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freedom is your new master
30.09.1016 - 19:00
Palastgärten des Großkönigs
Zephyr Athanas Imani Silk

one decree at a time
*Zephyr Athanas
Alter 37
Beruf Fürst | Hand des Königs
Wohnort Bardon Pass
Stand Verheiratet
User Team
#1
Zugegebenermaßen war ihm das Mädchen erst überhaupt nicht aufgefallen. Sie hatte eine Art an sich, die sie mit dem Hintergrund verschmelzen ließ. Doch irgendwann hatte Zephyr es doch aufgeschnappt. Zwei seiner eigenen Bediensteten hatten sich angeregt darüber unterhalten, was für eine Skandal-Prinzessin nach King's Portal gekommen war. Natürlich hatte Zephyr da genau hingehört. Skandal-Prinzessin? Das interessierte ihn brennend. Doch die Befragung seines Mundschenks und der Dienstbotin ergaben, dass sich die Gerüchte weniger um die Prinzessin drehten, als vielmehr ihren bunten Hofstaat, der Zephyr ebenfalls bereits aufgefallen war. Man zerriss sich natürlich die Mäuler über die vielen bunten Farben und das weniger bescheidene Auftreten der fremdländischen Gäste. Doch der wahre Zankapfel schien dieses Sklavenmädchen zu sein. Nun... Zankapfel war möglicherweise ein arg hochgegriffenes Wort für das Mädchen. Zephyr hatte von da an ein Auge auf das Ding gehabt. Zugegeben recht hübsch, doch ganz deutlich für die meisten Augen unsichtbar.

Zephyr hatte beschlossen, sich des armen Dings anzunehmen. Nicht, weil er so ein großzügiger Mensch war, sondern weil er neugierig war. Er wollte mit ihr sprechen und ihr erklären, dass sie hier in Castandor nicht in Sklaverei zu leben hatte. Ehrlicherweise hätte er darüber mit der Prinzessin sprechen müssen... das würde er auch noch tun. Zunächst allerdings wollte er herausfinden, was weiter in dieser Angelegenheit geplant war.

Sklaverei war auf dem kompletten Kontinent von Arcandas vollkommen verpönt - und somit würde Naila ihre Dienstmagd künftig in ordentlichen Dienst nehmen - und bezahlen. Und Zephyr interessierte sich eigentlich nur dafür, ob dies bereits in Angriff genommen worden war. Es interessierte ihn weniger wegen des Mädchens selbst - es war ihm letztendlich vollkommen egal, wie sie lebte. Doch es würde Rückschlüsse auf ihre Herrin zulassen, die sich ihm gegenüber bisher als Perfektion in Person dargestellt hatte. Natürlich... dahingegen war sie wohlerzogen gewesen.

Um die Sklavin persönlich anzusprechen, wollte Zephyr natürlich die Hochzeit von Naila und Orpheus abwarten. Vermutlich würde Naila im Vorfeld oder während der Feiertage keine wirkliche Zeit haben, um sich um die weiteren Angelegenheiten ihrer Dienerschaft zu kümmern. Doch danach...
Natürlich schickte Zephyr eine seiner eigenen Bediensteten vor, um Imani anzusprechen. Es schickte sich für ihn nicht, sie einfach irgendwo abzufangen und möglicherweise in eine dunkle Ecke zu ziehen. Da bereits erste zarte Bande der Freundschaft zwischen der hiesigen Dienerschaft und der Gruppe um Naila Castellanos entstanden waren, sollte das doch nicht weiter schwer sein. Mein Herr will Dich sprechen, Imani. Ich nehme an, er hat eine Botschaft für deine Prinzessin!", hatte das Mädchen sich schließlich an die Sklavin gewandt um sie zum Mitkommen zu bewegen.
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Imani Silk
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User
#2
Ihr Herz hatte einen deutlichen Sprung gemacht, als eine der Dienerinnen sie angesprochen hatte. Ihr Herr wollte sie sprechen. Sie?. Imani spürte, wie ihr Herz wild gegen ihre Brust drückte und schalt sich selbst für solch' Aufregung. Doch es zeigte auch, wie wenig sie sich an ihr neues Heim gewöhnt hatte und daran, dass die Dinge hier doch anders liefen, als im fernen Sommerland. Imani bemühte sich darum sich ihre eigene Unsicherheit nicht anmerken zu lassen, als sie sachte nickte und sich beeilte dem anderen Mädchen zu folgen.

Sie ärgerte sich ein wenig über sich selbst, dass sie noch nicht dazu übergegangen war sich zu merken, welche Bediensteten zu welchen edlen Herrschaften gehörten und sie sich somit mit vollkommener Unwissenheit in jene Situation gedrängt fühlte. Das war unprofessionell und ganz gewiss würde ihr dies irgendwann auf die Füße fallen. Bereits jetzt nahm Imani sich vor zukünftig besser darauf zu achten und sich diese Dinge einzuprägen. Wer wusste schon, wofür sie einmal wichtig werden konnten.

Ihre Schultern strafften sich als sie den Bereich der Bediensteten verließen und gemeinsam durch die Gänge des Schlosses steuerten, ehe sie vor einer großen Tür zum stehen kamen. Imani blickte sich kurz um und war dann doch etwas Stolz, dass sie sich an diesen Bereich des Schlosses erinnern konnte und somit noch bevor die Tür geöffnet wurde, daran erinnerte, dass hier Zephyr Athanas Räumlichkeiten liegen mussten. Das Aufwachsen auf den Straßen brachte zu manchen Zeiten doch Vorteile mit sich, denn Imanis Orientierungssinn war überaus ausgeprägt. Ihre Nervosität brachte dies jedoch keinen Frieden, denn nun konnte sie sich noch weniger vorstellen, worum es gleich wohl gehen mochte. Sie trat ein und versank in einen tiefen Knicks, den Blick zu Boden gerichtet, kaum dass sie den Fürsten ausgemacht hatte. "Ihr wolltet mich spreche, Euer Gnaden?
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one decree at a time
*Zephyr Athanas
Alter 37
Beruf Fürst | Hand des Königs
Wohnort Bardon Pass
Stand Verheiratet
User Team
#3
Als das Mädchen eintrat, vollführte es einen formvollendeten Knicks, an dem es rein gar nichts auszusetzen gab. Zephyr nahm das wohlwollend zur Kenntnis und ehrlich gesagt hatte er auch nichts anderes erwartet. So perfekt wie Naila sich hier bisher gegeben hatte, hätte es ihn eher gewundert, wenn er bei ihrer Dienerschaft einen Makel hätte vorfinden können. Dem war nicht so - sehr gut. Dann würde sich diese Angelegenheit sicherlich schnell klären. Mit einer einfachen Handbewegung bedeutete er ihr, dass sie Platz nehmen durfte - am besten ihm gegenüber, sodass sie angemessen getrennt von einem prachtvollen (und vollkommen mit Papieren, Schriftrollen und sogar wenigen Büchern überladenen) Schreibtisch sprechen konnten.

Das Mädchen sprach ihn sogar korrekt an und schien zu wissen, mit wem sie es zu tun hatte. Dennoch - Zephyr wusste, was sich gehörte. Und irgendwie… waren sie schließlich auch Familie, nicht wahr? ”Ganz recht - und keine Sorge, ich werde Deine Zeit nicht über Gebühr beanspruchen. Mir ist bewusst, dass Du anderes zu tun hast, als mit Fremden zu plauschen.” Dies hatte ihn elegant in die Lage versetzt, sich ihr vorzustellen, damit sie auch restlos darüber im Klaren war, mit wem sie sprach. Demjenigen, der hier zwar nicht unbedingt dem Namen nach, oftmals aber in der Sache, das Sagen hatte. ”Mein Name ist Zephyr Athanas. Meine Mutter ist eine Schwester des vorherigen Großkönigs.” Somit waren Zephyr und Augusto Cousins. Aber sicherlich hatte Imani eher davon gehört, dass Zephyr ein enger Vertrauter von Orpheus war, … der im Hause Athanas seine Ausbildung zum Ritter absolviert hatte. Und damit hatte er einen Großteil seines Lebens an Zephyrs Seite verbracht.

”Nun, ich habe nicht allzu viel Zeit, daher komme ich ohne Umschweife zum Kern meines Anliegens. Meine Dienerschaft hat mehrmals mir gegenüber erwähnt, dass Du im Hausstand von Prinzessin Naila nurmehr eine Sklavin seist. Und da drängte sich mir die Frage auf, ob dies der Wahrheit entspricht.
Hat deine Herrin denn bereits alles in die Wege geleitet, um dich ordentlich in Dienst zu nehmen? Es ist dir vielleicht nicht bekannt, doch Sklaverei und derartige Arbeitsbeziehungen sind hierzulande vollkommen unüblich…”


Nun, ehrlicherweise hatte er damit schon weit mehr gesagt, als er eigentlich geplant hatte. Er wollte nun erst einmal sehen, wie das Mädchen auf diese Informationen reagierte. Wusste sie bereits davon, oder würde er sie mit diesen Informationen eher überrumpeln? Er war neugierig und legte den Kopf vermeintlich fürsorglich schief um das Mädchen genau in ihren Reaktionen zu beobachten. Er wollte alles genau bewerten können.
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Imani Silk
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#4
Imani war sich überaus bewusst, in wessen Anwesenheit sie sich in diesem Augenblick befand. Imani hatte seit ihrer Ankunft in diesem Palast keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, um sich über die Königsfamilie und deren Hofstaat zu informieren und so viel darüber zu lernen, wie es ihr nur möglich war. Das lag weniger daran, dass sie ein besonders neugieriges oder intrigantes Naturell hatte, sondern wohl vor allem in ihrem Pflichtbewusstsein. Wie könnte sie Naila wahrlich dienen, wenn sie nicht einmal in der Lage wäre sich gegenüber den anderen Adeligen bei Hofe vernünftig zu verhalten? Wie könnte sie ihre Rolle erfüllen, wenn sie blind war für das was um sie herum passierte. Zumal es immer auch ein schlechtes Licht auf Naila werfen würde, wenn ihre eigene Leibdienerin sich nicht angemessen zu verhalten wusste.

Sicher war es dabei hilfreich, dass Imani schon immer ein gutes Geschick im Einprägen von Namen und Gesichtern gehabt hatte. Doch nichts davon half ihr in diesem Augenblick dabei zu erahnen, wieso genau die rechte Hand des Königs sie sprechen wollte. Ihrer beiden Wege wiesen nur wenige Überschneidungen auf und so musste Imani sich wohl überraschen lassen. Etwas, was sie sichtlich nervös machte. Dennoch nickte sie schnell und ließ sich auf dem angewiesenen Platz gegenüber des Fürsten nieder. Seine Worte waren freundlich und warm und halfen, dass sie sich etwas beruhigen konnte. Er stellte sich ihr vor und sie nickte sachte, als Zeichen das sie verstanden hatte, wenngleich sie all' diese Dinge bereits im Voraus selbst herausgefunden hatte.

Es dauerte jedoch nicht lange, da offenbarte der Adelige sein tatsächliches Anliegen und Imani spürte eine gewisse Erleichterung in ihrem Inneren. Es war wohl nicht überraschend, dass dieses Thema ein Problem darstellte - umso besser, dass man es bereits mit ihrer Ankunft in diesem Land gelöst hatte. (Auch wenn Imani sich noch nicht wirklich an diesen Gedanken gewöhnt hatte). Sie schenkte dem Adeligen ein aufrichtiges Lächeln und faltete sorgsam die Hände in ihrem Schoß. "Ihr habt Recht. In meiner Heimat galt ich als Sklavin. Noch während der Überfahrt hat meine Herrin mich jedoch über diese Angelegenheit informiert. Es war ihr ein großes Anliegen Eure Werte zu respektieren, weshalb ich bereits auf der Überfahrt aus der Sklaverei entlassen wurde. Ich bin hier als Leibdienerin der Prinzessin und erhalte auch den entsprechenden Sold, Euer Gnaden." Diese Antwort sollte ihn doch hoffentlich beruhigen nicht? Und einmal mehr bestätigen, dass die Verbindung des Prinzen zu Naila eine gute Entscheidung gewesen war.
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