28-04-2024, 21:46 - Wörter:
Zu ihrer großen Überraschung und Freude, streckte der Kronprinz tatsächlich seine Hand aus und legte sie vertrauensvoll in ihre Hand. Ihre Lippen zogen sich zu einem dankbaren Lächeln auseinander, doch ihre Augen strahlten auch weiterhin diese angenehme und geerdete Ruhe aus, die die Lady häufig umgab. Behutsam und mit einer langsamen Bewegung hob sie auch ihre andere Hand noch an und legte sie auf seinen Handrücken, sodass sie seine Hand nun mit ihren beiden umschloss. Sie glaubte, ihm damit noch mehr Halt und Sicherheit geben zu können. Zumindest hatte ihr das immer geholfen, wenn sie in einer aufgewühlten Lage gewesen war. "Keine Angst", wiederholte sie freundlich und zuversichtlich. Am liebsten hätte sie seinen Handrücken gestreichelt oder zumindest getätschelt. Doch irgendwie traute sie sich nicht. Sie wollte den armen Kronprinzen schließlich nicht belästigen. Daher begnügte sie sich damit, seine Hand einfach nur zu halten und mit ihrer gesamten Mimik und Körperhaltung wohltuende Ruhe auszustrahlen.
Erst als es von der anderen Seite unerwartet Klopfte, zuckte ihr Körper sicht- und spürbar zusammen. Eleanor hob erschrocken den Blick und drehte den Kopf kurz entsetzt in Richtung des Klopfens. Der Hauptmann stieß eine Warnung aus und Eleanor ließ die Hand des Kronprinzen los, als der Hauptmann ihn wieder hinter sich verfrachtete. Der Mann legte seine Hand auf einen Dolch, was Eleanor dazu veranlasste, ebenfalls eine Position hinter ihm aufzusuchen, soweit denn noch Platz dafür war. Sobald sie an Lesters Seite angekommen war, hielt sie ihm erneut wortlos ihre Hand hin - naja, nur, falls er wollte natürlich. Die Tür wurde geöffnet und eine fremde Dame stand davor, die sich offenbar über den Besuch genauso erschrocken hatte, wie umgekehrt.
Doch der Hauptmann gab mit einem Nicken Entwarnung, hob den Kronprinzen hoch und betrat, gefolgt von Eleanor das Anwesen.
Nun war es an Eleanor, sich reichlich unwohl zu fühlen. Sie war in einem ansprechenden Haus angekommen, hatte einen nicht mehr intakten Rocksaum und war zudem noch in der Rolle eines ungebetenen Gastes. Ihre Tasche hatte sie ebenfalls noch nicht wieder bekommen... aber insgesamt, so entschied sie, war das nicht allzu wichtig. Sie hatte ohnehin keine Reichtümer mit sich geführt. Und ihre Sicherheit war ja wohl deutlich wichtiger, nicht wahr?
Die ganze Entourage marschierte nach oben - und Eleanor machte keine Ausnahme. Sie fühlte sich fast in Trance, als sie den anderen folgte.
Der Hauptmann blickte aus dem Fenster und auch Eleanor versuchte, einen Blick aus einem der anderen Fenster zu riskieren. Sie fühlte sich offenbar nicht wohl in dieser fremden Umgebung und als ungeladener Gast. Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als der Kronprinz sie ansprach und sich nach Sebastian erkundigte. Eleanor drehte den Kopf in seine Richtung und schaute ihn verblüfft an. Es dauerte einen winzigen Augenblick, bis sie sich daran erinnerte, dass sie selbst es gewesen war, die ihren Bruder ins Spiel gebracht hatte. Noch ehe sie antworten konnte, fiel ihr die einladende Geste seiner Hand auf und sie kam wieder näher um neben ihm Platz zu nehmen - selbstverständlich in gebührendem Abstand. "Ja, Majestät. Ganz recht. Ich bin sehr stolz auf ihn und ich glaube, dass er sich in der Stadtwache sehr gut macht. Sicherlich habt Ihr ihn mal bei einer Gelegenheit gesehen und kennenlernen dürfen. Durch seine ungewöhnlichen, blauen Augen vergisst man ihn normalerweise nicht!", erzählte sie voll Schwesternstolz und geriet dabei schon beinahe ins Plappern.
Erst als es von der anderen Seite unerwartet Klopfte, zuckte ihr Körper sicht- und spürbar zusammen. Eleanor hob erschrocken den Blick und drehte den Kopf kurz entsetzt in Richtung des Klopfens. Der Hauptmann stieß eine Warnung aus und Eleanor ließ die Hand des Kronprinzen los, als der Hauptmann ihn wieder hinter sich verfrachtete. Der Mann legte seine Hand auf einen Dolch, was Eleanor dazu veranlasste, ebenfalls eine Position hinter ihm aufzusuchen, soweit denn noch Platz dafür war. Sobald sie an Lesters Seite angekommen war, hielt sie ihm erneut wortlos ihre Hand hin - naja, nur, falls er wollte natürlich. Die Tür wurde geöffnet und eine fremde Dame stand davor, die sich offenbar über den Besuch genauso erschrocken hatte, wie umgekehrt.
Doch der Hauptmann gab mit einem Nicken Entwarnung, hob den Kronprinzen hoch und betrat, gefolgt von Eleanor das Anwesen.
Nun war es an Eleanor, sich reichlich unwohl zu fühlen. Sie war in einem ansprechenden Haus angekommen, hatte einen nicht mehr intakten Rocksaum und war zudem noch in der Rolle eines ungebetenen Gastes. Ihre Tasche hatte sie ebenfalls noch nicht wieder bekommen... aber insgesamt, so entschied sie, war das nicht allzu wichtig. Sie hatte ohnehin keine Reichtümer mit sich geführt. Und ihre Sicherheit war ja wohl deutlich wichtiger, nicht wahr?
Die ganze Entourage marschierte nach oben - und Eleanor machte keine Ausnahme. Sie fühlte sich fast in Trance, als sie den anderen folgte.
Der Hauptmann blickte aus dem Fenster und auch Eleanor versuchte, einen Blick aus einem der anderen Fenster zu riskieren. Sie fühlte sich offenbar nicht wohl in dieser fremden Umgebung und als ungeladener Gast. Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als der Kronprinz sie ansprach und sich nach Sebastian erkundigte. Eleanor drehte den Kopf in seine Richtung und schaute ihn verblüfft an. Es dauerte einen winzigen Augenblick, bis sie sich daran erinnerte, dass sie selbst es gewesen war, die ihren Bruder ins Spiel gebracht hatte. Noch ehe sie antworten konnte, fiel ihr die einladende Geste seiner Hand auf und sie kam wieder näher um neben ihm Platz zu nehmen - selbstverständlich in gebührendem Abstand. "Ja, Majestät. Ganz recht. Ich bin sehr stolz auf ihn und ich glaube, dass er sich in der Stadtwache sehr gut macht. Sicherlich habt Ihr ihn mal bei einer Gelegenheit gesehen und kennenlernen dürfen. Durch seine ungewöhnlichen, blauen Augen vergisst man ihn normalerweise nicht!", erzählte sie voll Schwesternstolz und geriet dabei schon beinahe ins Plappern.
