17-06-2025, 20:20 - Wörter:
So heftig die Leidenschaft zwischen ihnen aufgeflammt war, so lautlos kehrte nun die Stille ein – eine Stille, die nicht leer war, sondern erfüllt von jenem seltenen Einklang zweier Herzen, die im selben Takt schlugen. Erik ließ sich mit Reinka tiefer in das warme Wasser des Zubers sinken, seine Arme fest um ihren Körper geschlungen, als wolle er begreifen, dass sie wirklich da war.
Diese Nähe war ihm fremd und doch erschreckend vertraut. Es hatte Frauen in seinem Leben gegeben, schöne, willige, flüchtige – Begegnungen, in denen Lust ihren Zweck erfüllte und nichts hinterließ außer einer Erinnerung ohne Gewicht. Doch bei Reinka war es anders. Sie war nicht nur Feuer, nicht nur Haut. Sie war ein Wesen, das er achtete, begehrte und liebte – eine Frau, die ihn stärker machte und dennoch mit einem Wort, einem Blick, zerschmettern konnte, wenn sie es wollte. Und er hätte es ihr verziehen. Würde es immer.
Ihre Lippen auf seiner Haut rissen ihn aus jenem dichten Nebel, der seine Gedanken träge gemacht hatte, und ein kaum sichtbares Lächeln zuckte an seinen Mundwinkeln. "Ich liebe dich auch", murmelte er leise und drückte einen Kuss auf ihre Schläfe – eine kleine Geste, fast beiläufig, und doch voller Gewicht. Erik war nie ein Mann gewesen, der sich schwer tat, seine Gefühle auszudrücken – sei es durch Worte oder durch die Sprache seines Körpers. Aber gerade in diesem Moment wurde ihm bewusst, dass er es ihr viel zu selten sagte. Vielleicht, weil er glaubte, sie wüsste es ohnehin. Vielleicht, weil das Leben ihnen nicht die Zeit gelassen hatte, sich in Sicherheit zu wiegen. Und bald, das wusste er, würde ein Tag kommen – unausweichlich – an dem er ihr diese drei Worte zum letzten Mal für lange Zeit sagen würde. Oder vielleicht… wirklich zum letzten Mal.
Dieser Gedanke nagte nicht laut, er brüllte nicht in ihm. Aber er war da – wie ein Schatten, der mit jedem Herzschlag näher kroch. Und obwohl sie hier in seinen Armen lag, warm und lebendig, konnte er sich des flüchtigen Schmerzes nicht erwehren, der in seiner Brust aufflackerte.
Er zog sie ein wenig fester an sich. Nur für den Fall. "Was hälst du von dem Namen Ronja? Oder Eirlys...", seine Stimme war ruhig, doch ein schwaches Lächeln versteckte sich darin. Vielleicht auch ein neckender Tonfall, denn er kannte ihren festen Glauben, dass ihr erstes Kind kein Mädchen werden würde.
Diese Nähe war ihm fremd und doch erschreckend vertraut. Es hatte Frauen in seinem Leben gegeben, schöne, willige, flüchtige – Begegnungen, in denen Lust ihren Zweck erfüllte und nichts hinterließ außer einer Erinnerung ohne Gewicht. Doch bei Reinka war es anders. Sie war nicht nur Feuer, nicht nur Haut. Sie war ein Wesen, das er achtete, begehrte und liebte – eine Frau, die ihn stärker machte und dennoch mit einem Wort, einem Blick, zerschmettern konnte, wenn sie es wollte. Und er hätte es ihr verziehen. Würde es immer.
Ihre Lippen auf seiner Haut rissen ihn aus jenem dichten Nebel, der seine Gedanken träge gemacht hatte, und ein kaum sichtbares Lächeln zuckte an seinen Mundwinkeln. "Ich liebe dich auch", murmelte er leise und drückte einen Kuss auf ihre Schläfe – eine kleine Geste, fast beiläufig, und doch voller Gewicht. Erik war nie ein Mann gewesen, der sich schwer tat, seine Gefühle auszudrücken – sei es durch Worte oder durch die Sprache seines Körpers. Aber gerade in diesem Moment wurde ihm bewusst, dass er es ihr viel zu selten sagte. Vielleicht, weil er glaubte, sie wüsste es ohnehin. Vielleicht, weil das Leben ihnen nicht die Zeit gelassen hatte, sich in Sicherheit zu wiegen. Und bald, das wusste er, würde ein Tag kommen – unausweichlich – an dem er ihr diese drei Worte zum letzten Mal für lange Zeit sagen würde. Oder vielleicht… wirklich zum letzten Mal.
Dieser Gedanke nagte nicht laut, er brüllte nicht in ihm. Aber er war da – wie ein Schatten, der mit jedem Herzschlag näher kroch. Und obwohl sie hier in seinen Armen lag, warm und lebendig, konnte er sich des flüchtigen Schmerzes nicht erwehren, der in seiner Brust aufflackerte.
Er zog sie ein wenig fester an sich. Nur für den Fall. "Was hälst du von dem Namen Ronja? Oder Eirlys...", seine Stimme war ruhig, doch ein schwaches Lächeln versteckte sich darin. Vielleicht auch ein neckender Tonfall, denn er kannte ihren festen Glauben, dass ihr erstes Kind kein Mädchen werden würde.
