29-05-2024, 21:11 - Wörter:
Es konnte mitunter schwer werden, den Geschmack einer Frau zu treffen. Und es spielte keine Rolle ob Mutter, Schwester, Frau oder Schwägerin. Überhaupt nicht. Jede einzelne war anders und mal mehr oder weniger schwierig einzuschätzen – und manche verstecken ihre wahren Geschmäcker hinter höflichen Lächeln und dankbaren Gesten. Einfach nur, weil man es so von ihnen erwartete. Doch Yasirah war eine Königin, stolz und frei, und sie ließ ihn ganz unbedarft an ihren Emotionen teilhaben, die er mit den dunklen Augen eines Adlers beobachtete. Jedes Zucken ihrer Muskeln, jedes Blinzeln ihrer Augen, jeder tiefe Atemzug war eine Augenweide für ihn und bestätigte seine innere Eingebung. Er hatte überlegt ihr eine Katze zu schenken, vielleicht das einzige Wesen was es mit ihrer majestätischen und unabhängigen Natur aufnehmen konnte. Doch eine Katze bedeutete auch Verantwortung, davon trug seine Königin nun wirklich mehr als genug. Er lächelte selbstzufrieden, beinahe geschmeichelt davon, ihr die Sprache verschlagen zu haben und wartete geduldig ab, bis sie sich satt gesehen hatte. Für ihn gab es keine Eile in diesem Moment, nicht, wenn er allein mit ihr war und jeden Augenblick genießen wollte.
Bei ihrem kurzen und präzisem 'danke' verbeugte er sich halb, senkte seinen Kopf und seinen Blick, doch sein Lächeln verschwand nicht. Es war ihm, und hoffentlich verstand sie das auch ohne großer Worte, eine absolute Freude sie glücklich zu machen. Egal auf welche Art. Sie schien so wenig davon zu haben und hatte ihn auserkoren, ihr Leben etwas angenehmer zu machen.
Und anscheinend hatte Yasirah eine ziemlich genaue Vorstellung davon wie Ismeth dies bewerkstelligen konnte und sein Lächeln wuchs zu einem echten, breiten, gelöstem Grinsen, als sie sich ohne Umschweife über ihn hermachte. Dieses Lächeln war sein Untergang! Dieses Funkeln in seinen Augen ließ sein Herz schneller schlagen und er ließ sich ohne Gegenwehr von ihr dahin dirigieren, wo sie ihn jetzt gerne haben wollte. Seine Finger gruben sich in den Tisch hinter ihm, stützten sich nicht nur sondern nutzten die unnachgiebige Fläche auch, um sich selbst davon abzuhalten allzu forsch zu werden. Ein sanftes Brummen war seine Antwort, nachdem sein Hemd bereits zu Boden glitt und er begrüßte ihre Lippen mit dem gleichen Fieber wie sie. Es war beinahe still im Raum, mal abgesehen von ihren tiefen Atemzügen, ein Lichter flackern hier und da und dann... die Geräusche von Schritten. Ismeth öffnete die Augen und verfluchte sein Gerede von 'zusammen speisen'. Was hatte er sich dabei bitte gedacht!? “Yasirah...” unterbrach er den Kuss vorsichtig. “... ich genieße deinen Eifer, auch wenn ich keine Geschenke von dir brauche. Allerdings...” Sein Blick glitt noch einmal durch den Raum. “... werden deine Bediensteten gleich wieder hier sein.”
Es war nicht ihre Art so unvorsichtig zu sein. Oder doch? Sie konnte temperamentvoll sein, das hatte er bereits am eigenen Leib erfahren dürfen, doch unvorsichtig war eigentlich kein Attribut, welches er ihr zugeordnet hätte. Sein Daumen fand ihre Wange, strich sanft darüber und blieb an ihren Lippen hängen, die ihn sofort verzauberten und ihn geradezu zwangen sich nach vorne zu beugen und einen weiteren Kuss auf sie zu pressen. “Schick sie weg.” Bat er, kein Befehl, nicht mal ein Vorschlag. Sondern eine Bitte, die nur schwer verbarg, wie gerne er jetzt völlig ungestört mit ihr wäre, fernab der Gefahr, in der sie beide schwebten.
Bei ihrem kurzen und präzisem 'danke' verbeugte er sich halb, senkte seinen Kopf und seinen Blick, doch sein Lächeln verschwand nicht. Es war ihm, und hoffentlich verstand sie das auch ohne großer Worte, eine absolute Freude sie glücklich zu machen. Egal auf welche Art. Sie schien so wenig davon zu haben und hatte ihn auserkoren, ihr Leben etwas angenehmer zu machen.
Und anscheinend hatte Yasirah eine ziemlich genaue Vorstellung davon wie Ismeth dies bewerkstelligen konnte und sein Lächeln wuchs zu einem echten, breiten, gelöstem Grinsen, als sie sich ohne Umschweife über ihn hermachte. Dieses Lächeln war sein Untergang! Dieses Funkeln in seinen Augen ließ sein Herz schneller schlagen und er ließ sich ohne Gegenwehr von ihr dahin dirigieren, wo sie ihn jetzt gerne haben wollte. Seine Finger gruben sich in den Tisch hinter ihm, stützten sich nicht nur sondern nutzten die unnachgiebige Fläche auch, um sich selbst davon abzuhalten allzu forsch zu werden. Ein sanftes Brummen war seine Antwort, nachdem sein Hemd bereits zu Boden glitt und er begrüßte ihre Lippen mit dem gleichen Fieber wie sie. Es war beinahe still im Raum, mal abgesehen von ihren tiefen Atemzügen, ein Lichter flackern hier und da und dann... die Geräusche von Schritten. Ismeth öffnete die Augen und verfluchte sein Gerede von 'zusammen speisen'. Was hatte er sich dabei bitte gedacht!? “Yasirah...” unterbrach er den Kuss vorsichtig. “... ich genieße deinen Eifer, auch wenn ich keine Geschenke von dir brauche. Allerdings...” Sein Blick glitt noch einmal durch den Raum. “... werden deine Bediensteten gleich wieder hier sein.”
Es war nicht ihre Art so unvorsichtig zu sein. Oder doch? Sie konnte temperamentvoll sein, das hatte er bereits am eigenen Leib erfahren dürfen, doch unvorsichtig war eigentlich kein Attribut, welches er ihr zugeordnet hätte. Sein Daumen fand ihre Wange, strich sanft darüber und blieb an ihren Lippen hängen, die ihn sofort verzauberten und ihn geradezu zwangen sich nach vorne zu beugen und einen weiteren Kuss auf sie zu pressen. “Schick sie weg.” Bat er, kein Befehl, nicht mal ein Vorschlag. Sondern eine Bitte, die nur schwer verbarg, wie gerne er jetzt völlig ungestört mit ihr wäre, fernab der Gefahr, in der sie beide schwebten.
