berühren konnte. Sie wollte mehr, als alleine die Lust verspüren, die sie sich auch selbst beschaffen konnte. Sie wollte einen Mann, der wusste, was er tat. Der bei Sinnen war und mit ihr gemeinsam diese Momente voller Lust und Leidenschaft, voller Hingabe und vielleicht auch voller Zugabe, genoss. Sie wollte ihn spüren. "
Jetzt
".
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Sommerland
Nadir ben Sahid
Sommerland
Alter 44
Beruf Prinz von Matariyya
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Pat
#16
Nadir merkte sofort, wie sie reagierte, als seine Lippen ihre sanfte Haut trafen. Wohl kaum verwunderlich, hm? Er erkannte, dass Yasirah schon länger nicht das Gefühl hatte, eine begehrenswerte Frau zu sein. Er jedoch hatte nie aufgehört sie zu begehren, körperlich, emotional - nicht, dass er sie liebte, nicht auf die Art und Weise jedenfalls, aber er wusste seit jeher, dass sie eine schöne Frau war, die vollends verdiente, begehrt zu werden. Der Wunsch, so lange unerreichbar, so lange verboten, eigentlich längst aufgegeben. Doch nun, auf dem Kissen in den Gärten liegend, in denen man sie jederzeit antreffen könnte, verloren sie sich in Begierde. Sie beiden legten ihre Vernunft ab - und Nadir war dazu schon immer weitaus bereiter als gut für ihn war. Es fühlte sich jedoch auch nach Triumph an: All die Jahrzehnte der provokanten Sprüche und Kommentare, die Yasirah seit jeher deutlich machten, dass Nadir nichts anbrennen lassen würde. Diese Situation überraschte jedoch selbst ihn, weshalb sie ihn sofort befeuerte. Und die Lippen, nun, sie wussten, was sie taten. Von ihrem Hals ausgehend bis zu ihren Lippen - sie küssten einander leidenschaftlich, bis kurz darauf die Zungen einander trafen, die ihm zeigten, dass sie keine Frau von fehlender Erfahrung war. Ihre Hände griffen nach ihm, als könnte er entfliehen, während ihre Zungen unfassbar gut miteinander harmonierten - sie verloren sich gar im Kuss, bis sie einander trennten und sie offen sagte, dass sie zukünftig durchaus davon Gebrauch machen wollte.
"Nun, heute zeige ich Euch nur eine von vielen Varianten, eine schöne Frau glücklich zu machen."
Damit versprach er ihr nicht nur etwas - sondern wollte ihre Neugier wecken. Immerhin sprachen sie vor einiger Zeit noch davon, dass sie auch mehrere Lippen haben konnte, wenn sie das wollte.

Der Kuss löste sich, damit seine Lippen ... arbeiten konnten. Er begann bei ihrem Oberkörper, die Lippen küssten sich zu den Brüsten, die er beidermaßen ebenfalls küsste und schmeckte. Seine Hände umgriffen diese sogleich, um sich über ihren Magen langsam zwischen ihre Beine zu küssen. Zwischenzeitlich unterbrach er und spürte die Fingernägel, die nur zeigten, wie sie nach mehr und mehr gierte - und die ihn von seinem Stoff befreiten. Dabei schaute er sie an, um ungeduldig und gierig dort fortzusetzen, wo er aufhörte, und sich langsam über ihre breite Hüfte hinterzuküssen.

Dort angelangt, schob sie ihr Kleid zur Seite und entblößte sich mit gespreizten Beinen, um sich die Küsse und Berührungen weiterhin zu wünschen. Nadir lächelte sanft zu ihr hoch, wie sie dort saß - mit verruchtem, gierigem Blick, entblößtem Oberkörper, gespreizten Beinen - es war nicht mehr die edle Königin, sondern eine Frau, die begehrte - er würde sie ungern Hure nennen wollen, doch manchmal war und blieb das ein Kompliment für Nadir, der eine Hure und keine Königin im Bett haben wollte.
"Als gäbe es einen Mann, der diesem Anblick widerstehen könnte?"
Mit jenen Worten versank er schließlich zwischen ihren Beinen - und er zeigte mithilfe seiner Zunge recht schnell, dass sie wusste, was sie tat. Dass sie es nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal tat. Seine Hände massierten dabei die Brüste und strichen mal sanfter, mal fester über diese, um Yasirah die Glücksgefühle fühlen. Gleichzeitig war die Zunge begierig danach, sie zu schmecken, weshalb er mit ihrer zunehmenden Reaktion auch die eigene Intensivität erhöhte.
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Yasirah ben Sahid
Sommerland - Admin
Alter 42
Beruf Königin
Wohnort Dharan al-Bahr
Stand Verheiratet
User Nessi
#17
Die Gefahr entdeckt zu werden befeuerte ihre Begierde auf kaum auszuhaltende Art und Weise. Sie konnte spüren, wie sich in ihrem Körper all die Anspannung der letzten Jahren löste, wie sich ihre Muskeln entspannten und ihr Blick endlich klarer wurde. Sie war keine Frau, die immer nur zurückstecken würde, sie würde sich nehmen, was sie wollte. Sie war eine Königin und sie wollte als solche behandelt werden! Sie wollte, dass man ihr jeden Wunsch von den Augen ablas, so wie es ihr Schwager in diesem Moment tat. Und er wusste genau, was er tat. Ein leises Stöhnen entfuhr ihren Lippen, als er den Kuss löste und sich über ihren Körper weiter nach unten arbeitete. Jedes Fleckchen Haut, auf dem er einen Kuss platzierte, fing an zu kribbeln und nach mehr zu schreien. Sie explodierte förmlich, ohne, dass er seine Kunst überhaupt angefangen hatte. Ihr Atmen wurde lauter, schneller. Sie konnte seine Zunge und seine Hände spüren, wusste nicht mehr, wo oben und unten war, ob er sie nun mit den Fingen oder der Zunge verwöhnte. Sie verlor die Orientierung und gab sich vollständig seinen geübten Händen hin. Ihr Kopf sank nach hinten in die Kissen und sie genoss. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass sie im Mittelpunkt stand. Dass man sie verwöhnte, wie es sich gehörte. Ridvan hatte seine eigene sexuelle Lust schon lange eingestellt, dabei haben sie vor vielen Jahren durchaus gut miteinander harmoniert. Es fühlte sich nie so schmutzig und verboten an, wie es sich jetzt gerade anfühlte, aber das war ihr nie als negativ vorgekommen. Ridvan war ein anständiger Liebhaber gewesen, hatte immer Rücksicht auf sie und ihre Gefühle genommen, doch jetzt, viele Jahre später, wollte Yasirah nicht mehr anständig sein. Sie wollte nicht mehr, dass man Rücksicht auf sie nahm. Sie wollte nur, DASS man SIE nahm. Als Frau und als Geliebte.

"
Ich will alle Arten kennen lernen
", flüsterte sie leise zwischen ihrem stockendem Atem. Ihre Finger krallten sich in seine dunklen Haare. Sie wollte noch nicht, dass es schon vorbei war, doch er war zu talentiert, um noch viel länger zu warten, also entschied sie, diesen Moment kurzzeitig zu unterbrechen. Sie wollte mehr, als nur ihre eigene Befriedigung. Sie selbst rutschte ein wenig runter, sodass sie nun beinahe vollständig unter seinem muskulösen Körper lag und zog ihn gleichzeitig an seinem Hals ein wenig nach oben. Ihre Lippen trafen die seinen, die nun nicht mehr nach Wein und Obst schmeckten, sondern nach ihrer eigenen Lust. Es entfachte noch mehr das Feuer in ihr, als sie ihn in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelte, während gleichzeitig ihre Hände sich an seiner Hose zu schaffen machten. Dabei konzentrierte sie sich nicht nur auf den Knopf, der das Stückchen Stoff noch an Ort und Stelle hielt, sondern bewegte ihre Hand auch immer wieder so, dass er genau wusste, auf was sie abzielte. Sie wollte ihn voll und ganz. Sie wollte ihn in sich spüren und die volle Erfüllung gemeinsam mit ihm erleben.
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Nadir ben Sahid
Sommerland
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User Pat
#18
Es wäre wohl wahrlich gelogen, wenn die Lust des Prinzen nicht unfassbar extrem brannte. Dabei mochte es so vieles sein: Die attraktive Frau; die verbotene Frucht, die er so lang begehrte; die Gefahr des Erwischtwerdens. Es kommt seltener vor als man denkt, dass Nadir sich doch fast unkontrolliert auf eine Frau stürzt - hier, in der Öffentlichkeit. Dass diese Frau die Ehefrau seines Bruders war, seine Schwägerin, und die Königin, die er im öffentlichen Garten des Palastes gerade beglückte, mochte ein Tabu sein, das so groß und doch so befriedigend war, dass er nicht annährend darüber nachdachte, es zu unterbrechen. Und so arbeiteten seine Lippen, zunächst über ihren gesamten, schönen Körper und anschließend zwischen ihre Beine, wo er sie mit Zunge beglückte und zugleich mit seinen Händen und Fingern für eine königliche Behandlung sorgte. Yasirah sollte spüren, was sie verpasste - und dass Nadir ein Mann mit zahlreichen Erfahrungen war. Und obgleich das, was er tat, etwas war, was er häufig tat, so hielt er sich keineswegs zurück. Er schien sich auch besonders tief zwischen ihre Schenkel zu drücken, je mehr es sie befriedigte - er wurde wilder, hemmungsloser, direkter.

"Das werdet Ihr"
, sagt die Stimme zwischen ihren Beinen, bis er damit fortsetzte. Sie war es jedoch, die es unterbrach, zu ihm herunter rutschte und ihn küsste. Die Mischung aus ihrer Lust, Wein und Obst schmeckte er ebenso wie sie. Der Kuss wurde leidenschaftlicher, wilder - er wollte das, was sie wollte, anfachen: Er wollte kein rücksichtsvoller, sensibler Liebhaber sein, sondern sie nehmen. Als er sie küsste und sie ihn aus seinem letzten Stoff half, arbeitete er nach wie vor mit seinen Fingern zwischen ihrer Weiblichkeit.
Als sie seine Männlichkeit aus dem Stoff befreite, legte er sich schließlich auf sie und so nahm er sie. Wenig blieb von den ersten sich herantastenden Bewegungen, als Nadir an Geschwindigkeit und Härte wahrnahm. Seine rhythmischen Bewegungen - gepaart mit den Küssen ihrer Brust und ihres Nackens - wurden gleichsam härter und schneller. Jedes Geräusch, jede Bewegung, jedes Stöhnen der Königin schienen dabei nur ein Antrieb zu sein, noch schneller und heftiger in sie zu stoßen. Es war die Gier, die er all die Jahre zurück hielt, und das Ziel, dass sie jenen Moment niemals vergessen würde. Keine Vernunft, keine Zurückhaltung. Er wollte sie nicht edelmütig und sanft behandeln, nein, weshalb er in der Leidenschaft auch ihr Kinn umfasste und ihr tief in die Augen blickte als er in sie stieß.
"Ist es das, was ihr wolltet?"
, hauchte er ihr gierig und stöhnend zu.
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