25-05-2024, 21:20 - Wörter:
Jeder einzelne Finger schien Feuer zu fangen, als der Dunkelhaarige je einen sanften Kuss darauf platzierte. Für einen Augenblick schlossen sich die beinahe schwarzen Augen der Königin und ein leises Seufzen durchbrach die kurzzeitige Stille. Sie genoss die Berührungen, die sie verhältnismäßig selten miteinander teilen konnten, obwohl sie sich gleichzeitig so oft zu sehen bekamen. Es Fluch und Sehen zugleich, dass Ismeth als Berater regelmäßig im Palast der Königsfamilie verweilte. Als die schnurrenden Worte an ihre Ohren drangen, die die eben angepriesenen Frauen als Waschweiber und Plappermäuler darstellte, öffneten sich die mit schwarzen Wimpern umrandeten Augen wieder und suchten den Blick ihres Liebhabers. Yasirah legte den Kopf schief und versuchte aus ihm schlau zu werden. "Dafür sind sie sicher gut genug", antwortete sie mit leiser Stimme und nickte bestätigend. Des Volk darüber aufzuklären, was für eine wunderbare Königin es doch hatte, klang wie Musik in ihren Ohren. Diese undankbare Pack ging langsam auf die Barrikaden und machte ihr das Leben unangenehm stressig. Immer wieder gab es Boten, die von Unruhen berichteten und Berater, die - obwohl sie dazu angehalten wurden es nicht zu tun! - ihre Bedenken äußerten. Ridvan hatte die Sommerländer viel zu lange ignoriert und zugelassen, dass sich dieses Land selbst zugrunde richtet, wie sollte sie das bitte innerhalb kürzester Zeit wieder kitten können?! Außerdem tat sie schon, was sie konnte!
Sie verscheuchte die Gedanken an das, womit sie sich den ganzen Tag gezwungenermaßen beschäftigen musste. Die nächsten Minuten (oder vielleicht sogar Stunden?) gehörte nur ihr und der Liebe. Der Leidenschaft, die zwischen Ismeth und Yasirah vor einigen Monaten entflammt ist. Der Hingabe, mit der sie ihre Körper verzehrten, jeden Zentimeter mit der Zunge erkundeten. Es war das Feuer, das er in ihr neu entfacht hatte. Das Feuer, das sie nun von innen heraus verzehrte. Sie antrieb ihre Zunge über seinen Hals gleiten zu lassen und sanft hineinzubeißen. Das Brummen, was sie ihm damit entlockte, wurde mit einem leisen Stöhnen beantwortet.
"Eine Königin hat immer Zeit, wofür sie sich Zeit nehmen möchte", schnurrte sie an seinem Ohr und legte den Kopf schief. Obwohl sie ihm ihren Hals entblößte und zu sehr darauf hoffte, dass er die stille Einladung annehmen würde, schaffte er es doch offenbar sich besser zusammen zu reißen, als sie.
"Ich lasse die Diener ein Mahl zusammenstellen", erklärte sie und rief mit herrischer Stimme nach den Bediensteten. Mit gesenktem Kopf kamen sie herein und nickten eifrig, als die Königin ihren Befehl äußerte. Mit einem ungeduldigen Wink ihrer Hand, an der klimpernde Armreifen hingen, verscheuchte sie die beiden jungen Frauen wieder aus ihren Gemächern.
Als der großgewachsene Mann sagte, dass er tatsächlich etwas für sie habe sah sie ihn unverwandt an und blinzelte mit den Wimpern. "Ich habe doch schon alles, was mich glücklich macht", murmelte sie überrascht und trat einen kleinen Schritt zurück. Die Leidenschaft würde wohl noch einen Moment warten müssen. Oder aber er sprach von den Stunden der Wonne und Gänsehaut, die er ihr hoffentlich heute noch bescheren würde. Dann aber war der Abstand zwischen ihnen kein besonders großes Hindernis.
Sie verscheuchte die Gedanken an das, womit sie sich den ganzen Tag gezwungenermaßen beschäftigen musste. Die nächsten Minuten (oder vielleicht sogar Stunden?) gehörte nur ihr und der Liebe. Der Leidenschaft, die zwischen Ismeth und Yasirah vor einigen Monaten entflammt ist. Der Hingabe, mit der sie ihre Körper verzehrten, jeden Zentimeter mit der Zunge erkundeten. Es war das Feuer, das er in ihr neu entfacht hatte. Das Feuer, das sie nun von innen heraus verzehrte. Sie antrieb ihre Zunge über seinen Hals gleiten zu lassen und sanft hineinzubeißen. Das Brummen, was sie ihm damit entlockte, wurde mit einem leisen Stöhnen beantwortet.
"Eine Königin hat immer Zeit, wofür sie sich Zeit nehmen möchte", schnurrte sie an seinem Ohr und legte den Kopf schief. Obwohl sie ihm ihren Hals entblößte und zu sehr darauf hoffte, dass er die stille Einladung annehmen würde, schaffte er es doch offenbar sich besser zusammen zu reißen, als sie.
"Ich lasse die Diener ein Mahl zusammenstellen", erklärte sie und rief mit herrischer Stimme nach den Bediensteten. Mit gesenktem Kopf kamen sie herein und nickten eifrig, als die Königin ihren Befehl äußerte. Mit einem ungeduldigen Wink ihrer Hand, an der klimpernde Armreifen hingen, verscheuchte sie die beiden jungen Frauen wieder aus ihren Gemächern.
Als der großgewachsene Mann sagte, dass er tatsächlich etwas für sie habe sah sie ihn unverwandt an und blinzelte mit den Wimpern. "Ich habe doch schon alles, was mich glücklich macht", murmelte sie überrascht und trat einen kleinen Schritt zurück. Die Leidenschaft würde wohl noch einen Moment warten müssen. Oder aber er sprach von den Stunden der Wonne und Gänsehaut, die er ihr hoffentlich heute noch bescheren würde. Dann aber war der Abstand zwischen ihnen kein besonders großes Hindernis.
